{"title":"Stillleben","description":"\u003cp\u003eDiese Stilllebensammlung umfasst Originalwerke, bei denen Gegenstände, Blumen, Lebensmittel und Innenräume im Mittelpunkt stehen. Sie reicht von klassischen Kompositionen bis zu modernen, materialbetonten und abstrakten Interpretationen in Malerei, Zeichnung und Druckgrafik. Technik, Bildträger, Signatur, Maße, Erhaltungszustand und Herkunft werden für jedes Werk berücksichtigt, soweit sie dokumentiert werden können.\u003c\/p\u003e\u003cp data-taller-artists=\"collection\"\u003e\u003cstrong\u003eKünstler mit Werken in dieser Sammlung:\u003c\/strong\u003e \u003ca href=\"\/de\/pages\/manel-pujol-baladas\"\u003eManel Pujol Baladas\u003c\/a\u003e, \u003ca href=\"\/de\/pages\/josep-m-draper\"\u003eJosep M.ª Draper\u003c\/a\u003e, \u003ca href=\"\/de\/pages\/antonio-santos\"\u003eAntonio Santos\u003c\/a\u003e, \u003ca href=\"\/de\/pages\/maite-gonzalez\"\u003eMaite González\u003c\/a\u003e, \u003ca href=\"\/de\/pages\/antonio-lopez-de-los-mozos-fernandez\"\u003eAntonio López de los Mozos Fernández\u003c\/a\u003e, \u003ca href=\"\/de\/pages\/daniel-pastor-torregrosa\"\u003eDaniel Pastor Torregrosa\u003c\/a\u003e, \u003ca href=\"\/de\/pages\/francesc-artigau\"\u003eFrancesc Artigau\u003c\/a\u003e, \u003ca href=\"\/de\/pages\/francesc-todo\"\u003eFrancesc Todó\u003c\/a\u003e.\u003c\/p\u003e","products":[{"product_id":"candid-planas-maso-oleo-original-1939-bodegon-caza-sporting-art","title":"Cándid Planas Masó — Jagdstillleben (1939) — Öl auf Leinwand","description":"\u003cp\u003eEin Stillleben der katalanischen Schule von 1939, das die Texturen des Wildes mit kräftigen Farben und glatten Fruchtformen kontrastiert.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eStilllebentradition und historischer Kontext\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eCándid Planas Masó greift die Tradition der Jagdtrophäe auf, ein Stilllebenmotiv, das genaue Aufmerksamkeit für organische Texturen verlangt. Das 1939 entstandene Bild gehört in ein entscheidendes Jahr der neueren spanischen Geschichte. Statt des aktuellen Geschehens behandelt es die greifbare Welt von Stillleben, Nahrung und Landleben und zeigt die Kontinuität klassischer Bildwerte in einer Übergangszeit.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eKomposition, Textur und erzählerisches Detail\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eDie Komposition ist betont senkrecht. Großzügiger Farbauftrag und gerichtete Pinselzüge beschreiben Hasenfell und Vogelgefieder im Gegensatz zum glatten Volumen und der Leuchtkraft von Trauben und Apfel.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eEine Schrotpatrone in der unteren Ecke vervollständigt den Jagdzusammenhang. Blau- und Messingtöne setzen einen kleinen Akzent in der erdigen Palette und verweisen auf die menschliche Handlung hinter der Szene.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eWerkdaten\u003c\/h2\u003e\u003cul\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eKünstler:\u003c\/strong\u003e Cándid Planas Masó.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eTitel \/ Motiv:\u003c\/strong\u003e Jagdstillleben mit Hase und Früchten.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eDatierung:\u003c\/strong\u003e 1939, katalanische Schule.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eTechnik und Bildträger:\u003c\/strong\u003e Öl auf Leinwand.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eMaße:\u003c\/strong\u003e Leinwand: 64 × 49 cm. Mit Rahmen: 78 × 63 × 5 cm.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eSignatur und Inschriften:\u003c\/strong\u003e Unten rechts mit „C. Planas Masó“ signiert und „39“ datiert.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eProvenienz:\u003c\/strong\u003e Sekundärer Kunstmarkt; Privatsammlung.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eZustand:\u003c\/strong\u003e Sehr gut. Die Leinwand ist stabil und gut gespannt, ohne erkennbare strukturelle Veränderungen. Der klassische Rahmen mit Goldleiste zeigt natürliche Altersspuren.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003ePrüffrist:\u003c\/strong\u003e 30-tägige Rückgabefrist zur persönlichen Prüfung des Werkes und seines Zustands.\u003c\/li\u003e\u003c\/ul\u003e\u003ch2\u003eDie Taller-Notiz\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eHase und Vogel bilden die senkrechte Achse des Stilllebens. Die Striche von Fell und Federn kontrastieren mit den glatteren Fruchtoberflächen. Unten setzt die Patrone einen kleinen blauen und metallischen Akzent in die erdige Farbskala.\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52815712158029,"sku":null,"price":195.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0175_86ec6d00-04b3-4333-9cb1-14590b38116f.jpg?v=1790819804"},{"product_id":"paco-duran-vila-acuarela-original-barcelona-panoramica-bodegon-1985","title":"Paco Duran Vila — Barcelona-Panorama mit Stillleben (1985) — Aquarell auf Papier","description":"\u003cp\u003eDie Stadt aus einem intimen Blickwinkel: Ein Panorama-Aquarell verbindet Stadtlandschaft und Stillleben durch atmosphärische Perspektive.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eZwei Motive und räumliche Tiefe\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eDie Komposition dieses Aquarells von 1985 verbindet Stillleben und Landschaft. Im Vordergrund bilden klar gezeichnete Schachteln und Etuis feste geometrische Formen. Sie verankern den Blick in einem Raum oder auf einer Dachterrasse, von wo das vorolympische Barcelona wie aus einem Atelier gesehen erscheint.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eDie Stadt löst sich im Dunst auf\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eJenseits dieses angedeuteten Balkons erstreckt sich Barcelona zum Horizont. Duran Vila stellt Atmosphäre über genaue Architekturdetails. Flüssiges Nass-in-Nass-Aquarell löst die Gebäude in Ocker, Grau und braune Erdtöne auf.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eSo verschwimmen die Grenzen zwischen Stadt, Meer und Bergen. Diffuses Licht und dichte Luft lassen an einen späten Nachmittag oder einen bewölkten Tag denken.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eWerkdaten\u003c\/h2\u003e\u003cul\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eKünstler:\u003c\/strong\u003e Paco Duran Vila (Francesc Duran i Vila).\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eTitel \/ Motiv:\u003c\/strong\u003e Panoramablick auf Barcelona mit Stillleben (Stadtlandschaft).\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eDatierung:\u003c\/strong\u003e 1985, signiert und datiert.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eTechnik und Bildträger:\u003c\/strong\u003e Originalaquarell auf Papier.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eMaße:\u003c\/strong\u003e Werk: 22 × 47,5 cm. Mit Rahmen: 39 × 65 cm.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eSignatur und Inschriften:\u003c\/strong\u003e Unten links mit „P. Duran Vila“ signiert und „85“ datiert.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eProvenienz:\u003c\/strong\u003e Sekundärer Kunstmarkt; Privatsammlung.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eZustand:\u003c\/strong\u003e Sehr gut. Die Aquarellpigmente sind stabil, ohne größere Veränderungen. Der zeitgenössische Holzrahmen ist gut erhalten.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003ePrüffrist:\u003c\/strong\u003e 30-tägige Rückgabefrist zur persönlichen Prüfung des Werkes und seiner räumlichen Tiefe.\u003c\/li\u003e\u003c\/ul\u003e\u003ch2\u003eDie Taller-Notiz\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eSchachteln und Etuis im Vordergrund legen den Blickpunkt fest, bevor sich der Blick zur Stadt öffnet. Ihre geometrischen Kanten kontrastieren mit den in Ocker und Grau aufgelösten Gebäuden. Der Übergang vom nahen Innenraum zum dunstigen Horizont trägt die Tiefe des Panoramaformats.\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52816412606797,"sku":null,"price":235.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0304_15a1e0d5-85d5-4dbd-a201-7a6be7fd7a15.jpg?v=1790856315"},{"product_id":"maite-gonzalez-naturaleza-muerta-con-ciclamenes-realismo-intimista-linografia-ejemplar-unico-1-1","title":"Maite González — Stillleben mit Alpenveilchen — Linolschnitt (einziges Exemplar, 1\/1)","description":"\u003cp\u003eEin Blumentopf steht im Vordergrund dieses kleinen Stilllebens von Maite González. Grün und Ocker verbinden die Pflanzen, den Obstkorb und den Hintergrund aus waagerechten Linien.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eEin Innenraum aus Linien\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eDer verzierte Topf zieht die Aufmerksamkeit nach rechts, während der Obstkorb die linke Seite einnimmt. Lange Blätter im Hintergrund erweitern die Komposition. Feine Striche und Schraffuren unterscheiden Blütenblätter, Laub, Korbgeflecht und die Fläche, auf der die Gegenstände stehen.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eVon Grün zu Ocker\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eIm unteren Bereich und an einzelnen Konturen ist das Grün am kräftigsten; Ockertöne erscheinen in den Früchten, am Topf und im Hintergrund. Helle Papierflächen halten die Formen offen. Der Druck ist auf 2005 datiert und trägt die Nummerierung „1\/1“.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eWerkdaten\u003c\/h2\u003e\u003cul\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eKünstlerin:\u003c\/strong\u003e Maite González.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eTitel \/ Motiv:\u003c\/strong\u003e Stillleben mit Alpenveilchen im Topf und Obst.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eJahr:\u003c\/strong\u003e 2005.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eTechnik:\u003c\/strong\u003e Linolschnitt auf Papier.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eEdition:\u003c\/strong\u003e 1\/1 (einziges Exemplar).\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eMaße:\u003c\/strong\u003e 16 × 15 cm (Bildmaß). Papier mit breiten Rändern.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eSignatur:\u003c\/strong\u003e Unten rechts mit Bleistift „Maite González '05“ signiert.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eProvenienz:\u003c\/strong\u003e Privatsammlung.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eErhaltungszustand:\u003c\/strong\u003e Sehr gut.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eBesichtigungsgarantie:\u003c\/strong\u003e Garantiertes 30-tägiges Rückgaberecht zur persönlichen Begutachtung des Werkes.\u003c\/li\u003e\u003c\/ul\u003e\u003ch2\u003eDie Taller-Notiz\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eDie Rundungen von Korb und Topf stehen den waagerechten Linien des Hintergrunds gegenüber. Im oberen Teil unterbrechen Blüten und Blätter diese Regelmäßigkeit. Der allmähliche Wechsel von Grün zu Ocker verbindet die Gegenstände; die hellen ausgesparten Papierflächen trennen ihre Umrisse.\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52856888394061,"sku":"ETC-52856888394061","price":95.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0006_2204b3f2-14f1-4ce9-b702-abffd8a4409c.jpg?v=1790437113"},{"product_id":"miguel-ros-blasco-paul-cezanne-y-vasijas-negras-neoexpresionismo-tecnica-mixta-sobre-papel","title":"Miguel Ros Blasco — „Paul Cézanne“ und schwarze Gefäße — Mischtechnik auf Papier","description":"\u003cp\u003eZwei schwarze Formen mit geschwungenen Umrissen heben sich von roten Farbflecken ab. Der grüne Schriftzug „Paul Cézanne“ durchzieht den oberen Teil dieses auf 1990 datierten Werkes von Miguel Ros Blasco.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eDer Name und das Bild\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eDer geschriebene Verweis auf Cézanne ist in den Bildraum eingebunden, neben Formen, die dem Ganzen den Charakter eines Stilllebens geben. Schwarze Konturen verbinden kompakte Partien mit offenen Strichen; kleine grüne Akzente wiederholen sich im Inneren der Figuren.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eRot, Schwarz und Grün\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eRote Farbflecken bleiben zwischen den Umrissen und um sie herum sichtbar. Schwarz besitzt das größte optische Gewicht; Grün tritt sowohl im oberen Schriftzug als auch in feinen Linien an den Rändern hervor. Unbemalte Papierflächen trennen diese Elemente.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eWerkdaten\u003c\/h2\u003e\u003cul\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eKünstler:\u003c\/strong\u003e Miguel Ros Blasco.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eTitel \/ Motiv:\u003c\/strong\u003e Stillleben mit dem Schriftzug „Paul Cézanne“.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eJahr:\u003c\/strong\u003e 1990.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eTechnik und Bildträger:\u003c\/strong\u003e Mischtechnik auf Papier.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eMaße:\u003c\/strong\u003e 60 × 50 cm.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eSignatur und Inschriften:\u003c\/strong\u003e Handschriftlich „M. Ros 90“ unten links signiert. Oben der Schriftzug „Paul Cézanne“.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eProvenienz:\u003c\/strong\u003e Privatsammlung.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eErhaltungszustand:\u003c\/strong\u003e Sehr gut. Lebendige Farben und Papier ohne Verformungen.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eBesichtigungsgarantie:\u003c\/strong\u003e Garantiertes 30-tägiges Rückgaberecht zur persönlichen Begutachtung des Werkes.\u003c\/li\u003e\u003c\/ul\u003e\u003ch2\u003eDie Taller-Notiz\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eDer große geschwungene Umriss rechts führt den Blick zum oberen Schriftzug. Links schafft das senkrechtere Profil einen anderen Rhythmus. Das wiederkehrende Grün verbindet die Buchstaben mit kleinen Details der schwarzen Formen, während Rot als gemeinsame Fläche sichtbar bleibt.\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52953244041549,"sku":null,"price":220.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0141_a62b960e-70b8-48dc-acbb-c91c9f0284ce.jpg?v=1793468223"},{"product_id":"jordi-vila-rufas-friso-calices-abstraccion-sacra","title":"Jordi Vila Rufas — Kelchfries — Mischtechnik auf Holz","description":"\u003cp\u003eEin zentrales Kreuz gliedert zwei Kelchreihen vor dunklem, rötlichem Grund. Die goldene Oberfläche und die eingeritzten Linien verleihen diesem Fries von Jordi Vila Rufas Relief.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eDie Tradition des Altarbildes\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eJordi Vila Rufas (Barcelona, 1924–2011) war Maler und Gestalter von Altarbildern. Als Sohn des Zeichners Joan Vila i Pujol, „d'Ivori“, studierte er an der Escola Massana, an der er später auch lehrte. Aus der Kenntnis ihrer Materialien und Verfahren heraus erneuerte er die Technik des Altarbildes.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eDie Wiederholung der Kelche\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eDie Kelche sind beiderseits des Kreuzes in zwei Reihen angeordnet. Ihre Umrisse unterscheiden sich in Größe und Form innerhalb einer wiederkehrenden Struktur. Goldtöne stehen Rot und Schwarz gegenüber; Ritzungen und strukturierte Bereiche unterbrechen die Kontinuität der Oberfläche.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eWerkdaten\u003c\/h2\u003e\u003cul\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eKünstler:\u003c\/strong\u003e Jordi Vila Rufas (1924–2011).\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eTitel \/ Motiv:\u003c\/strong\u003e Liturgische Komposition. Kelchfries.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eEntstehungszeit:\u003c\/strong\u003e Zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eTechnik und Bildträger:\u003c\/strong\u003e Mischtechnik (Öl, Ritzung, Blattgold\/Blattsilber) auf Holz.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eMaße:\u003c\/strong\u003e 46,5 × 100 cm.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eSignatur:\u003c\/strong\u003e Untere rechte Ecke.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eProvenienz:\u003c\/strong\u003e Privatsammlung.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eErhaltungszustand:\u003c\/strong\u003e Sehr gut.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eBesichtigungsgarantie:\u003c\/strong\u003e Garantiertes 30-tägiges Rückgaberecht zur persönlichen Begutachtung des Werkes.\u003c\/li\u003e\u003c\/ul\u003e\u003ch2\u003eDie Taller-Notiz\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eDas Kreuz teilt den Fries, ohne die Kontinuität der beiden Reihen zu unterbrechen. Unterschiede zwischen den Kelchumrissen verhindern eine gleichförmige Wiederholung. Helle Linien und goldene Partien überlagern den dunklen Grund; an den Rändern bildet Rot die farbliche Einfassung der Komposition.\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52959161385293,"sku":null,"price":900.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0212_224982d5-ee00-418a-9699-c3fd4b3c55e2.jpg?v=1790871133"},{"product_id":"antonio-zambrana-bodegon-escuela-sevillana-oleo","title":"Antonio Zambrana — Stillleben der Sevillaner Schule — Öl auf Leinwand","description":"\u003cp\u003eOrangen und eine offene Papiertüte liegen auf einem kleinen Holzschrank. Antonio Zambrana konzentriert das Licht auf die Gegenstände und lässt einen weiten dunklen Hintergrund frei, der ihre Körperlichkeit betont.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eEin Stillleben in Sevillaner Tradition\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eAntonio Zambrana (Sevilla, 1944) erhielt 1994 den Lehrstuhl für Malerei an der Universität Sevilla. Seine Arbeit gehört zum zeitgenössischen Realismus der Sevillaner Schule und widmet sich Zeichnung, Modellierung und der Darstellung von Materialien.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDie Gegenstände sind im unteren Bereich der Leinwand gruppiert. Die Orangen bilden eine Folge gerundeter Körper neben den kantigen Falten der Tüte. Die Oberfläche des Möbelstücks führt eine waagerechte Ebene ein, die die Anordnung trägt.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eLicht und Materialien\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eDie Beleuchtung unterscheidet Orangenschale, helle und dunkle Seiten des Papiers sowie die Maserung des Holzes. Der Kontrast zum dunklen Hintergrund verleiht der Anordnung Tiefe und macht die Lichtwechsel auf jeder Oberfläche sichtbar.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eWerkdaten\u003c\/h2\u003e\u003cul\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eKünstler:\u003c\/strong\u003e Antonio Zambrana (Sevilla, 1944).\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eTitel:\u003c\/strong\u003e Stillleben der Sevillaner Schule.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eTechnik:\u003c\/strong\u003e Öl auf Leinwand.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eMaße:\u003c\/strong\u003e 73 × 60 cm.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eStil:\u003c\/strong\u003e Akademischer Realismus \/ Sevillaner Schule.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eSignatur:\u003c\/strong\u003e Handschriftlich vom Künstler.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eErhaltungszustand:\u003c\/strong\u003e Ausgezeichnet.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eGarantie:\u003c\/strong\u003e Garantiertes 30-tägiges Rückgaberecht.\u003c\/li\u003e\u003c\/ul\u003e\u003ch2\u003eDie Taller-Notiz\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eDie Orangen breiten sich aus einer offenen Papiertüte auf dem Holzschrank aus. Das Licht zeichnet die runden Früchte und die kantigen Falten der Tüte vor dem dunklen Hintergrund nach. Darunter tragen Schublade und mittiger Knauf die Anordnung optisch. Der große leere Raum oben konzentriert die Gegenstände im unteren Teil der Leinwand.\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":52961325515085,"sku":"ETC-52961325515085","price":1900.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0048_ba96b944-c876-4e4a-aa9f-32ef174491ea.jpg?v=1792679483"},{"product_id":"francesc-todo-bodegon-con-botella-y-jarron-chateau-barbeyrolles-sintesis-geometrica-conjunto-de-proceso-litografico-3-piezas","title":"Francesc Todó — Stillleben mit Flasche und Krug (Château Barbeyrolles) — Lithografischer Werkprozess, 3 Blätter","description":"\u003cp\u003eKonvolut aus drei Lithografien von Francesc Todó mit einem Stillleben aus Flasche und Blumenkrug. Es umfasst ein signiertes, mit „P.A.“ bezeichnetes Künstlerexemplar und zwei Zustandsdrucke mit Arbeitsrändern.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eEine Komposition auf drei Blättern\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eDie Flasche links und der Henkelkrug rechts bilden die wichtigsten Senkrechten. Lange Blätter und blaue Blüten durchziehen die Komposition vor hellen, grünen und mauvefarbenen Flächen.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eUnterschiede zwischen den Drucken\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eDie Blätter erlauben den Vergleich von Konturen, Farben und Etikettentext. Ein Zustandsdruck zeigt die Etikettenfläche ohne Beschriftung; andere tragen „Château Barbeyrolles“. Passermarken, Anmerkungen und breite Ränder bleiben auf den Arbeitsproben sichtbar.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eWerkdaten\u003c\/h2\u003e\u003cul\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eKünstler:\u003c\/strong\u003e Francesc Todó (Tortosa, 1922–2016).\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eTitel \/ Motiv:\u003c\/strong\u003e Stillleben mit Flasche und Krug (Château Barbeyrolles). Konvolut aus drei Blättern.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eDatierung:\u003c\/strong\u003e Zeitgenössische Kunst. Lyrische und vereinfachende katalanische Figuration.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eTechnik und Bildträger:\u003c\/strong\u003e Original-Lithografie: ein Künstlerexemplar und zwei Zustandsdrucke auf schwerem lithografischem Künstlerpapier.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eMaße:\u003c\/strong\u003e Künstlerexemplar (P.A.): 29 × 33 cm. Zustandsdrucke im unbeschnittenen Vollformat: 34 × 36 cm.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eSignatur und Inschriften:\u003c\/strong\u003e Das Künstlerexemplar ist am unteren Rand von Hand mit Bleistift signiert und „P.A.“ bezeichnet. Die beiden Zustandsdrucke bewahren Passerkreuze und Ausrichtungsmarkierungen mit Bleistift oder Tusche in den Rändern.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eProvenienz:\u003c\/strong\u003e Archiv \/ Atelierbestand.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eErhaltungszustand:\u003c\/strong\u003e Sehr gut. Alle drei Drucke bewahren ihre Farben und eine klar erkennbare Zeichnung. Die Arbeitsproben zeigen breite Ränder, Anmerkungen, Passermarken und kleine auf den Fotografien sichtbare Löcher.\u003c\/li\u003e\u003c\/ul\u003e\u003ch2\u003eDie Taller-Notiz\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eDie Flasche links und der helle Henkelkrug rechts bilden die wichtigsten Senkrechten. Lange ockerfarbene Blätter kreuzen sie diagonal, unterbrochen von blauen Blüten. Beim Vergleich der Blätter zeigen sich Unterschiede in den Konturen und dem Flaschenetikett; gedämpfte blaue, graue und grüne Flächen halten die Komposition im Gleichgewicht. Arbeitsränder und Passermarken gehören zur Präsentation des Konvoluts.\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53470870307149,"sku":null,"price":135.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0095_13502829-f2ce-414d-b706-0a1372436774.jpg?v=1791820024"},{"product_id":"francesc-artigau-verano-1981-edicion-institucional-h-c-aguafuerte-original","title":"Francesc Artigau — Verano (1981) — Institutionelle Ausgabe (H\/C) — Radierung","description":"\u003cp\u003eRadierung von Francesc Artigau, signiert und datiert „artigau 81“, mit dem Vermerk H\/C. Verano verbindet ein Früchtestillleben, eine weibliche Figur und eine Küstenlandschaft.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eStillleben und Küste\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eEine aufgeschnittene Wassermelone und runde Früchte nehmen den Vordergrund ein. Dahinter erscheint eine Frau neben den senkrechten Gliederungen des Raums; hinzu kommen Strandfiguren, ein Sonnenschirm und eine Felsformation vor dem Meer.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eDichte der Linien\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eKreuzschraffuren beschreiben das Volumen der Früchte und des Haars. Diese dunklen Bereiche kontrastieren mit den leichteren Linien der Badenden, des Wassers und des Horizonts. Zwischen den einzelnen Strichgruppen bleibt das helle Papier sichtbar.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eWerkdaten\u003c\/h2\u003e\u003cul\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eKünstler:\u003c\/strong\u003e Francesc Artigau (Barcelona, 1940).\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eTitel \/ Motiv:\u003c\/strong\u003e Verano (Früchtestillleben und Küstenlandschaft).\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eDatierung:\u003c\/strong\u003e 1981 (zeitgenössische Kunst \/ Neue Figuration).\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eTechnik und Träger:\u003c\/strong\u003e Originalradierung auf schwerem Druckpapier.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eAuflage:\u003c\/strong\u003e Als H\/C (Hors Commerce \/ nicht für den regulären Verkauf bestimmt) katalogisiertes Exemplar. Die Mappe nennt eine Auflage von 300 nummerierten und signierten Exemplaren; dieses Blatt trägt den Vermerk H\/C.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eMaße:\u003c\/strong\u003e Papier: 29 × 33 cm | Plattenrand: 21 × 27 cm.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eSignatur und Beschriftungen:\u003c\/strong\u003e Unten rechts eigenhändig signiert und datiert „artigau 81“. Unten links H\/C in Bleistift.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eProvenienz:\u003c\/strong\u003e Privatsammlung \/ institutionelle Ausgabe der Banca Mas Sardà.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eErhaltungszustand:\u003c\/strong\u003e Ausgezeichnet. Unversehrtes Papier.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eDokumentation:\u003c\/strong\u003e Institutionelle Mappe der Banca Mas Sardà; der Titel wurde von Hand zu „Verano“ korrigiert.\u003c\/li\u003e\u003c\/ul\u003e\u003ch2\u003eDie Taller-Notiz\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eArtigau gestaltet das Licht mit schwarzen Linien. Die dichte Druckfarbe lenkt den Blick auf das Stillleben, während die leichteren Striche im Hintergrund den Bildraum erweitern.\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53470910841165,"sku":null,"price":90.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0023_a3d7461d-840a-421d-8943-3209510348b3.jpg?v=1792677978"},{"product_id":"josep-m-ª-draper-bodegon-con-periodico-prueba-de-estado-documento-de-taller-aguafuerte-original","title":"Josep M.ª Draper — Stillleben mit Zeitung (Zustandsdruck) — Radierung","description":"\u003cp\u003eEin Zustandsdruck als Dokument des grafischen Arbeitsprozesses, mit einer originalen handschriftlichen Anweisung des Künstlers an den Drucker.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eAtelierinterieur und spiegelverkehrte Schrift\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eDie Komposition zeigt ein Tischstillleben mit Blumenvase, Zeitung, Büchern und rundlichen Früchten. Möbel und Bilder im Hintergrund führen den Raum über die Tischfläche hinaus. Die Buchstaben der Zeitung erscheinen im Druck spiegelverkehrt.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eDer Zustandsdruck\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eAm unteren Rand trägt der Probedruck die Bleistiftnotiz „quedará + limpio“. Dichte Schraffuren wechseln mit helleren Partien um die Gegenstände.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWerkdaten\u003c\/h2\u003e\u003cul\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eKünstler:\u003c\/strong\u003e Josep M.ª Draper.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eTitel \/ Motiv:\u003c\/strong\u003e Stillleben mit Blumen und Zeitung (Innenraum).\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eTechnik und Bildträger:\u003c\/strong\u003e Originalradierung auf schwerem Baumwollpapier mit natürlichen Büttenrändern.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eAusgabe \/ Katalogisierung:\u003c\/strong\u003e Zustandsdruck \/ Werkstattprobe. Unnummeriertes Exemplar außerhalb der kommerziellen Auflage.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eArbeitsnotiz:\u003c\/strong\u003e Eigenhändige Bleistiftanweisung des Künstlers „quedará + limpio“ am unteren Rand.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eMaße:\u003c\/strong\u003e Papier: 35 × 28,5 cm; Plattenabdruck: ungefähr 12,5 × 16 cm.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eProvenienz:\u003c\/strong\u003e Technisches Archiv \/ Werkstattbestand.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eErhaltungszustand:\u003c\/strong\u003e Ausgezeichnet. Unversehrtes Papier.\u003c\/li\u003e\u003c\/ul\u003e\n\u003ch2\u003eDie Taller-Notiz\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eDie Blumenvase ordnet die Tischmitte; links liegt die offene Zeitung, rechts rundliche Früchte. Bücher und lose Blätter setzen Diagonalen auf der Tischfläche. Feine senkrechte und schräge Linien unterscheiden Möbel, Rahmen und Hintergrundwände; dichtere Schraffuren markieren Schatten unter und neben den Gegenständen.\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53472444645709,"sku":null,"price":110.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0227_6f33c747-538e-4b98-905e-4b3d4f5ee010.jpg?v=1791817189"},{"product_id":"josep-m-ª-draper-bodegon-de-interior-prueba-bon-a-tirer-documento-de-taller-aguafuerte-original","title":"Josep M.ª Draper — Interieurstillleben (Bon-à-tirer-Probedruck) — Radierung","description":"\u003cp\u003eBon-à-tirer-Probedruck eines Interieurstilllebens von Josep M.ª Draper mit Büchern, Gefäßen und feiner diagonaler Linienarbeit.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eLicht in der Radierung\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eDas Stillleben versammelt Bücher, rundliche Früchte und Gefäße mit Pflanzenmotiven auf einem Tisch. Ein Stuhl, Schubladen und ein verglaster Schrank erweitern den Raum nach hinten. Feine diagonale Linien durchziehen Tisch und Möbel; in den Schatten verdichten sie sich.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eDie Randinschrift\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eUnten links steht mit Bleistift „Bon a tirer“. Eine zweite Notiz, „fondo + claro : limpio“, befindet sich am oberen rechten Rand. Beide sind auf den Fotografien des Blattes sichtbar.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWerkdaten\u003c\/h2\u003e\u003cul\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eKünstler:\u003c\/strong\u003e Josep M.ª Draper.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eTitel \/ Motiv:\u003c\/strong\u003e Innenraum mit Büchern und Blumen (Interieurstillleben).\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eTechnik und Bildträger:\u003c\/strong\u003e Originalradierung auf schwerem Baumwollpapier mit natürlichen Büttenrändern.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eAusgabe \/ Katalogisierung:\u003c\/strong\u003e Bon-à-tirer-Referenzdruck (B.A.T.), unten links mit Bleistift „Bon a tirer“ bezeichnet. Freigabeexemplar als Referenz für den Auflagendruck.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eSignatur und Inschriften:\u003c\/strong\u003e Unten rechts eigenhändig mit Bleistift „Draper“ signiert.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eArbeitsnotiz:\u003c\/strong\u003e Originale handschriftliche Bleistiftanweisung „fondo + claro : limpio“ am oberen rechten Rand.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eMaße:\u003c\/strong\u003e Papier: ungefähr 35 × 28,5 cm. Plattenabdruck: quadratisches Format; genaue Millimetermaße noch zu katalogisieren.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eProvenienz:\u003c\/strong\u003e Technisches Archiv \/ Werkstattbestand des Künstlers.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eErhaltungszustand:\u003c\/strong\u003e Ausgezeichnet. Unversehrtes Papier.\u003c\/li\u003e\u003c\/ul\u003e\n\u003ch2\u003eDie Taller-Notiz\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eDie zentrale Schale und die hohe dekorierte Vase rechts geben der Tischfläche unterschiedliche Höhen. Runde Formen links stehen den geraden Kanten von Büchern und Möbeln gegenüber. Die geflochtene Stuhllehne bringt ein feines Raster in den Mittelgrund. Zahlreiche schräge Striche verbinden die Gegenstände vorn mit dem hinteren Raum; hellere Papierflächen halten die Komposition offen.\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53472470630733,"sku":null,"price":120.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0218_5a63c28f-2bfd-4852-90d8-6f93d53c98e7.jpg?v=1791817093"},{"product_id":"josep-m-ª-draper-interior-con-libros-prueba-bon-a-tirer-bodegon-intimista-aguafuerte-original","title":"Josep M.ª Draper — Innenraum mit Büchern (Bon-à-tirer-Probedruck) — Radierung","description":"\u003cp\u003eBon-à-tirer-Probedruck eines Interieurstilllebens von Josep M.ª Draper mit Büchern, Gefäßen und feiner diagonaler Linienarbeit.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eLicht in der Radierung\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eDas Stillleben versammelt Bücher, rundliche Früchte und Gefäße mit Pflanzenmotiven auf einem Tisch. Ein Stuhl, Schubladen und ein verglaster Schrank erweitern den Raum nach hinten. Feine diagonale Linien durchziehen Tisch und Möbel; in den Schatten verdichten sie sich.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eDie Randinschrift\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eDie Bleistiftinschrift „Bon a tirer“ steht am unteren linken Rand; die ebenfalls mit Bleistift ausgeführte Signatur „Draper“ befindet sich unten rechts.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWerkdaten\u003c\/h2\u003e\u003cul\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eKünstler:\u003c\/strong\u003e Josep M.ª Draper.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eTitel \/ Motiv:\u003c\/strong\u003e Innenraum mit Büchern und Blumen \/ Der Schreibtisch (intimes Stillleben).\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eTechnik und Bildträger:\u003c\/strong\u003e Originalradierung auf schwerem Baumwollpapier mit natürlichen Büttenrändern.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eAusgabe \/ Katalogisierung:\u003c\/strong\u003e Bon-à-tirer-Referenzdruck (B.A.T.), unten links mit Bleistift „Bon a tirer“ bezeichnet. Freigabeexemplar als Referenz für den Auflagendruck.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eSignatur und Inschriften:\u003c\/strong\u003e Unten rechts eigenhändig mit Bleistift „Draper“ signiert.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eMaße:\u003c\/strong\u003e Papier: 35 × 28,5 cm. Plattenabdruck: quadratisches Format; genaue Millimetermaße noch zu katalogisieren.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eProvenienz:\u003c\/strong\u003e Technisches Archiv \/ Werkstattbestand des Künstlers.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eErhaltungszustand:\u003c\/strong\u003e Ausgezeichnet. Unversehrtes Papier.\u003c\/li\u003e\u003c\/ul\u003e\n\u003ch2\u003eDie Taller-Notiz\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eDie zentrale Schale und die hohe dekorierte Vase rechts geben der Tischfläche unterschiedliche Höhen. Runde Formen links stehen den geraden Kanten von Büchern und Möbeln gegenüber. Die geflochtene Stuhllehne bringt ein feines Raster in den Mittelgrund. Zahlreiche schräge Striche verbinden die Gegenstände vorn mit dem hinteren Raum; hellere Papierflächen halten die Komposition offen.\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53472530989389,"sku":null,"price":120.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0210_088a89e8-a487-4791-a1b8-2725a25c875f.jpg?v=1791816969"},{"product_id":"josep-m-ª-draper-composicion-bodegon-con-sifon-prueba-bon-a-tirer-aguafuerte-original","title":"Josep M.ª Draper — Komposition (Stillleben mit Siphon) — Bon-à-tirer-Abzug — Radierung","description":"\u003cp\u003eInterieurstillleben von Josep M.ª Draper, in Sepiatinte gedruckt und als Bon-à-tirer-Abzug katalogisiert.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eTisch und Zimmer\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eTassen, eine Teekanne und eine netzummantelte Siphonflasche stehen auf einem Tisch im Vordergrund. Dahinter trägt ein Möbelstück eine Büste und eine Blumenvase. Ein Stuhl und der Schachbrettboden verbinden beide Bildebenen.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eDer Abzug und seine Beschriftungen\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eUnten links steht in Bleistift „Bon a tirer“, rechts die Signatur „Draper“. Sepiatinte, Schraffuren und diagonale Schatten unterscheiden die Oberflächen der Gegenstände und Möbel.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eWerkdaten\u003c\/h2\u003e\u003cul\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eKünstler:\u003c\/strong\u003e Josep M.ª Draper.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eTitel \/ Motiv:\u003c\/strong\u003e Composición (Interieurstillleben mit Siphon und Büste).\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eTechnik und Träger:\u003c\/strong\u003e Originalradierung in Sepiatinte auf schwerem Baumwollpapier mit natürlichen Büttenrändern.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eAuflage \/ Einordnung:\u003c\/strong\u003e Bon-à-tirer-Abzug (B.A.T.), unten links in Bleistift beschriftet. Referenzabzug zur Freigabe der Auflage.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eSignatur und Beschriftungen:\u003c\/strong\u003e Unten rechts eigenhändig in Bleistift „Draper“ signiert.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eMaße:\u003c\/strong\u003e Papier: 35 × 28,5 cm | Plattenrand: Querformat; genaue Millimetermaße noch zu erfassen.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eProvenienz:\u003c\/strong\u003e Technisches Archiv \/ Werkstattbestand (mit Banca Mas Sardà verbundene Ausgabe).\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eErhaltungszustand:\u003c\/strong\u003e Ausgezeichnet. Unversehrtes Papier ohne Stockflecken.\u003c\/li\u003e\u003c\/ul\u003e\u003ch2\u003eDie Taller-Notiz\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eDer Sepiaton und die diagonalen Schatten gliedern dieses Stillleben mit Siphon. Die Kontraste zwischen den dunklen Flächen und dem hellen Papier geben den Gegenständen Struktur und lassen die Richtung des Lichts erkennen.\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53472560841037,"sku":null,"price":95.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0191_c7487fef-064e-49f1-b629-a8ebbfc76677.jpg?v=1791816676"},{"product_id":"josep-m-ª-draper-composicion-interior-con-sifon-prueba-de-autor-p-a-aguafuerte-en-sepia","title":"Josep M.ª Draper — Komposition (Interieur mit Siphon) — Künstlerexemplar (P\/A) — Radierung in Sepia","description":"\u003cp\u003eInterieurstillleben von Josep M.ª Draper, in Sepiatinte gedruckt und als Künstlerexemplar (P\/A) katalogisiert.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eGegenstände und Perspektive\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eEin Tisch mit Tassen, einer Teekanne und einer Siphonflasche nimmt den Vordergrund ein. Dahinter stehen ein Stuhl und ein Möbelstück mit einer Büste und einer Blumenvase. Die Linien des Schachbrettbodens führen in die Tiefe des Zimmers.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eDas Künstlerexemplar (P\/A)\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eUnten links steht in Bleistift P\/A, rechts die Signatur „Draper“. Die erhaltene Mappe nennt das Motiv Composición und eine Auflage von 300 nummerierten und signierten Exemplaren.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eWerkdaten\u003c\/h2\u003e\u003cul\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eKünstler:\u003c\/strong\u003e Josep M.ª Draper.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eTitel \/ Motiv:\u003c\/strong\u003e Composición (Interieurstillleben mit Siphon und Büste).\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eTechnik und Träger:\u003c\/strong\u003e Originalradierung in Sepiatinte auf schwerem Baumwollpapier mit natürlichen Büttenrändern.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eAuflage \/ Einordnung:\u003c\/strong\u003e Künstlerexemplar, unten links in Bleistift mit P\/A bezeichnet. Die Mappe nennt eine Auflage von 300 nummerierten und signierten Exemplaren; dieses Blatt trägt den Vermerk P\/A.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eSignatur und Beschriftungen:\u003c\/strong\u003e Unten rechts eigenhändig in Bleistift „Draper“ signiert.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eMaße:\u003c\/strong\u003e Papier: ca. 35 × 28,5 cm | Plattenrand: 25 × 18 cm laut institutioneller Dokumentation.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eProvenienz:\u003c\/strong\u003e Originalausgabe mit Bezug zur Kunstsammlung der Banca Mas Sardà.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eErhaltungszustand:\u003c\/strong\u003e Sauberes Papier ohne Stockflecken. Mit Hülle und schützendem Seidenpapier.\u003c\/li\u003e\u003c\/ul\u003e\u003ch2\u003eDie Taller-Notiz\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eDie klar gezeichneten Schatten auf dem Schachbrettboden und die visuelle Prägnanz des Sepiatons lassen die Zeichnung und den Kontrast des Drucks erkennen.\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53472577028429,"sku":null,"price":60.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0179_52130936-cd08-41a7-8cb5-e6a97aba189a.jpg?v=1791816585"},{"product_id":"xavier-ubach-bodegon-con-dos-jarrones-acuarela-original-escuela-catalana","title":"Xavier Ubach — Stillleben mit zwei Vasen — Aquarell auf Papier","description":"\u003cp\u003eAquarellstillleben mit zwei Gefäßen in Ocker-, Rot- und dunklen Tönen.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eVereinfachte Gegenstände und erdige Farben\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eXavier Ubach (Mataró, 1933–2025) stellt hier zwei Gefäße vor ein weites Feld warmer Farbe. Dunkle Umrisse und kontrastierende Lavuren bestimmen ihre vereinfachten Formen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas höhere Gefäß steht links neben einem niedrigeren, rundlichen. Ocker- und Rottöne kontrastieren mit dem dunklen Band unter den Gegenständen und diagonalen Schatten im Hintergrund.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eLavuren und ausgespartes Papier\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eDunkle Konturen begrenzen die Gefäße; unterschiedlich dichte Lavuren bauen ihr Volumen auf. Oben unterbrechen unregelmäßige weiße Flächen den ockerfarbenen Grund und bringen Licht in die Komposition.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWerkdaten\u003c\/h2\u003e\u003cul\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eKünstler:\u003c\/strong\u003e Xavier Ubach (Mataró, 1933–2025).\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eTitel \/ Motiv:\u003c\/strong\u003e Zwei Vasen \/ Stillleben mit vereinfachten Formen.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eGeschätzter Zeitraum:\u003c\/strong\u003e Zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eTechnik und Bildträger:\u003c\/strong\u003e Aquarell und Lavuren auf Papier; unregelmäßige Ränder sind auf den Fotografien sichtbar.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eDokumentierte Maße:\u003c\/strong\u003e Ungefähr 16 × 21,5 cm (kleines Querformat).\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eSignatur und Inschriften:\u003c\/strong\u003e Unten rechts eigenhändig mit dem Pinsel „XAVIER UBACH“ signiert.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eStil \/ Bewegung:\u003c\/strong\u003e Figurativer Expressionismus \/ Katalanische Schule.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eProvenienz:\u003c\/strong\u003e Privatsammlung \/ Galeriebestand.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eErhaltungszustand:\u003c\/strong\u003e Lavuren und dunkle Konturen sind auf den Fotografien sichtbar; das Papier hat unregelmäßige Ränder.\u003c\/li\u003e\u003c\/ul\u003e\n\u003ch2\u003eDie Taller-Notiz\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eDer Gegensatz zwischen dem hohen Gefäß links und dem niedrigeren, runderen gibt dem Bild Rhythmus. Dunkle Diagonalen verbinden die Gegenstände mit dem Hintergrund. Weiße Flächen oben öffnen das warme Farbfeld.\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53487192670541,"sku":null,"price":85.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0095_228968f3-eed8-490c-b8ff-6ce90841cb9a.jpg?v=1791642075"},{"product_id":"antonio-santos-mesa-con-fruta-3-25-aguafuerte-original-grafica-contemporanea","title":"Antonio Santos — Tisch mit Früchten (3\/25) — Radierung","description":"\u003cp\u003e\u003ci\u003eTisch mit Früchten\u003c\/i\u003e ist eine Originalradierung von Antonio Santos, signiert und mit 3\/25 nummeriert. Sie zeigt ein häusliches Stillleben mit ausgeprägtem Hell-Dunkel-Kontrast. Auf einem kleinen Tisch mit Schublade stehen eine Obstschale und ein Keramikkrug, die sich hell vom dunklen Hintergrund eines Raums abheben.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Komposition zeichnet sich durch das intensive Hell-Dunkel und die sorgfältige grafische Arbeit aus. So verwandelt der Künstler eine Alltagsszene in ein zurückhaltendes Bild von deutlicher visueller Präsenz.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eAntonio Santos und die Darstellung des Alltäglichen\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eAntonio Santos (Lupiñén, Huesca, 1955) ist Maler, Illustrator und Buchautor. Sein Schaffen ist vom Interesse an der Figuration, der Vereinfachung von Formen und dem Einsatz verschiedener grafischer Techniken geprägt. Für \u003ci\u003ePancho\u003c\/i\u003e erhielt er 2004 den zweiten Preis des spanischen Nationalpreises für Kinder- und Jugendbuchillustration.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIn diesem Werk greift Santos eines der traditionsreichsten Themen der Kunstgeschichte auf: das Stillleben. Früchte, Gefäße und häusliche Möbel ermöglichten es Generationen von Künstlern, die Beziehungen zwischen Licht, Volumen und Raum zu untersuchen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Szene ist um einen kleinen Tisch neben einer seitlichen Öffnung aufgebaut. Ein Gefäß mit mehreren runden Früchten und ein heller Krug heben sich deutlich vom dunklen Hintergrund ab.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Fehlen menschlicher Figuren und die Konzentration der Gegenstände auf engem Raum verstärken den intimen, stillen Charakter der Komposition.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eHell-Dunkel und Tiefdruck\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eBesonders interessant ist die Gestaltung des Lichts durch ein dichtes Liniengeflecht. Parallele und gekreuzte Striche bauen die Schatten im Raum auf; die beleuchteten Bereiche bestimmen dabei die Volumen von Möbeln und Gegenständen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eKrug und Früchte bilden mit ihren großen weißen Aussparungen den Blickpunkt. Die dunklen Hintergrundflächen weisen dagegen eine komplexe Textur aus zahlreichen überlagerten Linien auf.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Öffnung links setzt einen architektonischen Bezug, gliedert den Raum und deutet die Herkunft des Lichts an.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Kontrast zwischen sorgfältiger Zeichnung und hellen Flächen verleiht dem Stillleben Tiefe und bewahrt zugleich die Einfachheit seines gegenständlichen Ansatzes.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Druck besitzt einen rechteckigen Plattenrand und breite Ränder aus Druckpapier mit natürlichen Büttenkanten.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eTechnische Daten\u003c\/h2\u003e\n\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eKünstler:\u003c\/strong\u003e Antonio Santos (Lupiñén, Huesca, 1955).\u003c\/p\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eTitel:\u003c\/strong\u003e Tisch mit Früchten.\u003c\/p\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eTechnik:\u003c\/strong\u003e Originalradierung.\u003c\/p\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eBildträger:\u003c\/strong\u003e Schweres Druckpapier mit natürlichen Büttenrändern.\u003c\/p\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003ePapiermaße:\u003c\/strong\u003e Etwa 36 × 26,5 cm.\u003c\/p\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eMaße des Plattenabdrucks:\u003c\/strong\u003e Etwa 15 × 12 cm.\u003c\/p\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eAuflage:\u003c\/strong\u003e 3\/25\u003c\/p\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eSignatur:\u003c\/strong\u003e Unten rechts am Rand mit „Antonio Santos“ in Bleistift signiert.\u003c\/p\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eGattung:\u003c\/strong\u003e Stillleben.\u003c\/p\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eErhaltungszustand:\u003c\/strong\u003e Insgesamt guter Zustand. Breite Ränder mit natürlichen Büttenkanten und leichte Handhabungsspuren an den Rändern.\u003c\/p\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003ch2\u003eDie Notiz aus dem Taller\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDiese Grafik zeichnet sich durch ihr intensives Hell-Dunkel und die Präzision aus, mit der Antonio Santos einen häuslichen Innenraum durch gekreuzte Linien aufbaut. Der Gegensatz zwischen dem beleuchteten Krug und den Früchten sowie dem dunklen Hintergrund verleiht dem Stillleben besondere Präsenz. Die thematisch einfache, aber grafisch nuancenreiche Komposition ist ein interessantes Beispiel für seine Arbeit mit traditionellen Drucktechniken.\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53489477517645,"sku":null,"price":105.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0141_5fe57113-2a0d-4371-bf05-0485ae0137d4.jpg?v=1791586434"},{"product_id":"antonio-santos-mesa-y-silla-14-20-linograbado-original-grafica-contemporanea","title":"Antonio Santos — Tisch und Stuhl — Original-Linolschnitt, 14\/20","description":"\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eMesa y silla\u003c\/strong\u003e (Tisch und Stuhl) ist ein Original-Linolschnitt von Antonio Santos, signiert und nummeriert \u003cstrong\u003e14\/20\u003c\/strong\u003e. Die Komposition zeigt eine häusliche Ecke mit einem leeren Stuhl und einem kleinen Beistelltisch mit mehreren Gefäßen. Durch vereinfachte Formen und den Kontrast zwischen weißem Papier und schwarzer Druckfarbe verwandelt der Künstler die Alltagsgegenstände in ein Bild von großer grafischer Intensität.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eWohnraum und Perspektive\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eEine leicht erhöhte Perspektive rückt Tisch und Stuhl näher an den Betrachter. Geneigte Flächen, das Muster der Bodenfliesen und dunkle Schatten gliedern den bewusst schlichten Innenraum. Die Sitzfläche und die kleinen Gegenstände auf dem Tisch bringen Details ein, die die Wirkung der großen schwarzen Flächen ausgleichen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3\u003eDie Kontraste des Linolschnitts\u003c\/h3\u003e\n\u003cp\u003eDer Linolschnitt verbindet eingefärbte Flächen mit weißen Aussparungen, die beim Schneiden des Druckstocks entstehen. Hier geben die parallelen Linien der Sitzfläche und die Muster des Bodens dem Bild Textur. Der unregelmäßige schwarze Rand fasst die Komposition zusammen. So entsteht ein modernes Stillleben in einer direkten, vereinfachten Bildsprache.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAntonio Santos (Lupiñén, Huesca, 1955) ist Maler, Illustrator und Buchautor. 2004 erhielt er den zweiten Preis beim spanischen Nationalen Illustrationspreis. Sein Schaffen verbindet grafische Arbeit mit anderen bildnerischen Disziplinen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Werk ist am unteren Rand in Blau mit „Antonio Santos“ signiert und mit 14\/20 nummeriert.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWerkdaten\u003c\/h2\u003e\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eKünstler:\u003c\/strong\u003e Antonio Santos (Lupiñén, Huesca, 1955).\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eTitel:\u003c\/strong\u003e Mesa y silla (Tisch und Stuhl).\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eTechnik:\u003c\/strong\u003e Original-Linolschnitt in schwarzer Druckfarbe.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eBildträger:\u003c\/strong\u003e Warm getöntes Papier.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eMaße:\u003c\/strong\u003e Ungefähr 30 × 24 cm.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eAuflage:\u003c\/strong\u003e Exemplar 14\/20.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eSignatur:\u003c\/strong\u003e „Antonio Santos“, handschriftlich in Blau am unteren Rand.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eErhaltungszustand:\u003c\/strong\u003e Insgesamt guter Zustand.\u003c\/li\u003e\u003c\/ul\u003e\n\u003ch2\u003eDie Taller-Notiz\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eStuhl und Tisch bilden eine schlichte Komposition, in der Schatten, Perspektive und Drucktexturen im Mittelpunkt stehen. Der Rhythmus der Linien auf der Sitzfläche steht den kompakteren schwarzen Flächen gegenüber. Die unregelmäßige Rahmung lenkt den Blick auf die Szene. Das Exemplar ist mit 14\/20 nummeriert.\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53491253805389,"sku":null,"price":90.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0120_c8f75359-837f-4cc8-a516-21031b721f8b.jpg?v=1791584062"},{"product_id":"canimas-cuarteto-de-instrumentos-musicales-pintura-materica-oleo-sobre-papel-con-barbas","title":"Canimas — Musikinstrumentenquartett — Öl auf Papier mit Büttenrand","description":"\u003cp data-path-to-node=\"3\"\u003eEine thematische Werkgruppe, in der pastoser Farbauftrag die Formen aufbaut und Bereiche des Papiers ausgespart bleiben. Eine Serie von vier Originalwerken von Canimas, die die Morphologie der Instrumente durch eine rigorose Beherrschung der Ölmalerei auf schwerem Papier dokumentiert.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"5\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"5\" data-index-in-node=\"0\"\u003eDie morphologische Registrierung und die thematische Serie\u003c\/b\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"6\"\u003eCanimas beschäftigt sich in dieser Werkgruppe mit der Untersuchung von Objekten, genauer gesagt mit einem Quartett von Musikinstrumenten (Klavier, Saxophon, Violine und klassische Gitarre). Die Konzeption der Werke als unteilbare Serie ermöglicht eine kohärente visuelle Aussage. Der Autor isoliert die Elemente von jeglichem räumlichen Kontext und nutzt die Leere des weißen Untergrunds, um die Aufmerksamkeit ausschließlich auf die Anatomie, Struktur und das Volumen jedes Instruments zu lenken, wobei auf anekdotische Hintergründe verzichtet wird.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"7\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"7\" data-index-in-node=\"0\"\u003eDie Impasto-Technik und die Materialität\u003c\/b\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"8\"\u003eBei der Analyse der materiellen Ausführung fällt die direkte und materische Anwendung von Öl auf Papier auf. Der Künstler modelliert Holz, Metall und Tasten durch kurze, dichte und übereinanderliegende Pinselstriche (Impasto), wodurch eine ausgeprägte taktile Dreidimensionalität entsteht. Der erzielte Lichtkontrast durch das Gegenüberstellen der Farbsättigung – Erdtöne, Ocker und Gold – mit der Weiße des Papiers ist entscheidend. Zudem unterstreichen die charakteristischen unregelmäßigen Ränder des Untergrunds (Büttenränder) den handwerklichen Charakter des Blattes und verleihen dem grafischen Dokument eine bemerkenswerte Körperlichkeit.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2 data-path-to-node=\"11\"\u003eTECHNISCHE DATEN\u003c\/h2\u003e\n\u003cul data-path-to-node=\"12\"\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"12,0,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"12,0,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eAutor:\u003c\/b\u003e Canimas.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"12,1,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"12,1,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eTitel \/ Thema:\u003c\/b\u003e Quartett von Musikinstrumenten: Klavier, Saxophon, Violine und Gitarre (Stillleben \/ Objektstudie).\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"12,2,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"12,2,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eTechnik und Untergrund:\u003c\/b\u003e Original-Ölmalerei mit materischem Impasto auf schwerem Papier mit umlaufenden Büttenrändern.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"12,3,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"12,3,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eDokumentierte Abmessungen:\u003c\/b\u003e 11,5 x 15,5 cm (jedes Werk).\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"12,4,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"12,4,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eSignatur:\u003c\/b\u003e Vom Autor am unteren Rand handschriftlich signiert (in der unteren rechten Ecke für Klavier, Saxophon und Violine; in der unteren linken Ecke für Gitarre).\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"12,5,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"12,5,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eStil \/ Bewegung:\u003c\/b\u003e Materischer Realismus \/ Zeitgenössische Figuration.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"12,6,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"12,6,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eProvenienz:\u003c\/b\u003e Privatsammlung.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003eErhaltungszustand: Insgesamt ausgezeichneter Zustand. Die Instrumente, Details und unregelmäßigen Papierränder sind auf den Fotografien erkennbar.\u003c\/li\u003e\n\n\n\n\n\n\u003c\/ul\u003e\n\u003ch2\u003eDie Notiz aus dem Taller\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDie vier Instrumente stehen einzeln auf dem hellen Papier. Die waagerechte Klaviatur des Klaviers kontrastiert mit den Diagonalen der Saiteninstrumente und der Krümmung des Saxofons. Braun- und Orangetöne konzentrieren die Farbe auf die Instrumentenkörper, während das Weiß der Blätter ihre Silhouetten voneinander trennt. Die unregelmäßigen Papierkanten verbinden die Werkgruppe.\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53495104962893,"sku":null,"price":120.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0263_4712396f-0295-45cf-aa61-ed49bd39ca3b.jpg?v=1791032802"},{"product_id":"raul-sango-estallido-vegetal-expresionismo-materico-tecnica-mixta-original","title":"Raúl Sango — Abstrakter vegetativer Ausbruch — Original-Mischtechnik auf Papier","description":"\u003cp data-path-to-node=\"4\"\u003e\u003ci data-path-to-node=\"4\" data-index-in-node=\"0\"\u003eEine Übung in materialbetontem Expressionismus, die die Vitalität der wilden Natur durch energische und lebendige Striche einfängt.\u003c\/i\u003e\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"6\"\u003eDieses Werk, signiert von Raúl Sango (1924-1998) unter seinem üblichen Pseudonym \"San.go\", ist ein repräsentatives Zeugnis seiner Bildsprache. Geboren in Alcazarquivir und mit einer Laufbahn, die die Kanarischen Inseln, Madrid und die Balearen umfasste, konsolidierte Sango einen Stil, der auf materialbetonter und gestischer Malerei basierte. In dieser Komposition verzichtet der Künstler auf strengen botanischen Realismus, um die expansive Energie des natürlichen Wachstums einzufangen, indem er zwei große Bündel wilder Vegetation (Ähren oder Ufergräser) darstellt, die dem Papier eine ausgeprägte vertikale Dynamik verleihen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2 data-path-to-node=\"7\"\u003eDekorativer Expressionismus und Kraft der Materialität\u003c\/h2\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"8\"\u003eDie Ausführung zeichnet sich durch einen zügig aufgetragenen Farbauftrag aus, wahrscheinlich mit einem Spachtel oder einem harten Borstenpinsel. Diese Technik erzeugt eine gestreifte Textur und ein wahrnehmbares Relief, das die geometrische Struktur des Werks akzentuiert. Farblich ist die Komposition um eine Palette von leuchtenden Gelbgrüntönen, Ockertönen und erdigen Akzenten herum aufgebaut, wodurch die Leuchtkraft einer wilden, von der Sonne beeinflussten Natur vermittelt wird. Es ist ein klares Beispiel für das, was der Autor selbst als \"dekorativen Expressionismus\" definierte, eine Malerei, die dazu bestimmt ist, den Raum durch ihren plastischen Rhythmus visuell zu beherrschen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2 data-path-to-node=\"11\"\u003eWerkdaten\u003c\/h2\u003e\n\u003cul data-path-to-node=\"12\"\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"12,0,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"12,0,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eAutor\u003c\/b\u003e: Raúl Sango (Alcazarquivir, 1924–1998).\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"12,1,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"12,1,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eTitel \/ Thema\u003c\/b\u003e: Pflanzliche Explosion: Ähren im Wind \/ Wilde Vegetation und Biophilie.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"12,2,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"12,2,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eTechnik\u003c\/b\u003e: Mischtechnik (Pigment mit materiellem Auftrag, Öl\/Acryl) auf Papier oder Karton.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"12,3,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"12,3,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eAbmessungen\u003c\/b\u003e: 50,5 x 55 cm.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"12,4,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"12,4,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eInschriften\u003c\/b\u003e: Signiert \"San.go\" in der unteren rechten Ecke.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"12,5,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"12,5,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eStil \/ Bewegung\u003c\/b\u003e: Materialbetonter Expressionismus \/ Gestische spanische Abstraktion der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"12,6,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"12,6,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eProvenienz\u003c\/b\u003e: Privatsammlung.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"12,7,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"12,7,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eErhaltungszustand\u003c\/b\u003e: Gut. Die Pigmente behalten ihre ursprüngliche Lebendigkeit und der Träger ist stabil und trägt die materielle Dichte der Farbe angemessen.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\n\u003c\/ul\u003e\n\u003ch2 data-path-to-node=\"13\"\u003eDie Notiz des Taller\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eZwei hohe Bündel wilder Vegetation geben der Komposition ihren aufwärts gerichteten Rhythmus. Die energischen Striche und die Struktur der Farbe vermitteln Bewegung und Dichte der Pflanzen, statt jeden einzelnen Halm zu beschreiben.\u003c\/p\u003e\n","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53518182941005,"sku":null,"price":165.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0095_02_f07d3b46-f7fe-4ebc-a0fa-b1c0b072e0f4.jpg?v=1792678066"},{"product_id":"maite-gonzalez-ram-danemones-emmirallat-grabado-original-edicion-unica-1-1","title":"Maite González — Strauß aus gespiegelten Anemonen — Originalradierung (Einzeledition 1\/1)","description":"\u003cp data-path-to-node=\"1\"\u003e\u003ci data-path-to-node=\"1\" data-index-in-node=\"0\"\u003eEin zeitgenössisches Stillleben von außergewöhnlicher haptischer und visueller Qualität. Dieser Originaldruck, als Einzelstück (1\/1) katalogisiert, zeichnet sich durch seine tiefe Prägung auf Guarro-Papier aus und bietet eine moderne, texturierte Neuinterpretation des klassischen Blumenmotivs.\u003c\/i\u003e\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"3\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"3\" data-index-in-node=\"0\"\u003eTextur als narratives Element\u003c\/b\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"4\"\u003eDatiert auf 2008, übertrifft dieses Werk von Maite González dank eines meisterhaften Einsatzes von Relief die traditionelle Grafik. Die visuelle Analyse des Stücks offenbart eine Tiefdrucktechnik, die eine ausgeprägte Prägung (das Trockenrelief auf dem Papier) integriert. Dieses technische Mittel definiert nicht nur die Konturen der Vase und des Hintergrundspiegels, sondern verleiht dem Werk auch eine nahezu skulpturale Qualität. Das Umgebungslicht interagiert mit diesen Vertiefungen und erzeugt ein Schattenspiel, das der Komposition Leben einhaucht und das Papier von einem bloßen Träger zu einem aktiven Bestandteil des Werkes macht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"5\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"5\" data-index-in-node=\"0\"\u003eKomposition und Chromatismus\u003c\/b\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"6\"\u003eDer vom Autor handschriftlich verfasste Titel, \u003ci data-path-to-node=\"6\" data-index-in-node=\"36\"\u003eRam d'anèmones emmirallat\u003c\/i\u003e (Spiegelnder Anemonenstrauß), gibt uns den Schlüssel zur Interpretation des Raumes. Das Stillleben wird nicht flach dargestellt, sondern tritt in einen Dialog mit seinem eigenen Spiegelbild im gekrümmten Spiegel, der den zweiten Vordergrund dominiert. Die Farbpalette wurde mit großer Subtilität aufgetragen, wahrscheinlich durch das Einfärben \u003ci data-path-to-node=\"6\" data-index-in-node=\"343\"\u003eà la poupée\u003c\/i\u003e (direkte Farbauftragung auf der Platte), wodurch die Purpur-, Karmin- und Grüntöne der Anemonen organisch mit den Rohweißen und texturierten Grautönen des Hintergrunds kontrastieren.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2 data-path-to-node=\"9\"\u003eTechnische Daten\u003c\/h2\u003e\n\u003cul data-path-to-node=\"10\"\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"10,0,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"10,0,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eAutor:\u003c\/b\u003e Maite González.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"10,1,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"10,1,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eTitel \/ Thema:\u003c\/b\u003e Ram d'anèmones emmirallat (Zeitgenössisches Stillleben).\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"10,2,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"10,2,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eEpoche:\u003c\/b\u003e 2008.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"10,3,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"10,3,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eTechnik und Träger:\u003c\/b\u003e Tiefdruck mit Prägung und Farbe auf Guarro-Papier.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"10,4,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"10,4,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eAuflage:\u003c\/b\u003e 1\/1 (Einzelabzug).\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"10,5,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"10,5,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eAbmessungen:\u003c\/b\u003e 39 x 40 cm (Papier) | 48 x 49 cm (mit Rahmen).\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"10,6,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"10,6,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eSignatur und Inschriften:\u003c\/b\u003e Betitelt, nummeriert \"1\/1\", signiert und datiert \"Maite González '08\" mit Bleistift am unteren Rand.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"10,7,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"10,7,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eProvenienz:\u003c\/b\u003e Sekundärer Kunstmarkt, Privatsammlung.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"10,8,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"10,8,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eErhaltungszustand:\u003c\/b\u003e Ausgezeichnet. Der dicke Papieruntergrund ist makellos, ohne Flecken (\u003ci data-path-to-node=\"10,8,0\" data-index-in-node=\"92\"\u003efoxing\u003c\/i\u003e) oder Falten. Das Relief der Prägung behält seine volle Tiefe. Der Rahmen ist in einem soliden Zustand und passend zum Werk.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"10,9,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"10,9,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eInspektionsgarantie:\u003c\/b\u003e 30 Tage Rückgaberecht zur persönlichen Begutachtung des Werkes.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\n\u003c\/ul\u003e\n\u003ch2 data-path-to-node=\"11\"\u003eDie Werkstattnotiz\u003c\/h2\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"12\"\u003eDieses Werk von Maite González behandelt das Papier als formbares Material und nicht nur als leere Fläche. Das Zusammenspiel von Unikat, hochwertigem Papier und zurückhaltendem Farbeinsatz zeigt eine ausgereifte grafische Praxis.\u003c\/p\u003e\n\u003chr data-path-to-node=\"13\"\u003e\n","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53580251464013,"sku":"ETC-53580251464013","price":130.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0233_5983f50a-6ef4-4095-b770-58f04a0c706d.jpg?v=1791855897"},{"product_id":"denise-composicion-floral-con-fuerte-empaste-oleo-sobre-lienzo","title":"Denise — Blumenkomposition mit starkem Impasto — Öl auf Leinwand","description":"\u003cp\u003e\u003ci\u003eEin mit Denise signiertes Blumenstillleben in Öl auf Leinwand. Die Komposition zeichnet sich durch das Farbrelief und die Verbindung gelber, orangefarbener und rosafarbener Blüten vor einem ockerfarbenen Grund aus.\u003c\/i\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eDie Farbe als Material\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDas Bild entsteht durch einen dicken Farbauftrag. Die Pinselstriche der Blütenblätter bilden Reliefs auf der Leinwand; Stängel und Blätter gliedern die Verteilung der Blumen. Die dunklen Blütenmitten stehen den hellen Farben der Blütenblätter gegenüber.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eBewegung und Präsentation\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAls Gegengewicht zur optischen Schwere der pastosen Blumen ist der Hintergrund mit raschen, geschwungenen und energischen Strichen in Erdtönen gestaltet. Dadurch entsteht eine Bewegung, die den Strauß umgibt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Leinwand befindet sich in einem cremefarbenen Rahmen mit krakeliertem Finish und goldfarbenen Zierleisten.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWerkdaten\u003c\/h2\u003e\u003cul\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eKünstlername:\u003c\/strong\u003e Denise.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eTitel \/ Motiv:\u003c\/strong\u003e Blumenstrauß (Blumenstillleben).\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eZeitraum:\u003c\/strong\u003e Drittes Viertel des 20. Jahrhunderts, etwa 1960er–1970er Jahre.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eTechnik und Bildträger:\u003c\/strong\u003e Stark pastose Ölmalerei auf Leinwand.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eMaße:\u003c\/strong\u003e Werk: 45 × 37 cm; mit Rahmen: 55 × 47 cm.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eSignatur:\u003c\/strong\u003e Unten rechts mit „Denise“ signiert.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eProvenienz:\u003c\/strong\u003e Sekundärer Kunstmarkt, Privatsammlung.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eErhaltungszustand:\u003c\/strong\u003e Sehr gut. Die dicke Farbschicht haftet fest auf der Leinwand, ohne Materialverluste. Der hölzerne Spannrahmen ist original. Der Zierrahmen weist oberflächliche Gebrauchsspuren auf.\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eBesichtigungsgarantie:\u003c\/strong\u003e Garantierte Rückgabe innerhalb von 30 Tagen, um das Werk persönlich zu prüfen.\u003c\/li\u003e\u003c\/ul\u003e\n\u003ch2\u003eDie Taller-Notiz\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eGelbe, orangefarbene und rosafarbene Blüten verteilen sich auf unterschiedlichen Höhen. Grüne Stängel verbinden sie diagonal über die Komposition. Dicke, voneinander getrennte Pinselstriche bilden die Blütenblätter um dunkle Mitten. Im Hintergrund verlaufen helle Spuren schräg und lassen die ockerfarbenen Grundtöne durchscheinen. Das Farbrelief unterscheidet die Blumenoberfläche von ihrer Umgebung.\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":53580275024205,"sku":null,"price":89.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0251_ea24eb70-c708-411b-a153-1020806dca17.jpg?v=1774352302"},{"product_id":"gelo-ensayo-composicion-teatral-tecnica-mixta","title":"Gelo — „Ensayo“ (Theaterstück) — Mischtechnik auf Papier","description":"\u003cp data-path-to-node=\"1\"\u003eEine theatralische Szene, aufgebaut um eine stilisierte Figur mit gestreiftem Oberteil und dunkler Hose. Die Haltung der Arme, der geworfene Schatten und die Pflanzen machen den Innenraum zu einer Komposition aus Gesten und visuellen Entsprechungen.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"3\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"3\" data-index-in-node=\"0\"\u003eDie Theatralität der Form\u003c\/b\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"4\"\u003eIn „Ensayo“ hat die zentrale Figur einen kleinen Kopf und einen stark verlängerten Körper. Ein Arm krümmt sich über den Kopf, während der andere an der Taille ruht. Links wiederholt ein breiter Schatten die Silhouette an der Wand. Rechts steht eine grünblättrige Pflanze auf einem Ständer mit gedrehtem Schaft; darüber trägt ein Regal kleine Gegenstände und ein mit einem Gesicht und rötlichen Blättern gestaltetes Gefäß.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"5\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"5\" data-index-in-node=\"0\"\u003eFarb- und technische Behandlung\u003c\/b\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"6\"\u003eDie Komposition verbindet einen cremefarbenen Hintergrund mit violetten Bändern, die oben und unten von schwarzen Diagonalen durchzogen sind. Die Streifen des Oberteils und die dunklen Umrisse der Figur setzen diesen geometrischen Rhythmus fort. Grün- und Rottöne der Pflanzen bringen offenere Formen ein. Sanfte Farbabstufungen stehen neben klaren Linien, die den szenischen Charakter verstärken.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3 data-path-to-node=\"9\"\u003eTechnische Daten\u003c\/h3\u003e\n\u003cul data-path-to-node=\"10\"\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"10,0,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"10,0,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eAutor:\u003c\/b\u003e Gelo.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"10,1,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"10,1,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eTitel \/ Thema:\u003c\/b\u003e \"Ensayo\" (Theaterszene).\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"10,2,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"10,2,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eEpoche:\u003c\/b\u003e Spätes 20. Jahrhundert.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"10,3,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"10,3,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eTechnik und Träger:\u003c\/b\u003e Mischtechnik (Tusche und Aquarell\/Gouache) auf Papier.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"10,4,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"10,4,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eAbmessungen:\u003c\/b\u003e Werk: 49,5 × 34,5 cm (Höhe × Breite). Rahmen: 51 × 36 cm (Höhe × Breite).\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"10,5,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"10,5,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eSignatur:\u003c\/b\u003e Signiert und betitelt \"Gelo\" und \"ensayo\" in der unteren Ecke.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"10,6,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"10,6,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eProvenienz:\u003c\/b\u003e Kunstsekundärmarkt. Privatsammlung.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"10,7,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"10,7,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eErhaltungszustand:\u003c\/b\u003e Sehr gut. Das Werk wird unter Glas geschützt präsentiert, wodurch die Stabilität des Papiers und die Sättigung der Pigmente erhalten bleiben.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"10,8,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"10,8,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eInspektionsgarantie:\u003c\/b\u003e 30 Tage Rückgaberecht zur persönlichen Begutachtung des Werkes und zur Überprüfung seiner grafischen Qualität.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\n\u003c\/ul\u003e\n\u003ch3 data-path-to-node=\"11\"\u003eDie Notiz des Ateliers\u003c\/h3\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"12\"\u003eDas Verhältnis zwischen Figur und Schatten gliedert die Szene: Der Körper verengt und verlängert sich, während seine projizierte Silhouette mehr Raum einnimmt. Schwarze Diagonalen rahmen dieses Zusammenspiel und greifen die Streifen des Kostüms auf. Die Blätter der Pflanzen ergänzen diese Struktur um Kurven und Richtungen, die das Gleichgewicht des Innenraums vielschichtiger machen.\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54326611575117,"sku":"ETC-54326611575117","price":140.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0367_e573691b-6ea6-4e28-a025-833bbbe54fed.jpg?v=1791903660"},{"product_id":"josep-miquel-serrano-bodegon-floral-materico-oleo","title":"Josep Miquel Serrano — Blumenkomposition mit Rosen — Öl auf Leinwand","description":"\u003cp\u003e\u003cem\u003eEine Gruppe roter, rosafarbener und weißer Blüten entfaltet sich senkrecht vor einem blaugrünen Hintergrund. Der pastose Farbauftrag verleiht den Blütenblättern Relief und steht im Kontrast zu den dünner gemalten Bereichen des Hintergrunds.\u003c\/em\u003e\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eFarbe, Material und Komposition\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eDas Blumenarrangement bildet eine aufsteigende Achse vom Blattwerk im unteren Bereich bis zu den Rosen im oberen Teil. Weiße und gelbe Akzente hellen die Mitte auf, während Karminrot und Rosa einen rhythmischen Wechsel erzeugen. Eine einzelne rötliche Blüte oben rechts schafft eine Pause innerhalb der Anordnung. Die Farbschicht zeigt Erhebungen und breite Striche, die mit dem Einsatz von Pinsel und Spachtel vereinbar sind.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eJosep Miquel Serrano\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eJosep Miquel Serrano i Serra (1912–1982), auch als José Miguel Serrano bekannt, war ein katalanischer Maler, der bei Francesc Labarta und Xavier Nogués ausgebildet wurde. Das Blumenstillleben verbindet eine naturalistische Beobachtung mit einer freien Behandlung der Farbe, wie sie für einen Teil der katalanischen figurativen Malerei des 20. Jahrhunderts typisch ist. Für eine genauere Datierung dieses Gemäldes liegen keine ausreichenden Unterlagen vor.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eWerkdaten\u003c\/h2\u003e\u003cul\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eKünstler:\u003c\/strong\u003e Josep Miquel Serrano i Serra (1912–1982); die Zuschreibung wird durch die Signatur „Serrano“ gestützt.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eBeschreibender Titel:\u003c\/strong\u003e Blumenkomposition mit Rosen.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eEntstehungszeit:\u003c\/strong\u003e 20. Jahrhundert.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eTechnik und Bildträger:\u003c\/strong\u003e Öl auf Leinwand mit pastosem Farbauftrag und erkennbarem Spachteleinsatz.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eMaße:\u003c\/strong\u003e 46 × 71 cm (Werk) und 62 × 77 cm (Rahmen), laut Katalogeintrag.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eSignatur:\u003c\/strong\u003e „Serrano“ in der rechten unteren Ecke.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eErhaltungszustand:\u003c\/strong\u003e Sichtbar reliefartiger Farbauftrag und ein profilierter Rahmen mit gealterter Patina.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003ePräsentation:\u003c\/strong\u003e Gerahmt.\u003c\/li\u003e\u003c\/ul\u003e\u003ch2\u003eEine Anmerkung des Taller\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eDie Wirkung des Gemäldes entsteht aus dem Kontrast zwischen den kräftigen Rottönen und dem graugrünen Hintergrund. Der pastose Auftrag verleiht den Blütenblättern Rhythmus, während die einzelne Blüte im oberen Bereich einen Eindruck von Raum und Leichtigkeit vermittelt.\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54326746153293,"sku":null,"price":360.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0132_a4da58c5-cf16-4694-b4aa-4eab78827fae.jpg?v=1791898020"},{"product_id":"pere-de-ribot-anfora-materica-informalismo-xxl-100x100-1991","title":"Pere de Ribot — Ánfora Matérica XXL — Mischtechnik 100x100 — 1991","description":"\u003cp data-path-to-node=\"1\"\u003eEin Werk von architektonischer Präsenz, bei dem die Materie zur Hauptrolle wird. Dieses großformatige Werk des katalanischen Künstlers Pere de Ribot aus dem Jahr 1991 ist eine exzellente Übung in Informel und Abstraktion, die das Echo der klassischen Antike mit einer rein zeitgenössischen und taktilen Sprache verbindet.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"3\"\u003ePere de Ribot ist ein Schöpfer, der tief in der Tradition der katalanischen Materiemalerei verwurzelt ist. Auf dieser quadratischen Leinwand (100 x 100 cm) präsentiert uns der Künstler die schematische Silhouette einer großen Amphore oder eines klassischen Gefäßes, begleitet auf der linken Seite von dem subtilen Profil eines zweiten Volumens. Das 1991 entstandene Werk repräsentiert eine Reifephase, in der der Künstler seine Beherrschung der Oberfläche festigt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"4\"\u003eMehr als eine figurative Darstellung ist das Werk eine Erkundung von Texturen. De Ribot verwendet dicke Schichten aus Gesso, Acryl und erdigen Pigmenten, um eine Oberfläche zu schaffen, die an eine antike Mauer oder ein ausgegrabenes Fresko erinnert. Die Technik umfasst Sgraffito (Einschnitte in die frische Materie), \u003ci data-path-to-node=\"4\" data-index-in-node=\"315\"\u003eDrippings\u003c\/i\u003e und dichte Spachtelstriche in Wassergrün, gebrochenem Weiß und Ockertönen. Das Gefäß ist nicht auf den Hintergrund gemalt, sondern tritt durch Relief und Aushöhlung aus diesem hervor, was dem Stück eine fast skulpturale Qualität verleiht, ähnlich einem Flachrelief.\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"7\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"7\" data-index-in-node=\"0\"\u003eDatenblatt\u003c\/b\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cul data-path-to-node=\"8\"\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"8,0,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"8,0,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eAutor:\u003c\/b\u003e Pere de Ribot.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"8,1,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"8,1,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eThema:\u003c\/b\u003e Materielle Abstraktion \/ Klassisches Stillleben.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"8,2,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"8,2,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eTechnik:\u003c\/b\u003e Mischtechnik (materielle Schichten, Acryl und Sgraffito) auf Leinwand.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"8,3,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"8,3,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eJahr:\u003c\/b\u003e 1991.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"8,4,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"8,4,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eAbmessungen:\u003c\/b\u003e 100 x 100 cm. XXL-Format.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"8,5,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"8,5,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eSignatur:\u003c\/b\u003e Signiert „de Ribot“ in der unteren rechten Ecke.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"8,6,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"8,6,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eErhaltungszustand:\u003c\/b\u003e Exzellent. Die dicke Materialschicht ist absolut stabil, ohne Ablösungen. Das Werk wird ungerahmt präsentiert, mit sichtbaren Kanten, bereit zum direkten Aufhängen oder zur Ergänzung durch einen Schattenfugenrahmen. Bitte prüfen Sie die Detailfotos, die bindenden Charakter haben.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp data-path-to-node=\"8,7,0\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"8,7,0\" data-index-in-node=\"0\"\u003eEnthält:\u003c\/b\u003e Professionelle Verpackung, angepasst an großvolumige Werke, und Transportversicherung.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp data-path-to-node=\"9\"\u003e\u003cb data-path-to-node=\"9\" data-index-in-node=\"0\"\u003eAnmerkung des Ateliers\u003c\/b\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDies ist eines jener Gemälde, die man persönlich sehen muss, um ihre wahre Dimension zu erfassen. Die Kamera fängt kaum die Kraft des Reliefs und die elegante Brutalität ein, mit der der Künstler 1991 die Paste auf der Leinwand zerkratzt und gestrichen hat.\u003c\/p\u003e\n","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54332805382477,"sku":null,"price":1850.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0238_4fa17293-cf6f-4971-b1fb-d077ad93e83b.jpg?v=1791905924"},{"product_id":"manel-pujol-baladas-bodegon-uvas-1990","title":"Manel Pujol Baladas — Stilleben mit Trauben (1990) — Art Miami — Zertifiziertes Werk in Materialmalerei","description":"\u003cp\u003eDas \u003cstrong\u003e1990\u003c\/strong\u003e entstandene Werk \u003cem\u003eBodegón uvas\u003c\/em\u003e von \u003cstrong\u003eManel Pujol Baladas (Vic, 1947)\u003c\/strong\u003e verwandelt die Tradition des Stilllebens durch eine besonders persönliche Bildsprache des Künstlers: gestische Malerei, Zeichnung, Collage und eine dicht bearbeitete Oberfläche, auf der das Material ebenso wichtig wird wie die dargestellten Gegenstände.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine große Weintraube nimmt das Zentrum der Komposition ein. Sie ist von Gläsern, Gefäßen und Früchten umgeben, die aus aufeinanderfolgenden Pigment- und Papierschichten hervorzutreten scheinen. Pujol Baladas bewahrt genügend gegenständliche Bezüge, um das Stillleben unmittelbar erkennbar zu machen, unterzieht jedoch jedes Element einer intensiven Fragmentierung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eOcker-, Erd- und Gelbtöne bestimmen das Bild, unterbrochen von tiefen Grüntönen und einem kräftigen roten Akzent unten rechts. Es entsteht eine Malerei von großer visueller Dichte, in der das klassische Stillleben zum Experimentierfeld für Material und Geste wird.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eDie Weintraube als Zentrum der Komposition\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDie Weintraube bildet den physischen und visuellen Mittelpunkt des Werks.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003ePujol Baladas beschreibt die einzelnen Beeren nicht durch akademische Modellierung. Kleine Kreisformen, Farbansammlungen, Linien und Farbvariationen fügen sich zu einer organischen Masse von außergewöhnlicher Präsenz zusammen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eUm diesen Kern herum bilden die Gläser feinere Vertikalen, die mit der Materialverdichtung im Zentrum kontrastieren. Andere Gegenstände bleiben nur teilweise umrissen und gehen so weit in den Hintergrund über, dass kaum noch festzustellen ist, wo die dargestellte Form endet und die malerische Oberfläche selbst beginnt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDiese Mehrdeutigkeit zwischen Darstellung und Material gehört zu den reizvollsten Aspekten des Werks.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eMalerei, Collage und Oberfläche\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDie Komposition entfaltet sich auf einer bewusst unregelmäßigen Oberfläche.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003ePujol Baladas fügt \u003cstrong\u003ebedruckte Papiere als Collage\u003c\/strong\u003e ein, die teilweise von aufeinanderfolgenden Farbschichten überdeckt werden. Buchstaben und Textfragmente bleiben an manchen Stellen sichtbar und bringen Materialien aus dem Alltag in das Gemälde ein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAuf dieser Grundlage setzt er rasche Striche, dunkle Linien, Kratzspuren, pastose Farbaufträge und Farbflecken, die die Oberfläche in unterschiedliche Richtungen durchziehen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Collage gehört zur Struktur der Malerei selbst und ist mehr als ein dekorativer Zusatz. Sie trägt zu jenem Eindruck von Aufbau, Abnutzung und Überlagerung bei, der für Pujol Baladas charakteristisch ist.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Werk lädt damit zur Betrachtung aus zwei Entfernungen ein: Von Weitem tritt das Stillleben klar hervor; aus der Nähe lösen sich die Gegenstände in eine komplexe Verbindung aus Papier, Pigment, Zeichnung und Textur auf.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eFarbe und visuelle Spannung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eAnders als andere Stillleben des Künstlers, in denen dunklere Farbtöne vorherrschen, besitzt \u003cem\u003eBodegón uvas\u003c\/em\u003e eine besonders warme Leuchtkraft.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Hintergrund aus Ocker- und Erdtönen umschließt die Komposition, während Grün, Gelb und Weiß die zentrale Weintraube aufbauen. Ihnen steht das intensive rötliche Element im Vordergrund gegenüber, das einen farblichen Bruch einführt und die Szene visuell ausbalanciert.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSchwarze Konturen und gestische Linien verhindern, dass die Farbe rein dekorativ wirkt. Zwischen dem Farbreichtum und einer wesentlich raueren, expressiveren zeichnerischen Struktur besteht eine ständige Spannung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDiese Verbindung verleiht dem Werk innerhalb der Stillleben des Künstlers einen besonders ausgeprägten Charakter.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e1990: der Beginn eines entscheidenden Jahrzehnts\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDie Datierung \u003cstrong\u003e1990\u003c\/strong\u003e verortet das Werk am Beginn eines für Pujol Baladas besonders wichtigen Jahrzehnts.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIn diesen Jahren festigt der Künstler zunehmend eine Malerei, in der Figuration mit Verfahren des Informel, des gestischen Expressionismus und der Collage zusammenwirkt. Alltägliche Gegenstände bleiben präsent — Früchte, Flaschen, Gläser, Bücher und Fische —, werden jedoch zum Rohmaterial der Malerei, statt das endgültige Ziel der Darstellung zu sein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003eBodegón uvas\u003c\/em\u003e ist in dieser Hinsicht besonders interessant: Das Vokabular vieler Kompositionen der frühen 1990er-Jahre lässt sich bereits klar erkennen, während zugleich eine besonders reiche und gut lesbare Gegenständlichkeit erhalten bleibt.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eArt Miami\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDas Werk gehörte zu der Gruppe von Arbeiten \u003cstrong\u003eManel Pujol Baladas’, die auf der Art Miami präsentiert wurde\u003c\/strong\u003e, und damit zu jener Phase, in der er seine internationale Präsenz in den Vereinigten Staaten ausbaute.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDiese Ausstellungsgeschichte liefert einen besonders wichtigen Kontext für ein Gemälde, das bereits für sich genommen den Jahrzehntwechsel im Schaffen des Künstlers repräsentiert.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eZu seiner Entstehung im Jahr 1990 kommt die spätere Auswahl für eines der bedeutendsten internationalen Ereignisse seiner Laufbahn hinzu.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Präsentation auf der \u003cstrong\u003eArt Miami\u003c\/strong\u003e zählt zusammen mit dem individuellen Zertifikat des Künstlers zu den wichtigsten dokumentarischen Merkmalen, die das Werk auszeichnen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eZertifikat und Dokumentation\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDas Werk wird von einem \u003cstrong\u003eOriginalzertifikat mit der Unterschrift von Manel Pujol Baladas\u003c\/strong\u003e begleitet. Es trägt die \u003cstrong\u003eNummer M.P.B. 0122\u003c\/strong\u003e; darin bestätigt der Künstler die Urheberschaft von \u003cem\u003eBodegón uvas\u003c\/em\u003e, die Technik, die Maße und das Entstehungsjahr.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Dokument nennt außerdem einen Referenzwert von \u003cstrong\u003e400.000 mexikanischen Pesos\u003c\/strong\u003e im Zusammenhang mit dem \u003cstrong\u003eSAT — Servicio de Administración Tributaria in Mexiko\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eNach direkt vom Künstler mitgeteilten Informationen entsprechen die in diesen Zertifikaten angegebenen Beträge den \u003cstrong\u003efür seine Werke festgelegten Referenzpreisen\u003c\/strong\u003e. Der genannte Betrag entspricht als unverbindliche Orientierung ungefähr \u003cstrong\u003e20.000 €\u003c\/strong\u003e und ist von dem Preis zu unterscheiden, den ein Werk später auf dem Sekundärmarkt erzielen kann.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Ausstellungsgeschichte auf der Art Miami und die vom Künstler unterzeichnete individuelle Dokumentation ermöglichen eine besonders genaue Einordnung und Dokumentation des Werks.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWerkdaten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eKünstler:\u003c\/strong\u003e Manel Pujol Baladas\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eTitel:\u003c\/strong\u003e Bodegón uvas\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eJahr:\u003c\/strong\u003e 1990\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eTechnik:\u003c\/strong\u003e Mischtechnik und Collage auf Leinwand\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eMaße:\u003c\/strong\u003e 73 × 60 cm\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eFormat:\u003c\/strong\u003e 20 F\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eSignatur:\u003c\/strong\u003e Signiert „M. Pujol Baladas“\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eAusstellungsgeschichte:\u003c\/strong\u003e Art Miami\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eGenre:\u003c\/strong\u003e Zeitgenössisches Stillleben\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eStil:\u003c\/strong\u003e Expressive Figuration und materialbetontes Informel\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eZertifizierung:\u003c\/strong\u003e Originalzertifikat mit der Unterschrift von Manel Pujol Baladas\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eZertifikatsnummer:\u003c\/strong\u003e M.P.B. 0122\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eDokumentierter Referenzwert:\u003c\/strong\u003e 400.000 MXN\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eSpätere Provenienz:\u003c\/strong\u003e Privatsammlung; Teil einer Gruppe von 18 zertifizierten Werken des Künstlers\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eErhaltungszustand:\u003c\/strong\u003e Guter Gesamtzustand\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eDie Notiz des Taller\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eBesonders reizvoll ist die Fähigkeit \u003cstrong\u003eManel Pujol Baladas’\u003c\/strong\u003e, das Wesen des Stilllebens zu bewahren und zugleich dessen traditionelle Bildsprache vollständig zu zerlegen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie große Weintraube bleibt erkennbar. Beim Näherkommen verwandelt sich das Bild jedoch in eine Ansammlung von Pigment, bedruckten Papieren, Linien, Kratzspuren und kleinen Farbausbrüchen. Diese doppelte Lesart — aus der Entfernung gegenständlich und im Detail beinahe abstrakt — fasst die Malerei des Künstlers am Jahrzehntwechsel besonders gut zusammen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie frühe Datierung \u003cstrong\u003e1990\u003c\/strong\u003e, die Ausstellungsgeschichte auf der \u003cstrong\u003eArt Miami\u003c\/strong\u003e, der Farbreichtum und das individuelle, von Pujol Baladas unterzeichnete Zertifikat machen \u003cem\u003eBodegón uvas\u003c\/em\u003e zu einem besonders repräsentativen und gut dokumentierten Werk dieser Schaffensphase.\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54387979780429,"sku":null,"price":1150.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0202_6022ac52-e993-46c1-a651-c41f36f561d5.jpg?v=1784908573"},{"product_id":"manel-pujol-baladas-bodegon-patatas-azul-1990","title":"Manel Pujol Baladas — Stillleben mit blauen Kartoffeln (1990) — Mischtechnik und Collage auf Leinwand","description":"\u003cp\u003eDas \u003cstrong\u003e1990\u003c\/strong\u003e entstandene \u003cem\u003eBodegón patatas azul\u003c\/em\u003e zählt zu den am stärksten materialbetonten Kompositionen von \u003cstrong\u003eManel Pujol Baladas (Vic, 1947)\u003c\/strong\u003e innerhalb dieser Werkgruppe mit Ausstellungsgeschichte auf der \u003cstrong\u003eArt Miami\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAuf einer Leinwand von \u003cstrong\u003e65 × 80 cm\u003c\/strong\u003e greift der Künstler erneut das Stillleben auf, treibt dessen Elemente jedoch bis an die Grenze ihrer Auflösung. Kartoffeln, Gefäße und häusliche Formen bleiben in der Malerei erkennbar, versinken aber unter einer komplexen Oberfläche aus Collage, pastosen Farbaufträgen, Farbflecken und schwarzen Strichen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Farbpalette gehört zu den eigenständigsten Merkmalen des Werks. \u003cstrong\u003eTiefe Blautöne\u003c\/strong\u003e, die Schwarz, Weiß und kleinen wärmeren Partien gegenüberstehen, verwandeln ein alltägliches Motiv in eine beinahe dramatische Komposition. Das Material beschreibt nicht nur die Gegenstände: Es gewinnt eine eigene physische Präsenz und wird zu einem zentralen Thema des Werks.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEin Stillleben an der Grenze zur Abstraktion\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eIn \u003cem\u003eBodegón patatas azul\u003c\/em\u003e bewahrt Pujol Baladas den gegenständlichen Ausgangspunkt, verringert aber zunehmend den Abstand zwischen Objekt und Malerei.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eKräftige dunkle Striche umreißen die Formen nur bruchstückhaft. In manchen Bereichen erkennen wir die Körper des Stilllebens; in anderen scheinen sich die Gegenstände unter den Pigmentschichten aufzulösen, bis Farbflecken, Reliefs und Linien zurückbleiben.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDiese Mehrdeutigkeit erfordert eine Betrachtung aus unterschiedlichen Entfernungen. Von Weitem fügt sich das Stillleben zusammen; beim Näherkommen tritt die Darstellung hinter einer nahezu eigenständigen Oberfläche aus Papier, Farbe und Textur zurück.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEin großer Teil der Kraft des Werks liegt gerade in dieser Spannung zwischen \u003cstrong\u003eFiguration und Abstraktion\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eBlau als bestimmendes Element\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDie Farbe unterscheidet dieses Werk unmittelbar von anderen Stillleben derselben Gruppe.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003ePujol Baladas setzt Blau als tragendes Strukturelement ein und geht damit über eine rein beschreibende Funktion hinaus. Dunkle, tiefe Farbtöne durchziehen einen großen Teil der Komposition, unterbrochen von Weiß und Schwarz, die den Kontrast verstärken.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBei einem so alltäglichen Motiv wie Kartoffeln wirkt diese Wahl besonders ausdrucksstark. Der unscheinbare Gegenstand verliert seine Neutralität und wird einer wesentlich intensiveren, beinahe nächtlichen Atmosphäre unterworfen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Komposition zeigt damit, wie der Künstler gewöhnliche Motive durch die Behandlung von Material und Farbe verwandelt, ohne den gegenständlichen Bezug vollständig aufzugeben.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eCollage und Erinnerung an den Alltag\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDie Oberfläche enthält \u003cstrong\u003eFragmente bedruckten Papiers\u003c\/strong\u003e, die teilweise von aufeinanderfolgenden Farbschichten überdeckt werden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eText erscheint und verschwindet zwischen den Pigmenten. Kleine Spuren von Zeitungen und grafischem Material bringen die Alltagswirklichkeit unmittelbar in die Leinwand ein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003ePujol Baladas verwendet diese Papiere als Teil des physischen Aufbaus des Werks. Falten, Ränder, Überlagerungen und Erhebungen gehen in die Malerei ein und verändern den Lichteinfall auf der Oberfläche.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Collage wird so zu einem untrennbaren Bestandteil seiner materialbetonten Bildsprache und geht über ein bloßes Zitat der historischen Avantgarden hinaus.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEine in Schichten aufgebaute Oberfläche\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDie Ausführung gehört zu den besonders reizvollen Aspekten des Werks.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDicke Farbschichten, Kratzspuren, breite Pinselzüge und eingearbeitetes Papier erzeugen eine unregelmäßige, beinahe skulpturale Oberfläche. Das in einigen Bereichen sichtbare Craquelé entsteht gerade durch diese Anhäufung und Spannung der Materialien und gehört zum Erscheinungsbild, das die Malerei im Laufe der Zeit angenommen hat.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003ePujol Baladas lässt den Entstehungsprozess offen sichtbar. Jede Schicht scheint die Erinnerung an die vorherige zu bewahren, sodass sich teilweise nachvollziehen lässt, wie das Werk auf der Leinwand aufgebaut wurde.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIn diesem Sinne ist \u003cem\u003eBodegón patatas azul\u003c\/em\u003e zugleich ein Stillleben und eine Untersuchung der Materialität der Malerei selbst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e1990: ein Werk am Beginn eines entscheidenden Jahrzehnts\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDie Datierung \u003cstrong\u003e1990\u003c\/strong\u003e verortet das Werk in einem besonders interessanten Moment im Schaffen Pujol Baladas’.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAm Jahrzehntwechsel hatte seine Malerei bereits eine sehr persönliche Bildsprache entwickelt, die auf dem Zusammenwirken von \u003cstrong\u003eFiguration, Geste, Collage und materialbetontem Informel\u003c\/strong\u003e beruhte. Alltägliche Motive blieben erkennbar, bildeten aber nicht mehr das endgültige Ziel der Darstellung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIn solchen Werken wird das Stillleben vor allem zu einer Struktur, an der sich mit Farbe, Material und Oberfläche experimentieren lässt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDieser Übergang ist hier besonders deutlich zu beobachten: Das Werk bewahrt noch einen starken Bezug zum dargestellten Gegenstand und deutet zugleich immer wieder dessen Verschwinden in der Malerei an.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eArt Miami\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDas Werk gehörte zu der Gruppe von Arbeiten \u003cstrong\u003eManel Pujol Baladas’, die auf der Art Miami präsentiert wurde\u003c\/strong\u003e, während der Phase seiner internationalen Präsenz in den Vereinigten Staaten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDiese Ausstellungsgeschichte ist besonders relevant, weil sie das Gemälde neben seiner Stellung im Gesamtwerk des Künstlers auch in einen konkreten Ausstellungskontext einordnet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSeine Auswahl für die \u003cstrong\u003eArt Miami\u003c\/strong\u003e macht es zusammen mit der frühen Datierung von 1990 zu einem besonders interessanten Zeugnis der Bildsprache, die Pujol Baladas zu Beginn des Jahrzehnts entwickelte: Die Motive bleiben gegenständlich, während Material und Geste die Malerei zunehmend bestimmen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eZertifikat und Dokumentation\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDas Werk besitzt ein \u003cstrong\u003eOriginalzertifikat mit der Unterschrift von Manel Pujol Baladas\u003c\/strong\u003e. Es trägt die \u003cstrong\u003eNummer M.P.B. 0123\u003c\/strong\u003e; darin bestätigt der Künstler die Urheberschaft, den Titel, die Technik, die Maße und das Entstehungsjahr.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Dokument nennt außerdem einen Referenzwert von \u003cstrong\u003e460.000 mexikanischen Pesos\u003c\/strong\u003e unter Erwähnung des \u003cstrong\u003eSAT — Servicio de Administración Tributaria in Mexiko\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eNach direkt von Pujol Baladas mitgeteilten Informationen entsprechen diese Beträge den \u003cstrong\u003evom Künstler selbst für seine Werke festgelegten Referenzpreisen\u003c\/strong\u003e. Die ungefähre Entsprechung beträgt rund \u003cstrong\u003e23.000 €\u003c\/strong\u003e; diese Angabe ist von der späteren Entwicklung des Werks auf dem Sekundärmarkt zu unterscheiden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas individuelle Zertifikat und die Ausstellungsgeschichte auf der Art Miami ergeben zusammen eine besonders wertvolle Dokumentation des Werks.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWerkdaten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eKünstler:\u003c\/strong\u003e Manel Pujol Baladas\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eTitel:\u003c\/strong\u003e Bodegón patatas azul\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eJahr:\u003c\/strong\u003e 1990\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eTechnik:\u003c\/strong\u003e Mischtechnik und materialbetonte Collage auf Leinwand\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eMaße:\u003c\/strong\u003e 65 × 80 cm\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eSignatur:\u003c\/strong\u003e Signiert „M. Pujol Baladas“\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eAusstellungsgeschichte:\u003c\/strong\u003e Art Miami\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eGenre:\u003c\/strong\u003e Zeitgenössisches Stillleben\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eStil:\u003c\/strong\u003e Expressive Figuration und materialbetontes Informel\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eZertifizierung:\u003c\/strong\u003e Originalzertifikat mit der Unterschrift von Manel Pujol Baladas\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eZertifikatsnummer:\u003c\/strong\u003e M.P.B. 0123\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eDokumentierter Referenzwert:\u003c\/strong\u003e 460.000 MXN\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eSpätere Provenienz:\u003c\/strong\u003e Privatsammlung; Teil einer Gruppe von 18 zertifizierten Werken des Künstlers\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eErhaltungszustand:\u003c\/strong\u003e Guter Gesamtzustand. Die Oberfläche zeigt Craquelé und Spannungen, die mit der stark materialbetonten Ausführung des Werks zusammenhängen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eDie Notiz des Taller\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eEines der \u003cstrong\u003eam stärksten materialbetonten und visuell eindringlichsten Werke\u003c\/strong\u003e dieser Gruppe von Manel Pujol Baladas.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eHier verschwindet das Stillleben beinahe unter der Farbe. Kartoffeln und Gefäße bleiben präsent, sind jedoch zwischen Schichten aus Papier, Pigment, Reliefs und schwarzen Strichen eingeschlossen. Das vorherrschende Blau verleiht der Komposition zudem einen wesentlich intensiveren und weniger konventionellen Charakter als einem traditionellen Stillleben.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBesonders aufschlussreich ist die Betrachtung aus der Nähe: Wo aus einiger Entfernung Gegenstände zu erkennen sind, zeigt die Oberfläche kleine Zeitungsfragmente, Risse, pastose Farbaufträge und Spuren des Arbeitsprozesses.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Datierung \u003cstrong\u003e1990\u003c\/strong\u003e, die Ausstellungsgeschichte auf der \u003cstrong\u003eArt Miami\u003c\/strong\u003e und das individuelle, von Pujol Baladas unterzeichnete Zertifikat vervollständigen ein Werk, das besonders charakteristisch für den Moment ist, in dem der Künstler die Figuration an die Grenzen einer materialbetonten Abstraktion führt.\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54388064682317,"sku":null,"price":1150.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0231_a466e557-9966-42ac-a0b0-817354cb9fe2.jpg?v=1784908972"},{"product_id":"manel-pujol-baladas-las-patatas-en-tu-olla-1992","title":"Manel Pujol Baladas — Die Kartoffeln in deinem Topf (1992) — Art Miami — Zertifiziertes großformatiges Materiewerk","description":"\u003cp\u003eDas \u003cstrong\u003e1992\u003c\/strong\u003e entstandene \u003cem\u003eLas patatas en tu olla\u003c\/em\u003e ist ein großformatiges Werk von \u003cstrong\u003eManel Pujol Baladas (Vic, 1947)\u003c\/strong\u003e. Es gehört zu der auf der \u003cstrong\u003eArt Miami\u003c\/strong\u003e präsentierten Werkgruppe und zu einer der unverwechselbarsten Phasen seines Schaffens in den frühen 1990er-Jahren.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAuf einer Leinwand von \u003cstrong\u003e92 × 73 cm\u003c\/strong\u003e verwandelt Pujol Baladas ein bewusst alltägliches Motiv — einen Topf, Kartoffeln und andere Stilllebengegenstände — durch eine Malerei von ausgeprägter physischer Präsenz. Das Bild entsteht aus Material, Zeichnung, Collage und großen Farbflächen und entfernt sich vollständig von einer naturalistischen Darstellung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eErdtöne, Ocker, Schwarz und Weiß bestimmen eine Komposition, deren Gegenstände einer ständigen Spannung zwischen Erkennbarkeit und Auflösung ausgesetzt sind. Der Topf bildet eines der wichtigsten strukturellen Zentren, während die Flasche und die übrigen Formen den Raum vertikal ordnen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eAlltag wird zu Malerei\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDer Titel \u003cem\u003eLas patatas en tu olla\u003c\/em\u003e bewahrt einen bewusst häuslichen, beinahe umgangssprachlichen Ton.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIn diesen schlichten Gegenständen findet Pujol Baladas den Ausgangspunkt für eine wesentlich komplexere Malerei. Topf, Kartoffeln und Flasche sind nicht nur als dargestellte Dinge von Interesse: Sie dienen als Strukturen, an denen sich Linie, Volumen, Textur und Farbe entfalten lassen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eKonturen verformen sich, Proportionen verändern sich, und die Formen werden durch aufeinanderfolgende Eingriffe auf der Leinwand teilweise überdeckt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas traditionelle Stillleben wird so zum Experimentierraum, in dem das Alltägliche erkennbar bleibt, aber zunehmend seine Stabilität verliert.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eMaterial, Collage und Geste\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDas Werk gehört ganz zu der materialbetonten Bildsprache, die Pujol Baladas in diesen Jahren entwickelte.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Oberfläche enthält \u003cstrong\u003eals Collage eingefügte Fragmente bedruckten Papiers\u003c\/strong\u003e, die unmittelbar zwischen den Farbschichten liegen. Text erscheint bruchstückhaft, teilweise von Farbflecken, Kratzspuren und pastosen Aufträgen verdeckt. So entsteht eine Oberfläche, die sichtbare Spuren ihrer eigenen Entstehung bewahrt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAuf dieser Grundlage arbeitet Pujol Baladas mit dunklen Strichen und energischem Farbauftrag. Die Formen entstehen sowohl durch Farbe als auch durch tatsächliche Unterschiede in Relief und Textur.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Gemälde verändert sich deutlich mit der Betrachtungsentfernung: Von Weitem treten die Gegenstände wieder hervor; aus der Nähe überwiegen Material, Papier und die physischen Spuren der Ausführung.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eDer Topf als strukturelles Zentrum\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDer Topf gibt der Komposition einen starken stabilisierenden Mittelpunkt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSein Volumen bildet ein Gegengewicht zur Vertikalen der Flasche und zur unregelmäßigeren Anordnung der übrigen Elemente. Pujol Baladas schafft mit diesen Gegenständen eine scheinbar spontane, visuell jedoch sehr ausgewogene Struktur.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie kräftigen schwarzen Konturen trennen und verbinden die unterschiedlichen Formen zugleich. Einige bleiben klar identifizierbar, andere werden auf Andeutungen reduziert.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Zusammenwirken von Bild, Geste und Material lässt das Stillleben lesbar bleiben, ohne die für den Künstler charakteristische expressive Freiheit einzuschränken.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEin Werk von 1992\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003e1992\u003c\/strong\u003e ist ein besonders bedeutender Moment im Schaffen Manel Pujol Baladas’.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIn diesen Jahren festigt seine Malerei eine sehr persönliche Synthese aus \u003cstrong\u003eFiguration, Collage, gestischem Expressionismus und materialbetontem Informel\u003c\/strong\u003e. Das Stillleben wird zu einem seiner wiederkehrenden Experimentierfelder: Fische, Früchte, Gefäße, Bücher und Alltagsgegenstände werden fortwährend verformt und neu aufgebaut.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003eLas patatas en tu olla\u003c\/em\u003e gehört ganz zu dieser reifen Schaffensphase.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Format, der materialbetonte Aufbau und die kraftvolle Präsenz der Gegenstände machen die malerische Bildsprache, die Pujol Baladas zu Beginn des Jahrzehnts entwickelte, unmittelbar erkennbar.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eArt Miami\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDas Werk gehörte zu der Gruppe von Arbeiten \u003cstrong\u003eManel Pujol Baladas’, die auf der Art Miami präsentiert wurde\u003c\/strong\u003e, während der Phase seines internationalen Wirkens in den Vereinigten Staaten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDiese Ausstellungsgeschichte bietet einen Kontext, der über die Datierung und die technischen Merkmale hinausgeht. Sie verbindet das Werk mit einem der bedeutendsten internationalen Ereignisse in der Laufbahn des Künstlers während der 1990er-Jahre.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Ausstellungsgeschichte auf der \u003cstrong\u003eArt Miami\u003c\/strong\u003e und das individuelle, von Pujol Baladas unterzeichnete Zertifikat ermöglichen eine besonders präzise Einordnung in diese Periode.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eZertifikat und Dokumentation\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003eLas patatas en tu olla\u003c\/em\u003e besitzt ein \u003cstrong\u003eOriginalzertifikat mit der Unterschrift von Manel Pujol Baladas\u003c\/strong\u003e. Es trägt die \u003cstrong\u003eNummer M.P.B. 0124\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDarin bestätigt der Künstler ausdrücklich den Titel des Werks, seine Urheberschaft, die Mischtechnik, die Maße von \u003cstrong\u003e92 × 73 cm\u003c\/strong\u003e und die Entstehung im Jahr \u003cstrong\u003e1992\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Dokument nennt außerdem einen Referenzwert von \u003cstrong\u003e640.000 mexikanischen Pesos\u003c\/strong\u003e unter Erwähnung des \u003cstrong\u003eSAT — Servicio de Administración Tributaria in Mexiko\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eNach direkt von Pujol Baladas mitgeteilten Informationen entsprechen diese Beträge den \u003cstrong\u003evom Künstler für seine Werke festgelegten Referenzpreisen\u003c\/strong\u003e. Die Angabe ist somit ein wichtiger Bestandteil der Dokumentation und ist von der späteren Entwicklung des Werks auf dem Sekundärmarkt zu unterscheiden.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWerkdaten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eKünstler:\u003c\/strong\u003e Manel Pujol Baladas\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eTitel:\u003c\/strong\u003e Las patatas en tu olla\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eJahr:\u003c\/strong\u003e 1992\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eTechnik:\u003c\/strong\u003e Mischtechnik und Collage auf Leinwand\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eMaße:\u003c\/strong\u003e 92 × 73 cm\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eSignatur:\u003c\/strong\u003e Signiert\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eAusstellungsgeschichte:\u003c\/strong\u003e Art Miami\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eGenre:\u003c\/strong\u003e Zeitgenössisches Stillleben\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eStil:\u003c\/strong\u003e Expressive Figuration und materialbetontes Informel\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eZertifizierung:\u003c\/strong\u003e Originalzertifikat mit der Unterschrift von Manel Pujol Baladas\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eZertifikatsnummer:\u003c\/strong\u003e M.P.B. 0124\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eDokumentierter Referenzwert:\u003c\/strong\u003e 640.000 MXN\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eSpätere Provenienz:\u003c\/strong\u003e Privatsammlung; Teil einer Gruppe von 18 zertifizierten Werken des Künstlers\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eErhaltungszustand:\u003c\/strong\u003e Guter Gesamtzustand mit Oberflächenunregelmäßigkeiten, die für eine bewusst materialbetonte Technik charakteristisch sind.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eDie Notiz des Taller\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eEin besonders charakteristisches Beispiel für \u003cstrong\u003eManel Pujol Baladas’ Fähigkeit, die alltäglichsten Gegenstände in malerische Materie zu verwandeln\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie beinahe häusliche Schlichtheit des Titels steht im Gegensatz zur Kraft der Ausführung. Topf, Kartoffeln und Flasche werden durch Schichten aus Papier, Pigment, Reliefs und dunklen Strichen verwandelt, bis sie jenen Zwischenbereich zwischen Stillleben und Abstraktion erreichen, der viele seiner besten Arbeiten dieser Jahre prägt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Maße von \u003cstrong\u003e92 × 73 cm\u003c\/strong\u003e geben dem Werk eine beträchtliche Präsenz. Besonders reizvoll bei der Betrachtung vor Ort ist jedoch vor allem die Dichte der Oberfläche.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Datierung \u003cstrong\u003e1992\u003c\/strong\u003e, die Ausstellungsgeschichte auf der \u003cstrong\u003eArt Miami\u003c\/strong\u003e und das individuelle, von Pujol Baladas unterzeichnete Zertifikat vervollständigen ein substanzreiches, vollständig identifiziertes Werk, das besonders charakteristisch für seine materialbetonte Phase der frühen 1990er-Jahre ist.\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54388074971469,"sku":null,"price":1350.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0254_a9ce144c-20e4-4a96-8037-136ade17cdcc.jpg?v=1784909344"},{"product_id":"manel-pujol-baladas-mantel-y-jarron-1992","title":"Manel Pujol Baladas — Tischtuch und Vase (1992) — Art Miami — Zertifiziertes, großformatiges Materialbild-Stillleben","description":"\u003cp\u003eDas \u003cstrong\u003e1992\u003c\/strong\u003e entstandene \u003cem\u003eMantel y jarrón\u003c\/em\u003e ist ein großformatiges Werk von \u003cstrong\u003eManel Pujol Baladas (Vic, 1947)\u003c\/strong\u003e. Es gehört zu der auf der \u003cstrong\u003eArt Miami\u003c\/strong\u003e präsentierten Gemäldegruppe aus einer Phase besonders ausgeprägter internationaler Präsenz des Künstlers.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAuf einer Leinwand von \u003cstrong\u003e100 × 81 cm\u003c\/strong\u003e deutet Pujol Baladas das Stillleben durch eine intensiv körperliche Malerei neu, die aus Material, Zeichnung, Collage und aufeinanderfolgenden Farbschichten aufgebaut ist. Das weiße Tischtuch und die große bläuliche Vase gliedern das Zentrum der Komposition. Früchte, Gefäße und weitere, nur angedeutete Elemente erscheinen und verschwinden in der dichten Oberfläche.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Szene bleibt als Stillleben erkennbar, doch ihr Interesse liegt nicht mehr in der getreuen Wiedergabe der Gegenstände. Pujol Baladas verwandelt jedes Element in Form, Textur und Geste und macht die Leinwand selbst zum Raum malerischer Experimente.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eDas Tischtuch als Struktur der Komposition\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDas große helle Tischtuch fällt aus der Bildmitte herab und bildet die eigentliche Architektur des Stilllebens.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSeine Fläche durchbricht die Dunkelheit an den Seiten und führt den Blick unmittelbar zur Vase, die mit intensivem Blau, Weiß und kräftigen schwarzen Strichen gestaltet ist. Pujol Baladas konstruiert die Stofffalten durch Linien, Farbflecken und Materialfragmente und geht damit über ihre konventionelle Darstellung hinaus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDiese große weiße Zone bringt Tiefe und Leuchtkraft in eine ansonsten von Ocker, Grün, Schwarz und Erdtönen bestimmte Komposition.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eLinks erscheint eine Weintraube in gelblichen und grünlichen Tönen. Verschiedene Gefäße und Kreisformen vervollständigen die Szene. Die Gegenstände scheinen sich aufzutürmen und zu überlagern. So entsteht ein Eindruck von Fülle und Bewegung, weit entfernt von der traditionellen Ruhe des Stilllebens.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVase, Farbe und Material\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDie Vase bildet den wichtigsten farblichen Blickpunkt des Gemäldes.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIhr intensives Blau hebt sich von den Erdtönen ab und verwandelt einen Alltagsgegenstand in eine beinahe eigenständige Präsenz. Die schwarze Kontur begrenzt ihre Form nur teilweise; die Farbe überschreitet diese Grenzen fortwährend und lässt Figur und Hintergrund ineinander übergehen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDiese Spannung zwischen dem erkennbaren Gegenstand und seiner zunehmenden Auflösung ist grundlegend für Pujol Baladas’ Werk in diesen Jahren.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Oberfläche bewahrt außerdem zahlreiche Spuren der Ausführung: pastose Farbaufträge, Kratzspuren, gezogene Farbe, energische Linien und als Collage eingearbeitete Papierfragmente. Licht trifft unterschiedlich auf diese Unebenheiten und verleiht der Malerei eine physische Präsenz, die sich mit dem Betrachtungsstandpunkt verändert.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eVom traditionellen Stillleben zum materialbetonten Informel\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003eMantel y jarrón\u003c\/em\u003e bewahrt Elemente der Stilllebentradition — Früchte, Gefäße, Geschirr und Textilien —, gehört in seinem Aufbau jedoch ganz zu der zeitgenössischen Bildsprache Pujol Baladas’.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie klassische Perspektive verschwindet beinahe. Tisch, Tischtuch, Vase und weitere Gegenstände werden auf eine gemeinsame Fläche verdichtet und durch Farbflecken, Linien und Materialansammlungen neu aufgebaut.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Collage verstärkt diese Verwandlung. Bedruckte Papierfragmente bleiben unter der Farbe teilweise sichtbar, bringen Elemente der Wirklichkeit unmittelbar auf die Leinwand und durchbrechen die Trennung zwischen dargestelltem Bild und physischem Gegenstand.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSo bewahrt Pujol Baladas die Erinnerung an das traditionelle Stillleben und unterzieht es zugleich einem zutiefst persönlichen Prozess der Fragmentierung und Rekonstruktion.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEin Werk von 1992\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDas Gemälde ist auf \u003cstrong\u003e1992\u003c\/strong\u003e datiert, einen besonders bedeutenden Moment im Schaffen des Künstlers.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIn diesen frühen Jahren der 1990er festigt Pujol Baladas eine Bildsprache, in der Figuration, gestischer Expressionismus, Collage und materialbetontes Informel zusammenwirken. Die Gegenstände bleiben leicht erkennbar, dienen aber zunehmend als Ausgangspunkt für die Untersuchung der Oberfläche und der malerischen Materie.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003eMantel y jarrón\u003c\/em\u003e ist ein besonders klares Beispiel dieser Phase: ein großformatiges, technisch komplexes Werk, aufgebaut um ein wiederkehrendes Motiv seines Schaffens, das Stillleben.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eArt Miami\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDas Werk besitzt zudem eine besonders relevante Ausstellungsgeschichte: \u003cstrong\u003eEs gehörte zu der auf der Art Miami präsentierten Werkgruppe\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDies verortet das Gemälde in der Phase von Pujol Baladas’ internationaler Präsenz in den Vereinigten Staaten und bietet einen konkreten Ausstellungskontext für ein Werk, dessen Bildsprache und Datierung ganz für diese Zeit stehen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eZur Entstehung während der internationalen Expansion des Künstlers kommt damit die unmittelbare Verbindung zu einem der herausragenden Ausstellungsereignisse dieser Schaffensphase hinzu.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Ausstellungsgeschichte auf der \u003cstrong\u003eArt Miami\u003c\/strong\u003e zählt zusammen mit dem großen Format und der individuellen Dokumentation zu den wichtigsten Merkmalen, die das Werk auszeichnen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eZertifikat und Dokumentation\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003eMantel y jarrón\u003c\/em\u003e wird von einem \u003cstrong\u003eOriginalzertifikat mit der Unterschrift von Manel Pujol Baladas\u003c\/strong\u003e begleitet. Es trägt die \u003cstrong\u003eNummer M.P.B. 0125\u003c\/strong\u003e; darin bestätigt der Künstler die Urheberschaft, den Titel, die Technik, die Maße und das Entstehungsjahr.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Dokument nennt außerdem einen Referenzwert von \u003cstrong\u003e740.000 mexikanischen Pesos\u003c\/strong\u003e im Zusammenhang mit dem \u003cstrong\u003eSAT — Servicio de Administración Tributaria in Mexiko\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eNach direkt von Pujol Baladas mitgeteilten Informationen entsprechen die in diesen Zertifikaten genannten Beträge den \u003cstrong\u003efür seine Werke festgelegten Referenzpreisen\u003c\/strong\u003e. Als ungefähre Orientierung entspricht die Angabe rund \u003cstrong\u003e37.000 €\u003c\/strong\u003e; dieser Wert ist von den Preisen auf dem Sekundärmarkt zu unterscheiden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas individuelle Zertifikat, die Signatur, die Datierung und die Ausstellungsgeschichte auf der Art Miami ermöglichen eine besonders umfassende Dokumentation dieses Gemäldes.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWerkdaten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eKünstler:\u003c\/strong\u003e Manel Pujol Baladas\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eTitel:\u003c\/strong\u003e Mantel y jarrón\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eJahr:\u003c\/strong\u003e 1992\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eTechnik:\u003c\/strong\u003e Mischtechnik und Collage auf Leinwand\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eMaße:\u003c\/strong\u003e 100 × 81 cm\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eFormat:\u003c\/strong\u003e 40 F\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eSignatur:\u003c\/strong\u003e Signiert\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eAusstellungsgeschichte:\u003c\/strong\u003e Art Miami\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eGenre:\u003c\/strong\u003e Zeitgenössisches Stillleben\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eStil:\u003c\/strong\u003e Expressive Figuration und materialbetontes Informel\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eZertifizierung:\u003c\/strong\u003e Originalzertifikat mit der Unterschrift von Manel Pujol Baladas\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eZertifikatsnummer:\u003c\/strong\u003e M.P.B. 0125\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eDokumentierter Referenzwert:\u003c\/strong\u003e 740.000 MXN\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eSpätere Provenienz:\u003c\/strong\u003e Privatsammlung; Teil einer Gruppe von 18 zertifizierten Werken des Künstlers\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eErhaltungszustand:\u003c\/strong\u003e Ausgezeichneter Gesamtzustand\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eDie Notiz des Taller\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eEin Werk von großer Präsenz und eines der umfassendsten Stillleben dieser Werkgruppe \u003cstrong\u003eManel Pujol Baladas’ aus den frühen 1990er-Jahren\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Kontrast zwischen dem weißen Tischtuch, dem intensiven Blau der Vase und den dunklen Erdtönen des Hintergrunds verleiht der Komposition einen besonderen Farbreichtum. Aus der Nähe dominiert das Material — Collage, pastose Aufträge, Kratzspuren und Striche; im Gesamtbild treten Vase, Weintraube, Gefäße und die klassische Struktur eines Stilllebens wieder hervor.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie \u003cstrong\u003eAusstellungsgeschichte auf der Art Miami\u003c\/strong\u003e, die beträchtlichen Maße von 100 × 81 cm und das individuelle, vom Künstler unterzeichnete Zertifikat vervollständigen ein besonders repräsentatives und gut dokumentiertes Werk aus dieser Schaffensphase Pujol Baladas’.\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54392354144589,"sku":null,"price":1750.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0278_4516b6a1-fd41-4639-ade8-0768d27cbc54.jpg?v=1784976011"},{"product_id":"manel-pujol-baladas-bodegon-pescado-libro-botella-1992","title":"Manel Pujol Baladas — Stillleben mit Fisch, Buch und Flasche (1992) — Art Miami — Großformatiges, zertifiziertes Werk","description":"\u003cp\u003eDas \u003cstrong\u003e1992\u003c\/strong\u003e entstandene \u003cem\u003eBodegón pescado, libro y botella\u003c\/em\u003e ist ein großformatiges Werk von \u003cstrong\u003eManel Pujol Baladas (Vic, 1947)\u003c\/strong\u003e. Es gehört zu der auf der \u003cstrong\u003eArt Miami\u003c\/strong\u003e präsentierten Gemäldegruppe aus einer Phase besonders ausgeprägter internationaler Präsenz des Künstlers.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAuf einer durch Malerei, Zeichnung, Material und Collage intensiv bearbeiteten Oberfläche entwickelt Pujol Baladas ein Stillleben, das sich bewusst von der traditionellen Gattung entfernt. Fisch, Flasche und Bücher bleiben klar erkennbar, ihre Formen werden jedoch fragmentiert, verformt und von einer malerischen Oberfläche voller außergewöhnlicher Energie aufgenommen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEs entsteht eine Komposition von großer Präsenz, bestimmt von Erdtönen, Schwarz, Weiß und einem intensiven Blau, das den Fisch zu einem ihrer wichtigsten visuellen Schwerpunkte macht.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEin zerlegtes Stillleben\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003ePujol Baladas nimmt hier Alltagsgegenstände zum Ausgangspunkt einer Malerei, in der Darstellung und Material fortwährend um den Vordergrund konkurrieren.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Flasche bildet eine kräftige vertikale Achse im Zentrum, während sich die offenen Bücher zu beiden Seiten in großen hellen Flächen entfalten. Der intensiv blaue Fisch mit seinen kräftigen dunklen Konturen setzt einen besonders starken Farbakzent.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEine getreue Wiedergabe des Raums ist nicht beabsichtigt. Die Perspektive wird zusammengedrängt; die Gegenstände scheinen unmittelbar auf der Leinwandoberfläche befestigt und verstärken den körperlichen, beinahe wandbildartigen Charakter des Werks.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eMalerei, Collage und Material\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eCharakteristisch für diese Schaffensphase Pujol Baladas’ ist die Verwendung von \u003cstrong\u003ebedruckten Papieren und Collagefragmenten\u003c\/strong\u003e, die in die Malerei integriert sind.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas geschriebene Wort bleibt unter den aufeinanderfolgenden Pigmentschichten teilweise sichtbar. So entsteht eine Oberfläche, auf der Text, Bild und Material ohne klare Rangordnung zusammenwirken.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003ePastose Aufträge, Kratzspuren, breite Pinselzüge und kräftige schwarze Striche verstärken den Eindruck gleichzeitigen Aufbaus und Abbaus. Die Gegenstände scheinen aus dem Material hervorzutreten, um sich sofort wieder mit ihm zu verbinden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDiese Kombination aus erkennbarer Gegenständlichkeit und freiem Umgang mit Material gehört zu den persönlichsten Merkmalen der Bildsprache, die Pujol Baladas in den frühen 1990er-Jahren entwickelte.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eDas Buch und die Suche nach Wissen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDie Bücher erhalten durch eine vom Künstler selbst handschriftlich auf der Rückseite angebrachte Inschrift eine besonders interessante Dimension:\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003e„no en tenia prou amb lo que ja sabia“\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e„Was er bereits wusste, genügte ihm nicht.“\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Satz verändert die Lesart der Komposition. Das Buch wird zu mehr als einem Stilllebengegenstand und erhält eine persönlichere Bedeutung, verbunden mit Neugier, Lernen und dem ständigen Bedürfnis, das eigene Wissen zu erweitern.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDiese eigenhändige Inschrift zählt zu den besonderen Merkmalen des Werks und stellt einen unmittelbaren Bezug zwischen dem dargestellten Bild und einem von Pujol Baladas selbst geschriebenen Gedanken her.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eArt Miami\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDas Werk besitzt zudem eine \u003cstrong\u003ebesonders bedeutende Ausstellungsgeschichte: Art Miami\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eSeine Zugehörigkeit zu der auf der Messe präsentierten Werkgruppe verortet das Gemälde in einem wichtigen Moment von Pujol Baladas’ internationaler Laufbahn und ermöglicht eine Einordnung über das Entstehungsjahr hinaus.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Bildsprache — das Zusammenwirken von Figuration, Collage, Material und ausgeprägter Gestik — entspricht ganz dieser Phase der frühen 1990er-Jahre, in der der Künstler eine klar erkennbare malerische Identität gefestigt hatte.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Ausstellungsgeschichte auf der \u003cstrong\u003eArt Miami\u003c\/strong\u003e unterscheidet das Werk zusammen mit Format, Datierung und Dokumentation deutlich von anderen Arbeiten des Künstlers, die ohne bekannte Ausstellungsgeschichte auf dem Sekundärmarkt erscheinen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eZertifikat und Dokumentation\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDas Gemälde wird von einem \u003cstrong\u003eOriginalzertifikat mit der Unterschrift von Manel Pujol Baladas\u003c\/strong\u003e begleitet. Es trägt die \u003cstrong\u003eNummer M.P.B. 0126\u003c\/strong\u003e; darin bestätigt der Künstler die Urheberschaft von \u003cem\u003eBodegón pescado, libro y botella\u003c\/em\u003e, die Technik, die Maße und das Entstehungsjahr.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Dokument nennt außerdem einen Wert von \u003cstrong\u003e700.000 mexikanischen Pesos\u003c\/strong\u003e unter Bezugnahme auf den \u003cstrong\u003eSAT — Servicio de Administración Tributaria in Mexiko\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eNach direkt von Pujol Baladas mitgeteilten Informationen entsprechen die in diesen Zertifikaten genannten Beträge den \u003cstrong\u003evom Künstler für seine Werke festgelegten Referenzpreisen\u003c\/strong\u003e. Die angegebene Summe entspricht ungefähr \u003cstrong\u003e35.000 €\u003c\/strong\u003e und ist von der späteren Entwicklung eines Werks auf dem Sekundärmarkt zu unterscheiden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eZertifikat, Signatur, Datierung, eigenhändige Inschrift und Ausstellungsgeschichte auf der Art Miami ergeben zusammen eine besonders umfassende Dokumentation dieses Werks.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWerkdaten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eKünstler:\u003c\/strong\u003e Manel Pujol Baladas\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eTitel:\u003c\/strong\u003e Bodegón pescado, libro y botella\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eJahr:\u003c\/strong\u003e 1992\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eTechnik:\u003c\/strong\u003e Mischtechnik und Collage auf Leinwand\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eMaße:\u003c\/strong\u003e 75 × 105 cm\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eSignatur:\u003c\/strong\u003e Signiert und datiert\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eInschrift auf der Rückseite:\u003c\/strong\u003e „no en tenia prou amb lo que ja sabia“\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eAusstellungsgeschichte:\u003c\/strong\u003e Art Miami\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eGenre:\u003c\/strong\u003e Stillleben \/ zeitgenössische Figuration\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eStil:\u003c\/strong\u003e Expressive Figuration und materialbetontes Informel\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eZertifizierung:\u003c\/strong\u003e Originalzertifikat mit der Unterschrift von Manel Pujol Baladas\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eZertifikatsnummer:\u003c\/strong\u003e M.P.B. 0126\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eDokumentierter Referenzwert:\u003c\/strong\u003e 700.000 MXN\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eSpätere Provenienz:\u003c\/strong\u003e Privatsammlung; Teil einer Gruppe von 18 zertifizierten Werken des Künstlers\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eErhaltungszustand:\u003c\/strong\u003e Ausgezeichneter Gesamtzustand\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eDie Notiz des Taller\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eEin besonders umfassendes Werk innerhalb von \u003cstrong\u003eManel Pujol Baladas’ Schaffen der frühen 1990er-Jahre\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eVisuell besticht die außergewöhnliche Spannung zwischen dem blauen Fisch, der Vertikalen der Flasche und den großen hellen Flächen der offenen Bücher. Es ist jedoch die eigenhändige Inschrift auf der Rückseite — \u003cstrong\u003e„no en tenia prou amb lo que ja sabia“\u003c\/strong\u003e —, die der Komposition eine besonders persönliche Dimension verleiht und das Buch zu mehr als einem einfachen Stilllebenmotiv macht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Ausstellungsgeschichte auf der \u003cstrong\u003eArt Miami\u003c\/strong\u003e fügt außerdem eine wichtige historische Komponente innerhalb der internationalen Laufbahn des Künstlers hinzu.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eGroßes Format, Material, Collage, eigenhändige Inschrift, Ausstellungsgeschichte und das individuelle, von Pujol Baladas unterzeichnete Zertifikat machen diese Arbeit zu einem der am besten dokumentierten und anregendsten Werke der Gruppe.\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54392365515085,"sku":null,"price":1550.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0310_61dbc44a-f74d-4e23-a53a-fb2b399b41da.jpg?v=1784976562"},{"product_id":"manel-pujol-baladas-con-un-par-de-pimientos-1992","title":"Manel Pujol Baladas — Con un par de pimientos (1992) — Materielles Stillleben — Zertifiziertes großformatiges Werk","description":"\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eCon un par de pimientos\u003c\/strong\u003e, von \u003cstrong\u003eManel Pujol Baladas 1992\u003c\/strong\u003e geschaffen, ist ein kraftvolles großformatiges Stillleben. Der Künstler führt die traditionelle Gattung in eine ganz zeitgenössische Bildsprache über, aufgebaut aus Material, Collage, Zeichnung und einer ausgeprägten malerischen Gestik.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Komposition ordnet sich um eine große Kreisform im Zentrum, die die wichtigsten Elemente des Stilllebens zusammenfasst. Paprikaschoten, Gefäße und Alltagsgegenstände bleiben erkennbar, sind jedoch stark vereinfacht und verformt, bis sie in die bildnerische Architektur des Gemäldes eingehen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eEs entsteht ein Werk von großer visueller Präsenz, bestimmt von tiefem Schwarz, Weiß, Rot, Erdtönen und orangefarbenen Akzenten. Das Material geht über seine Funktion als Mittel zur Darstellung der Gegenstände hinaus und wird selbst zum Hauptakteur der Komposition.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eEin Stillleben wird zu Material\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003ePujol Baladas nimmt eine der ältesten Gattungen der westlichen Malerei zum Ausgangspunkt und unterzieht sie einer grundlegenden Verwandlung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie dargestellten Elemente entstehen aus kräftigen dunklen Konturen, gezogenen Farbpartien und Materialansammlungen. Anstelle einer traditionellen Modellierung des Volumens verwendet der Künstler Kontrast, Geste und Textur, um den Gegenständen physische Präsenz zu verleihen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eBesonders kraftvoll ist die große Kreisstruktur im Zentrum. Sie ordnet das Bild visuell und umfasst die beiden Paprikaschoten, die der Komposition ihren Namen geben. Verschiedene Gefäße ringsum balancieren die Szene aus und verhindern, dass sich die malerische Spannung auf einen einzigen Punkt konzentriert.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie konventionelle Perspektive verschwindet beinahe: Tisch, Gegenstände und Hintergrund werden auf eine gemeinsame Bildebene verdichtet.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eCollage, Malerei und Oberfläche\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eZu den interessantesten Aspekten des Werks gehört die Einbindung von \u003cstrong\u003ebedrucktem Papier in die malerische Oberfläche\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eCollagefragmente bleiben unter der Farbe teilweise sichtbar, sodass Buchstaben und Wörter zwischen den Pigmentschichten hervortreten. Pujol Baladas bringt damit Elemente der Alltagswirklichkeit unmittelbar in das Werk ein. Die Collage bildet einen strukturellen Bestandteil der Komposition und ist mehr als hinzugefügte Dekoration.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAuf dieser Grundlage entwickelt er eine sehr körperliche Malerei. Breite Pinselzüge, pastose Aufträge, Kratzspuren und schwarze Linien erzeugen eine unregelmäßige Oberfläche, die sich mit dem Lichteinfall verändert.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Verbindung aus erkennbarer Bildwelt und materialbetontem Aufbau macht das Werk zu einem besonders charakteristischen Beispiel jener Bildsprache, die der Künstler in den frühen 1990er-Jahren entwickelte.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e1992: ein Schlüsselmoment seines Schaffens\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDas Werk ist auf \u003cstrong\u003e1992\u003c\/strong\u003e datiert, eine besonders bedeutende Periode im Schaffen Manel Pujol Baladas’.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eIn diesen Jahren erreicht seine Malerei eine sehr persönliche Synthese aus Figuration, Informel, Collage und materialbetontem Expressionismus. Es ist auch das Jahr seiner \u003cstrong\u003eOlympischen Suite „Homenaje a las Subsedes Olímpicas Barcelona 92“\u003c\/strong\u003e, die später mit den Olympischen Museen in Barcelona und Lausanne verbunden war, sowie seiner Teilnahme an der \u003cstrong\u003eEuropArt in Genf\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDiese Periode geht unmittelbar jener internationalen Präsenz voraus, die unter anderem seine Teilnahme an der \u003cstrong\u003eArt Miami 1994\u003c\/strong\u003e und später an der ARCO in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts umfassen sollte.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003eCon un par de pimientos\u003c\/em\u003e gehört somit zu einer Phase voller Reife und der Festigung seines bildnerischen Vokabulars.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eZertifikat und Referenzwert\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDas Werk wird von einem \u003cstrong\u003eOriginalzertifikat mit der Unterschrift von Manel Pujol Baladas\u003c\/strong\u003e begleitet. Es trägt die \u003cstrong\u003eNummer M.P.B. 0127\u003c\/strong\u003e; darin bestätigt der Künstler die Urheberschaft, den Titel, die Technik, die Maße und das Entstehungsjahr.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Dokument nennt außerdem einen Referenzwert von \u003cstrong\u003e700.000 mexikanischen Pesos\u003c\/strong\u003e im mexikanischen Kontext des Künstlers und unter Bezugnahme auf den \u003cstrong\u003eSAT — Servicio de Administración Tributaria in Mexiko\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eNach direkt von Pujol Baladas mitgeteilten Informationen entsprechen diese Beträge den \u003cstrong\u003efür seine Werke festgelegten Referenzpreisen\u003c\/strong\u003e. Als ungefähre Orientierung entspricht die Angabe rund \u003cstrong\u003e35.000 €\u003c\/strong\u003e; dieser Wert ist von den später auf dem Sekundärmarkt erzielbaren Preisen zu unterscheiden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Zertifikat ermöglicht eine besonders genaue Dokumentation des Werks und liefert eine direkte Angabe des Künstlers zu seiner wirtschaftlichen Positionierung.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWerkdaten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eKünstler:\u003c\/strong\u003e Manel Pujol Baladas\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eTitel:\u003c\/strong\u003e Con un par de pimientos\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eJahr:\u003c\/strong\u003e 1992\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eTechnik:\u003c\/strong\u003e Mischtechnik und Collage auf Leinwand\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eMaße:\u003c\/strong\u003e 75 × 105 cm\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eSignatur:\u003c\/strong\u003e Signiert und datiert „M. Pujol Baladas 92“\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eGenre:\u003c\/strong\u003e Zeitgenössisches Stillleben\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eStil:\u003c\/strong\u003e Expressive Figuration und materialbetontes Informel\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eZertifizierung:\u003c\/strong\u003e Originalzertifikat mit der Unterschrift von Manel Pujol Baladas\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eZertifikatsnummer:\u003c\/strong\u003e M.P.B. 0127\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eDokumentierter Referenzwert:\u003c\/strong\u003e 700.000 MXN\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eProvenienz:\u003c\/strong\u003e Privatsammlung; Teil einer Gruppe von 18 zertifizierten Werken des Künstlers\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eErhaltungszustand:\u003c\/strong\u003e Sehr guter Gesamtzustand\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eDie Notiz des Taller\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eEin besonders reizvolles Werk innerhalb von \u003cstrong\u003eManel Pujol Baladas’ Schaffen der frühen 1990er-Jahre\u003c\/strong\u003e. Gegenüber seinen offener abstrakten Kompositionen bleibt das Stillleben hier klar erkennbar, wird jedoch durch eine radikale Behandlung von Material, Collage und Farbe verwandelt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Querformat von \u003cstrong\u003e75 × 105 cm\u003c\/strong\u003e verleiht dem Werk eine beträchtliche Präsenz, ohne seine räumliche Einbindung zu erschweren. Die große Kreisstruktur und die Intensität von Rot und Schwarz lassen es eine Wand auch für sich allein visuell tragen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eHinzu kommt eine besonders umfassende Dokumentation: Das signierte und datierte Werk gehört zu einer Privatsammlung mit 18 Arbeiten und wird von einem individuellen, vom Künstler unterzeichneten Zertifikat begleitet.\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54392387699021,"sku":null,"price":1450.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0338_1a42bbb2-8b50-4823-8310-05ec0746b38d.jpg?v=1784977127"},{"product_id":"manel-pujol-baladas-el-pez-nuestro-de-cada-dia-1993","title":"Manel Pujol Baladas — Unser täglich Fisch gib uns heute (1993) — Art Miami — Zertifiziertes großformatiges Werk","description":"\u003cp\u003eOriginalwerk von \u003cstrong\u003eManel Pujol Baladas (Vic, 1947)\u003c\/strong\u003e, 1993 geschaffen und auf der \u003cstrong\u003eArt Miami\u003c\/strong\u003e präsentiert, einem der bedeutendsten internationalen Ereignisse seiner Laufbahn in diesen Jahren.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Komposition entwickelt ein sehr persönliches Stillleben um das zentrale Motiv eines Fisches, begleitet von Gegenständen des gedeckten Tisches wie Teller, Zitrusfrüchten und Glas.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003ePujol Baladas geht von erkennbaren Gegenständen aus und verwandelt sie durch eine freie Bildsprache, in der Zeichnung, Farbe, Material und Collage zusammenwirken. Die Formen sind teilweise umrissen und teilweise von der malerischen Oberfläche selbst aufgenommen. So bewegt sich die Komposition in jenem Zwischenbereich von Figuration und Abstraktion, der für sein Werk so charakteristisch ist.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eDer Fisch im Zentrum der Komposition\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDer Fisch dominiert das Gemälde visuell und ordnet das Ganze. Die umgebenden Gegenstände machen die Gattung des Stilllebens unmittelbar erkennbar, obwohl sich der Künstler bewusst von einer naturalistischen Darstellung entfernt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Formen werden vereinfacht und verformt, während sich Linien, Farbflecken und Texturen auf der Leinwand überlagern. Die Gegenstände gehen damit über ihre Funktion als dargestellte Motive hinaus und werden Teil des materiellen Aufbaus der Malerei.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDieses Verhältnis zwischen erkennbarer Gegenständlichkeit, Zeichnung und gestischer Freiheit gehört zu den charakteristischsten Merkmalen von Pujol Baladas’ Schaffen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eMaterial, Zeichnung und Geste\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDie Oberfläche vereint unterschiedliche malerische Ausdrucksmittel in einer einzigen Komposition: lineare Zeichnung, Farbflecken, Bereiche größerer Materialdichte und als Collage eingearbeitete Elemente.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Ausführung bewahrt eine ausgeprägte Spontaneität, ohne ihre Struktur zu verlieren. Die Formen scheinen zwischen den verschiedenen Farbschichten aufzutauchen und wieder zu verschwinden. Dies betont die Bedeutung, die der Künstler sowohl dem Bild als auch dem malerischen Prozess selbst beimisst.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eArt Miami\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eZusätzliches Interesse erhält das Werk durch seine \u003cstrong\u003eAusstellungsgeschichte\u003c\/strong\u003e: Es war auf der \u003cstrong\u003eArt Miami\u003c\/strong\u003e vertreten, im Rahmen von Manel Pujol Baladas’ internationaler Präsenz in den Vereinigten Staaten während der 1990er-Jahre.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Gemälde ist unmittelbar mit diesem Ereignis seiner Laufbahn verbunden und entstand nicht lediglich in zeitlicher Nähe zur Messe.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDiese Information ist besonders wichtig, um das Werk in eine Phase internationaler Sichtbarkeit des Künstlers einzuordnen. Die Ausstellungsgeschichte unterscheidet es zudem von ähnlichen Arbeiten, die später auf dem Sekundärmarkt erschienen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eZertifikat und Bewertung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDas Werk wird von einem \u003cstrong\u003eOriginalzertifikat mit der Unterschrift von Manel Pujol Baladas\u003c\/strong\u003e begleitet. Es trägt die Nummer \u003cstrong\u003eMPB 0128\u003c\/strong\u003e und dokumentiert Urheberschaft, Titel und Merkmale.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Zertifikat nennt außerdem einen \u003cstrong\u003eReferenzwert von 740.000 mexikanischen Pesos\u003c\/strong\u003e, im mexikanischen Kontext des Künstlers und seiner Beziehung zum \u003cstrong\u003eSAT, Servicio de Administración Tributaria in Mexiko\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eNach direkt vom Künstler mitgeteilten Informationen entsprechen diese Angaben den \u003cstrong\u003evon ihm für seine Werke festgelegten Referenzpreisen\u003c\/strong\u003e. Sie sind daher besonders relevant, um die wirtschaftliche Positionierung seines Schaffens außerhalb des Sekundärmarkts zu verstehen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAls ungefähre Orientierung entspricht dies rund \u003cstrong\u003e37.000 €\u003c\/strong\u003e. Dieser direkte Preis ist von den bei einem Wiederverkauf erzielbaren Beträgen zu unterscheiden.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eProvenienz und Dokumentation\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDas Werk bewahrt seinen \u003cstrong\u003eeigenhändig geschriebenen Titel auf der Rückseite\u003c\/strong\u003e und wird von einem vom Künstler ausgestellten Originalzertifikat begleitet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eHinzu kommt die \u003cstrong\u003eAusstellungsgeschichte auf der Art Miami\u003c\/strong\u003e als besonders bedeutender Bestandteil seines Werdegangs. Das Zusammenwirken von Signatur, Titel, Zertifikat und Ausstellungsgeschichte ermöglicht eine Identifikation und Einordnung mit einem Dokumentationsgrad, der bei vielen Werken Pujol Baladas’ auf dem Sekundärmarkt nicht üblich ist.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWerkdaten\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eKünstler:\u003c\/strong\u003e Manel Pujol Baladas\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eTitel:\u003c\/strong\u003e El pez nuestro de cada día\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eJahr:\u003c\/strong\u003e 1993\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eTechnik:\u003c\/strong\u003e Öl, Mischtechnik und Collage auf Leinwand\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eMaße:\u003c\/strong\u003e 100 × 81 cm\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eSignatur:\u003c\/strong\u003e Signiert\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eInschriften:\u003c\/strong\u003e Eigenhändig geschriebener Titel auf der Rückseite\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eAusstellungsgeschichte:\u003c\/strong\u003e Art Miami\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eZertifizierung:\u003c\/strong\u003e Originalzertifikat mit der Unterschrift von Manel Pujol Baladas\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eZertifikatsnummer:\u003c\/strong\u003e MPB 0128\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eDokumentierter Referenzwert:\u003c\/strong\u003e 740.000 MXN\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eGenre:\u003c\/strong\u003e Stillleben \/ zeitgenössische Figuration\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003ePeriode:\u003c\/strong\u003e Schaffen der frühen 1990er-Jahre\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eDie Notiz des Taller\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eEin besonders umfassendes Werk aus Manel Pujol Baladas’ Schaffen der 1990er-Jahre, sowohl hinsichtlich der Maße als auch durch die für diese Periode charakteristische Verbindung von Figuration, Geste, Material und Collage. Die Ausstellungsgeschichte auf der Art Miami zählt zu seinen wichtigsten unterscheidenden Merkmalen und verbindet es unmittelbar mit der internationalen Präsenz des Künstlers in den Vereinigten Staaten.\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54392397037901,"sku":null,"price":1800.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0366_4ca31b56-ad15-4a34-85ab-a0ca424f9c35.jpg?v=1784977635"},{"product_id":"joan-vilatoba-interior-cocina-ventana-abierta-oleo-original","title":"Joan Vilatobà i Fígols — Kücheninterieur mit offenem Fenster — Öl auf Holz","description":"\u003cp\u003eEin heller häuslicher Innenraum, der die malerische Facette eines der großen Fotopioniere Spaniens offenbart. Dieses Werk der Schule von Sabadell besticht durch seinen soliden Umgang mit Licht und Farbe und dokumentiert mit Wärme und Präzision eine traditionelle ländliche Umgebung.\u003c\/p\u003e\n\n\u003cp\u003e\u003cb\u003eDas fotografische Auge in der Malerei\u003c\/b\u003e Joan Vilatobà i Fígols (1878–1954) ist eine Schlüsselfigur der katalanischen Kunst, die international als Pionier des fotografischen Piktorialismus verehrt wird und in Institutionen wie dem MNAC oder dem Museum von Sabadell vertreten ist. Seine Rolle als Maler und Lehrer an der Gewerbeschule seiner Heimatstadt ist jedoch ein ebenso faszinierender Aspekt. In diesem Ölgemälde überträgt der Künstler dieselbe lichtempfindliche Sensibilität auf den Pinsel, die ihn bereits hinter der Kamera berühmt machte.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cb\u003eLicht, Farbe und Komposition\u003c\/b\u003e Die Tafel präsentiert einen traditionellen Innenraum, der durch das klassische Motiv des „offenen Fensters“ strukturiert wird. Dieser Ansatz erzeugt einen tiefen räumlichen Kontrast zwischen dem kühlen Halbdunkel des Raumes und dem lebendigen Licht des Außenbereichs. Das kühnste Element ist der rote Vorhang auf der rechten Seite: ein chromatischer Ausbruch, der die Palette aus Blau-, Grün- und Ockertönen durchbricht und eine fast theatralische Dramatik verleiht, die das Auge des Betrachters leitet. Fernab vom Streben nach fotografischem Hyperrealismus verwendet Vilatobà einen lockeren, pastosen Pinselstrich und integriert Einflüsse des Impressionismus, die er während seiner Aufenthalte in Paris kennenlernte, um der Atmosphäre Vorrang vor der millimetergenauen Detailtreue zu geben.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cb\u003eTechnisches Datenblatt\u003c\/b\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cul\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp\u003e\u003cb\u003eAutor:\u003c\/b\u003e Joan Vilatobà i Fígols (Sabadell, 1878 – 1954).\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp\u003e\u003cb\u003eTitel \/ Thema:\u003c\/b\u003e Kücheninterieur mit offenem Fenster.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp\u003e\u003cb\u003eEpoche:\u003c\/b\u003e Erste Hälfte des 20. Jahrhunderts.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp\u003e\u003cb\u003eTechnik und Bildträger:\u003c\/b\u003e Öl auf Holz.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp\u003e\u003cb\u003eMaße:\u003c\/b\u003e 61 x 50 cm.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp\u003e\u003cb\u003eSignatur und Inschriften:\u003c\/b\u003e Signiert mit „Vilatobà“ in der unteren linken Ecke.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp\u003e\u003cb\u003eProvenienz:\u003c\/b\u003e Sekundärmarkt.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cp\u003e\u003cb\u003eErhaltungszustand:\u003c\/b\u003e Sehr gut. Die Farbschicht ist stabil und bewahrt die Lebendigkeit der ursprünglichen Pigmente.\u003c\/p\u003e\n\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp\u003e\u003cb\u003eAnmerkung der Werkstatt\u003c\/b\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eVor diesem Werk zu stehen bedeutet zu verstehen, dass Vilatobàs Blick nicht ausschließlich vom verwendeten Medium abhing. Das wahrhaft Magnetische an diesem Interieur ist nicht die bloße Beschreibung des Raumes, sondern die Art und Weise, wie das Licht und der rote Vorhang die Emotionen der Szene strukturieren.\u003c\/p\u003e\n","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54522306199885,"sku":null,"price":0.0,"currency_code":"EUR","in_stock":false}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0305_8196c7c3-7076-4b82-a7e4-c3f3555f0234.jpg?v=1790865639"},{"product_id":"escuela-catalana-chocolatera-cobre-oleo-carton-1907","title":"Katalanische Schule – „Kupfer-Schokoladenkanne“ – Öl auf Karton, 1907","description":"\u003cp dir=\"auto\"\u003eÖl auf Karton, datiert auf das Jahr \u003cstrong\u003e1907\u003c\/strong\u003e, aus dem Umkreis der katalanischen Malerei des frühen 20. Jahrhunderts. Das Werk zeigt eine antike kupferne Schokoladenkanne samt Quirl, isoliert auf einer hellen Oberfläche, und ist mit besonderem Augenmerk auf Reflexionen, Volumen und die warmen Tonalitäten des Metalls gestaltet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"auto\"\u003eDas Gemälde trägt eine Signatur, die als „M. Amigó P.“ gelesen werden kann, sowie das Datum 9. II. 1907 – Inschriften, die dem Stillleben historisches Interesse verleihen.\u003c\/p\u003e\n\n\u003ch3 dir=\"auto\"\u003eEin häusliches Stillleben des frühen 20. Jahrhunderts\u003c\/h3\u003e\n\u003cp dir=\"auto\"\u003eDie Komposition widmet sich einem einzigen Objekt: einer antiken kupfernen Schokoladenkanne, begleitet von ihrem charakteristischen Quirl. Solche Utensilien waren Teil des häuslichen Inventars und stellen heute ein interessantes Zeugnis der materiellen Kultur des frühen 20. Jahrhunderts dar.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"auto\"\u003eDer Maler verzichtet nahezu vollständig auf sekundäre Elemente, um die Aufmerksamkeit ganz auf die Form des Gefäßes zu konzentrieren. Die kupferne Oberfläche wird durch eine Palette aus Ocker-, Erd- und Rottönen sowie hellen Reflexen aufgebaut, während ein markanter, nach rechts geworfener Schatten Tiefe und Volumen verleiht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"auto\"\u003eDie Strenge der Komposition und der neutrale Hintergrund rücken das Werk in die Nähe einer \u003cstrong\u003emalerischen Studie\u003c\/strong\u003e, bei der das Hauptinteresse in der Behandlung des Lichts und der stofflichen Eigenschaften des Objekts liegt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"auto\"\u003e\u003cstrong\u003eEin auf 1907 datiertes Werk\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"auto\"\u003eIn der unteren rechten Ecke befindet sich eine als \u003cstrong\u003e„M. Amigó P.“\u003c\/strong\u003e lesbare Signatur, begleitet von dem Datum \u003cstrong\u003e9. II. 1907\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"auto\"\u003eDas handschriftliche Datum verortet das Stillleben in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts, einer Zeit von besonderem Interesse für die Darstellung häuslicher Objekte und das malerische Studium ihrer Materialien.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2 dir=\"auto\"\u003eTechnisches Datenblatt\u003c\/h2\u003e\n\u003cul\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cstrong\u003eAutor:\u003c\/strong\u003e M. Amigó P. (Signatur).\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cstrong\u003eSchule:\u003c\/strong\u003e Katalanische Schule.\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cstrong\u003eTitel:\u003c\/strong\u003e \u003cem\u003eKupferne Schokoladenkanne\u003c\/em\u003e.\u003c\/li\u003e\n\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cstrong\u003eDatum:\u003c\/strong\u003e 9. Februar 1907.\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cstrong\u003eTechnik:\u003c\/strong\u003e Öl auf Karton.\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cstrong\u003eMaße:\u003c\/strong\u003e 35 × 30,5 cm.\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cstrong\u003eSignatur:\u003c\/strong\u003e Vermutlich „M. Amigó P.“ in der unteren rechten Ecke.\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cstrong\u003eInschrift:\u003c\/strong\u003e Datiert „9-II-1907“.\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cstrong\u003eThema:\u003c\/strong\u003e Stillleben \/ häusliches Objekt.\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cstrong\u003eEpoche:\u003c\/strong\u003e Frühes 20. Jahrhundert.\u003c\/li\u003e\n\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cstrong\u003eErhaltungszustand:\u003c\/strong\u003e Dem Alter entsprechender Zustand. Oberflächlicher Abrieb, kleine Verluste, Bereibungen und Alterungsspuren, insbesondere an den Rändern und Ecken des Bildträgers.\u003c\/li\u003e\n\n\n\u003c\/ul\u003e\n\u003ch2 dir=\"auto\"\u003eDie Anmerkung des Ateliers\u003c\/h2\u003e\u003cp dir=\"auto\"\u003eDas Gefäß konzentriert die rötlichen und kupfernen Töne vor einem hellen Hintergrund. Ein Lichtstreifen verläuft seinen Körper hinab und verbreitert sich im gewölbten Bereich, während dunkle Partien den Hals, den Fuß und den Ansatz des Griffs betonen. Der Quirl bildet eine vertikale Linie, und der Griff erstreckt sich nach rechts, begleitet von seinem Schatten. Diese beiden Richtungen lösen die Form des Objekts von der Oberfläche und der dahinterliegenden Wand.\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54770959155533,"sku":null,"price":195.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0160_01_c2de0f12-22a9-48fc-9c74-f982ab4f99dc.jpg?v=1792247828"},{"product_id":"interior-popular-1933-obra-original-firmada","title":"Beliebtes Interieur — Spanische Schule von 1933 — Unbekannter Autor","description":"\u003cp dir=\"auto\"\u003eInteressantes \u003cstrong\u003eOriginalwerk aus dem Jahr 1933\u003c\/strong\u003e, das ein häusliches Interieur volkstümlicher Art darstellt, welches durch eine Komposition mit ausgeprägter geometrischer Konstruktion und einer zurückhaltenden Palette aus Weiß-, Blau-, Ocker- und Grautönen gelöst ist.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"auto\"\u003eDie Szene vereint einige der traditionellen Elemente des Alltagslebens: Keramikgefäße, Flaschen, Vasen, Stufen und eine große hölzerne Bank oder Truhe. Die Abwesenheit von Figuren verleiht dem Raum und den Objekten die volle Aufmerksamkeit und schafft eine intime, stille und zeitlose Atmosphäre.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"auto\"\u003eDie Komposition besticht durch die \u003cstrong\u003eVereinfachung der Formen und die Organisation durch Flächen und Diagonalen\u003c\/strong\u003e. Die gekalkten Wände, das intensive Blau des Hintergrunds und die dunklen Umrisse, die die Objekte begrenzen, erzeugen ein Bild von großer Persönlichkeit, fernab einer rein akademischen Darstellung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"auto\"\u003eDie malerische Bearbeitung kombiniert transparente Bereiche mit solchen von größerer Dichte und schafft eine Oberfläche, die reich an Nuancen und Texturen ist. Die Zeichnung spielt eine grundlegende Rolle bei der Konstruktion jedes Volumens, was besonders in der Architektur, den Möbeln und den Keramikstücken sichtbar ist.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"auto\"\u003eDas Werk bewahrt in der unteren rechten Ecke eine \u003cstrong\u003eSignatur eines nicht identifizierten Autors\u003c\/strong\u003e sowie das Datum \u003cstrong\u003e„10-8-33“\u003c\/strong\u003e, wodurch die Entstehung in die Zwischenkriegszeit datiert werden kann.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2 dir=\"auto\"\u003eTechnisches Datenblatt\u003c\/h2\u003e\n\u003cul\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cstrong\u003eAutor:\u003c\/strong\u003e Anonym \/ nicht identifizierte Signatur\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cstrong\u003eTitel:\u003c\/strong\u003e \u003cem\u003eVolkstümliches Interieur\u003c\/em\u003e\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cstrong\u003eDatum:\u003c\/strong\u003e 1933\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cstrong\u003eTechnik:\u003c\/strong\u003e Wasserbasierte Technik auf Papier\/Karton\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cstrong\u003eMaße:\u003c\/strong\u003e 30 × 42,5 cm\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cstrong\u003eSignatur:\u003c\/strong\u003e Signiert in der unteren rechten Ecke\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cstrong\u003eInskribiertes Datum:\u003c\/strong\u003e 10-8-33\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cstrong\u003eEpoche:\u003c\/strong\u003e Erstes Drittel des 20. Jahrhunderts\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cstrong\u003eStil:\u003c\/strong\u003e Figürlich \/ Synthetischer Realismus\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cstrong\u003eThema:\u003c\/strong\u003e Häusliches Interieur\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cstrong\u003eProvenienz:\u003c\/strong\u003e Privatsammlung\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cstrong\u003eZustand:\u003c\/strong\u003e Weist Spuren und kleine altersbedingte Veränderungen auf, wie auf den Fotos zu sehen\u003c\/li\u003e\n\n\n\u003c\/ul\u003e\n\u003ch2 dir=\"auto\"\u003eNotiz der Werkstatt\u003c\/h2\u003e\n\u003cp dir=\"auto\"\u003eEin besonders attraktives Werk aufgrund seiner \u003cstrong\u003eFähigkeit, einen einfachen Alltagsraum in eine Komposition von großer plastischer Ausgewogenheit zu verwandeln\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"auto\"\u003eDie Reduzierung der Objekte auf wesentliche Volumen, der Einsatz leicht forcierter Perspektiven und der Kontrast zwischen Weiß-, Erd- und Blautönen verleihen dem Stück eine Sensibilität, die eindeutig mit den Erneuerungsbestrebungen der figurativen Malerei während der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts verbunden ist.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"auto\"\u003eDas Datum, \u003cstrong\u003e1933\u003c\/strong\u003e, verleiht der Komposition zudem historisches Interesse, da sie die Spontaneität und Frische eines direkt vor dem Motiv ausgeführten Werkes bewahrt.\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54785886781773,"sku":null,"price":145.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0346_01_fbbe0f7b-ed79-40b1-9d13-0c47c964c286.jpg?v=1789828503"},{"product_id":"jose-antonio-usea-ponce-ovillos-lana-acuarela-1989","title":"José Antonio Usea Ponce — Wollknäuel — Aquarell — 1989","description":"\u003cp\u003eEin ansprechendes \u003cstrong\u003eOriginalaquarell von José Antonio Usea Ponce\u003c\/strong\u003e, signiert und auf 1989 datiert. Es zeigt ein Stillleben aus Wollknäueln und Stricknadeln.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDas Werk zeichnet sich durch seine Helligkeit und einen besonders sorgfältigen Umgang mit der Farbe aus. Grüne, blaue, gelbe und rote Wollknäuel verteilen sich vor einem fast leeren Hintergrund und bilden eine klare, ausgewogene Komposition. Feine tonale Abstufungen geben die Oberflächen wieder und vermitteln Volumen und Weichheit der Wolle auf bemerkenswert natürliche Weise.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eUsea Ponces künstlerische Laufbahn war über Jahrzehnte mit der Kunstszene Barcelonas verbunden.\u003c\/strong\u003e Eine Einzelausstellung in den Cotxeres de Sants ist dokumentiert; später nahm er regelmäßig an Gruppenausstellungen teil. 2009 erhielt er eine \u003cstrong\u003eehrenvolle Erwähnung der Agrupació d’Aquarel·listes de Catalunya\u003c\/strong\u003e, einer traditionsreichen, auf die Aquarelltechnik spezialisierten Institution.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eWerkangaben\u003c\/h2\u003e\u003cul\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eKünstler:\u003c\/strong\u003e José Antonio Usea Ponce\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eTitel:\u003c\/strong\u003e \u003cem\u003eWollknäuel\u003c\/em\u003e\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eDatierung:\u003c\/strong\u003e 1989\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eTechnik:\u003c\/strong\u003e Aquarell auf Papier\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eMaße:\u003c\/strong\u003e 35,5 × 50,5 cm\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eSignatur:\u003c\/strong\u003e Mit „Usea Ponce“ signiert und auf 1989 datiert\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eStil:\u003c\/strong\u003e Figurativ \/ Stillleben\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eProvenienz:\u003c\/strong\u003e Privatsammlung\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eZustand:\u003c\/strong\u003e Altersgemäß guter Gesamtzustand mit kleinen Spuren und sichtbaren Befestigungspunkten an den Rändern\u003c\/li\u003e\u003c\/ul\u003e\u003ch2\u003eDie Taller-Notiz\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eEin Werk, das Usea Ponces Sensibilität als Aquarellist veranschaulicht: Ein alltägliches Motiv wird zu einer ansprechenden Studie über \u003cstrong\u003eFarbe, Volumen und Textur\u003c\/strong\u003e. Die Datierung auf 1989 ordnet es zudem einer Phase zu, in der bereits eine dokumentierte Ausstellungstätigkeit des Künstlers in Barcelona vorlag.\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54785941045581,"sku":null,"price":195.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0385_c343a6fc-f55f-4439-81e5-c59f161ade25.jpg?v=1789831523"},{"product_id":"mir-escude-bodegon-flores-abanico-1946","title":"Mir Escudé — Stillleben mit Blumen und Fächer — Kolorierter Stich — 1946","description":"\u003cp dir=\"auto\"\u003eFeine, \u003cstrong\u003ehandkolorierte Radierung, signiert mit „Mir Escudé“ und datiert auf 1946\u003c\/strong\u003e, die ein elegantes Stillleben aus Blumen, einem Fächer, einem kleinen Gefäß und verschiedenen auf einem Tisch arrangierten Objekten darstellt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"auto\"\u003eDie Komposition besticht durch die Feinheit der Zeichnung und eine besonders leichte Farbgebung. Die Rosa-, Gelb-, Grün- und Blautöne wurden zurückhaltend aufgetragen, wodurch die Dominanz der Linienführung gewahrt bleibt und dem Werk eine zarte und dekorative Atmosphäre verliehen wird.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"auto\"\u003eDas Blatt weist einen deutlichen \u003cstrong\u003ePlattenabdruck\u003c\/strong\u003e auf, der typisch für einen Kupferstich ist, und scheint nachträglich von Hand koloriert worden zu sein. Das Ergebnis verbindet die grafische Präzision der Radierung mit der Einzigartigkeit eines individuell kolorierten Stücks.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"auto\"\u003eDas Werk ist zudem \u003cstrong\u003ehandschriftlich gewidmet\u003c\/strong\u003e, was seinen persönlichen und einzigartigen Charakter innerhalb des Schaffens des Künstlers unterstreicht.\u003c\/p\u003e\n\u003ch2 dir=\"auto\"\u003eTechnisches Datenblatt\u003c\/h2\u003e\n\u003cul\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cstrong\u003eAutor:\u003c\/strong\u003e Mir Escudé\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cstrong\u003eTitel:\u003c\/strong\u003e \u003cem\u003eStillleben mit Blumen und Fächer\u003c\/em\u003e\n\n\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cstrong\u003eDatum:\u003c\/strong\u003e 1946\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cstrong\u003eTechnik:\u003c\/strong\u003e Kupferstich, wahrscheinlich Radierung, handkoloriert\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cstrong\u003eMaße:\u003c\/strong\u003e 31 × 35 cm\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cstrong\u003eSignatur:\u003c\/strong\u003e Signiert „Mir Escudé“\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cstrong\u003eInschrift:\u003c\/strong\u003e Handschriftliche Widmung und Datum 1946\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cstrong\u003eThema:\u003c\/strong\u003e Stillleben \/ Blumen \/ Fächer\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cstrong\u003eEpoche:\u003c\/strong\u003e Mitte des 20. Jahrhunderts\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cstrong\u003eProvenienz:\u003c\/strong\u003e Privatsammlung\u003c\/li\u003e\n\n\u003cli\u003e\n\n\u003cstrong\u003eZustand:\u003c\/strong\u003e Guter Allgemeinzustand entsprechend dem Alter, mit leichten Gebrauchsspuren und punktueller Oxidation auf dem Papier\u003c\/li\u003e\n\n\n\u003c\/ul\u003e\n\u003ch2 dir=\"auto\"\u003eAnmerkung der Werkstatt\u003c\/h2\u003e\n\u003cp dir=\"auto\"\u003eEin besonders attraktives Werk durch die Kombination von \u003cstrong\u003eRadierung und manueller Kolorierung\u003c\/strong\u003e, eine Technik, die jedem Exemplar einen leicht individuellen Charakter verleiht.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"auto\"\u003eDie Signatur „Mir Escudé“ verweist auf eine bekannte katalanische Künstlerfamilie, die im Bereich Zeichnung, Malerei und Grafik tätig war. Eine genaue Identifizierung des Autors innerhalb dieser Familie lässt sich anhand der sichtbaren Signatur nicht zweifelsfrei feststellen, weshalb das Stück vorsichtigerweise unter der Bezeichnung \u003cstrong\u003eMir Escudé\u003c\/strong\u003e präsentiert wird, um die auf dem Werk erhaltene Signatur exakt wiederzugeben.\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54814574543181,"sku":null,"price":110.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0032_35658519-7d92-4f94-bd71-a794f80ee727.jpg?v=1792280264"},{"product_id":"manel-pujol-baladas-violin-1990-art-miami","title":"Manel Pujol Baladas — Geige (1990) — Art Miami — Partitur-Collage auf handgeschöpftem Papier","description":"\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas im Jahr \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e1990\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e entstandene Werk \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eViolín\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e ist ein einzigartiges Schöpfung von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eManel Pujol Baladas (Vic, 1947)\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, in dem Malerei, Zeichnung und Collage um eines der evokativsten Motive seines Schaffens integriert sind: die Musik.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eAuf \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003ehandgeschöpftem Papier im Format 56 × 76 cm\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e konstruiert der Künstler die monumentale Figur einer Geige durch breite Massen von Ocker-, Erd-, Schwarz- und Weißtönen. Das Instrument nimmt nahezu die gesamte Fläche ein und erscheint bewusst verändert, fragmentiert und durch dicke Konturen, Lasuren, Schabungen und Materialschichten rekonstruiert.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eAm unteren linken Rand dringen mehrere Fragmente einer \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003edurch Collage authentisch eingearbeiteten Musikpartitur\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e physisch in die Komposition ein. Die Musik ist somit nicht mehr nur das dargestellte Thema, sondern wird zu einem materiellen Bestandteil des Werkes selbst.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eDie Geige als malerische Form\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003ePujol Baladas verfolgt nicht das Ziel, das Instrument mit akademischer Präzision zu beschreiben.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Silhouette der Geige weitet sich, verformt sich und passt sich dem Raum an, bis sie zur eigentlichen Architektur der Komposition wird. Die Kurven des Resonanzkörpers geben den Rhythmus des Bildes vor, während dicke schwarze Striche die Konturen teilweise abgrenzen und die verschiedenen Farbschichten durchziehen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eWir erkennen das Instrument zwar noch klar, doch die Malerei führt es kontinuierlich in ein anderes Territorium: Die Geige funktioniert nicht mehr nur als Objekt, sondern wird zu \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eMasse, Linie, Rhythmus und Oberfläche\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDiese Spannung zwischen Figuration und Abstraktion ist besonders charakteristisch für das Werk von Pujol Baladas aus den frühen neunziger Jahren.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eMusik malen\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEiner der attraktivsten Aspekte des Werkes ist der Dialog zwischen der dargestellten Geige und der \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eauf dem Träger befestigten realen Partitur\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Blätter erscheinen teilweise von weißer Farbe bedeckt und von schwarzen Linien und Flecken durchzogen, doch die Noten, Notensysteme und sogar einige musikalische Anweisungen bleiben perfekt sichtbar. In den Details lassen sich auch gedruckte Texte auf Französisch erkennen, die als Überreste des Originaldokuments erhalten geblieben sind.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eAuf diese Weise führt Pujol Baladas die Musik buchstäblich in die Malerei ein.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Partitur fungiert nicht als nachträglich hinzugefügtes Dekorationselement. Ihr Papier, ihre Ränder, die unter dem Pigment verborgenen Bereiche und ihre direkte Beziehung zum dargestellten Instrument machen sie zu einem integralen Bestandteil der Konstruktion des Werkes.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Beziehung zwischen \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eBild und Klang, Geige und Partitur, Materie und Rhythmus\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e verleiht der Komposition eine Kohärenz, die selbst innerhalb seines materiellen Schaffens ungewöhnlich ist.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eEine in Schichten aufgebaute Oberfläche\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Detailaufnahmen lassen die technische Komplexität des Stücks besonders gut erkennen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Oberfläche bewahrt gezogene Pinselstriche, dicke Farbaufträge (Impasto), Transparenzen, Schabungen und Papierfragmente, die teilweise von den Farbschichten begraben sind. Es gibt keine saubere Trennung zwischen Zeichnung, Collage und Pigment: Alle diese Elemente überlagern sich zu einer einzigen Struktur.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie rötlichen und erdigen Töne des Geigenkörpers kontrastieren mit dem Schwarz, das seine Silhouette artikuliert, und den weißlichen Bereichen, die die Komposition umgeben. Kleine Erscheinungen von Gelb, Blau und Grau durchbrechen die warme Dominante und bereichern die Oberfläche bei näherer Betrachtung.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas handgeschöpfte Papier erweist sich zudem als besonders geeignet für diese Sprache, da es dem Ganzen eine Textur und Materialität verleiht, die sich von den Arbeiten unterscheidet, die der Künstler auf Leinwand ausgeführt hat.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003e1990: der Beginn einer grundlegenden Etappe\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Datum \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e1990\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e verortet \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eViolín\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e am Beginn einer der interessantesten Perioden in der Laufbahn von Pujol Baladas.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEs ist der Moment, in dem seine Sprache zu einer immer persönlicheren Synthese aus \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eFiguration, Collage, Geste und materiellem Informalismus\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e heranreift. Gerade im Jahr 1990 verzeichnete sein Werdegang auch internationale Präsenz und seine Teilnahme an der \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eBIAF, Fira d'Art de Barcelona\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, sowie seine Verbindung zum Museo de Arte Hispánico in San Francisco. \u003c\/span\u003e\u003cspan\u003e\u003ca href=\"https:\/\/www.pujolbaladas.com\/exposiciones-abreviado\"\u003eManel Pujol Baladas\u003c\/a\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eWiedererkennbare Objekte behalten eine wichtige Präsenz, sind aber nicht mehr das Endziel der Malerei. Musikinstrumente, Stillleben und Figuren werden zunehmend zu Strukturen, von denen aus Materie und malerischer Raum erforscht werden.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eViolín\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e stellt ein besonders klares Beispiel für diese Transformation dar.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eArt Miami\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Werk gehört zu Pujol Baladas' Konvolut aus der \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eArt Miami\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, im Rahmen der bedeutenden internationalen Projektion, die der Künstler in der ersten Hälfte der 1990er Jahre erreichte.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003ePujol Baladas nahm an der \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eART MIAMI 1994\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e teil, vertreten durch die \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eCorinne Timsit International Galleries Inc.\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, eine Galerie mit Standorten in San Juan de Puerto Rico und Paris, in einer Zeit unmittelbar vor seinen aufeinanderfolgenden Teilnahmen an der ARCO. \u003c\/span\u003e\u003cspan\u003e\u003ca href=\"https:\/\/www.pujolbaladas.com\/exposiciones-abreviado\"\u003eManel Pujol Baladas\u003c\/a\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDiese Provenienz verleiht dem Stück einen besonders bedeutsamen Ausstellungskontext und erlaubt es, es innerhalb einer Gruppe zu verorten, die mit einer der relevantesten internationalen Episoden seiner Laufbahn verbunden ist.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eZertifikat und Dokumentation\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDem Werk liegt ein \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003evon Manel Pujol Baladas unterzeichnetes Originalzertifikat\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e bei, identifiziert als \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eM.P.B. Nr. 0150\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Dokument bescheinigt ausdrücklich den Titel \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eViolín\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e, seine Entstehung im Jahr \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e1990\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, die Mischtechnik auf handgeschöpftem Papier sowie die Maße von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e56 × 76 cm\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEbenso ist ein Wert von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e300.000 mexikanischen Pesos\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e verzeichnet, der in Bezug auf das \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eSAT — Servicio de Administración Tributaria de México —\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e festgelegt wurde. Das Atelier von Pujol Baladas selbst hat bestätigt, dass die auf diesen Zertifikaten angegebenen Beträge den \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003efür die Werke des Meisters festgelegten Preisen in mexikanischen Pesos\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e entsprechen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie direkte Zertifizierung durch den Künstler sowie die Provenienz aus der Art Miami verleihen dem Stück eine besonders vollständige Dokumentation.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eTechnisches Datenblatt\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eAutor:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Manel Pujol Baladas\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eTitel:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Violín\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eJahr:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e 1990\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eTechnik:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Mischtechnik und Partitur-Collage auf handgeschöpftem Papier\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eAbmessungen:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e 56 × 76 cm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eSignatur:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Signiert in der oberen linken Ecke\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eAusstellungsprovienienz:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Art Miami\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eGenre:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Musikalische Komposition \/ zeitgenössische Figuration\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eStil:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Expressive Figuration und materieller Informalismus\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eZertifizierung:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Originalzertifikat unterzeichnet von Manel Pujol Baladas\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eZertifikatsnr.:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e M.P.B. 0150\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eDokumentierter Referenzwert:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e 300.000 MXN\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eSpätere Herkunft:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Privatsammlung; gehört zu der Sammlung der vom Künstler direkt zertifizierten Werke\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eErhaltungszustand:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Guter Allgemeinzustand, mit den für die Mischtechnik und deren materielle Ausführung typischen Oberflächenunregelmäßigkeiten.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eDie Notiz aus dem Atelier\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEines der einzigartigsten Stücke der Sammlung aufgrund der \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eperfekten Korrespondenz zwischen Motiv und Materie\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003ePujol Baladas beschränkt sich hier nicht darauf, eine Geige darzustellen: Er führt die Musik durch originale Partiturfragmente, die teilweise unter den Pigmentschichten verborgen sind, physisch in das Bild ein. Das Instrument und das, was durch es klingen könnte, sind auf einer einzigen Oberfläche vereint.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eBesonders reizvoll ist die Betrachtung aus der Nähe, bei der die Musiknoten, das zerrissene Papier, die Farbaufträge und die aufeinanderfolgenden Farbschichten erkennbar werden; beim Zurücktreten integriert sich alles wieder in die monumentale Silhouette der Geige.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Entstehungsjahr \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e1990\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, die Technik auf handgeschöpftem Papier, die Herkunft aus der \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eArt Miami\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e und das individuell von Manel Pujol Baladas unterzeichnete Zertifikat machen \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eViolín\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e zu einem besonders persönlichen und sehr gut dokumentierten Werk aus dieser Periode.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp data-taller-blog-reference=\"20261019\"\u003eDie Beziehung zwischen Musik, Malerei und Collage in dieser Schaffensphase wird anhand weiterer Werke in unserem \u003ca href=\"\/de\/blogs\/cronicas\/manel-pujol-baladas-de-dali-al-informalismo-sinestesico-y-la-consagracion-del-arte-catalan\"\u003eArtikel über Manel Pujol Baladas\u003c\/a\u003e untersucht.\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54890698211661,"sku":null,"price":1500.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0383_5d4d9d36-704a-4b01-bfe8-0cafaef69c0b.jpg?v=1790606917"},{"product_id":"manel-pujol-baladas-flores-1990-art-miami","title":"Art Miami. Manel Pujol Baladas — Flores (1990) — Große Materie-Komposition und Collage auf Papier — Zertifiziertes Werk","description":"\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie 1990 entstandene Arbeit \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eFlores\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e ist eine bemerkenswerte Mischtechnik auf Papier von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eManel Pujol Baladas (Vic, 1947)\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, die in einem besonders großzügigen Format von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e75 × 105 cm\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e konzipiert wurde.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Werk geht von einem traditionellen Motiv aus – der Blumenkomposition –, um es der für den Künstler charakteristischen materiellen und fragmentarischen Sprache zu unterwerfen. Blüten, Stängel und pflanzliche Formen erscheinen inmitten breiter Pinselstriche, gedruckter Papierausschnitte, Zeichnungselemente und aufeinanderfolgender Pigmentschichten und schaffen eine Oberfläche, auf der Figuration und Abstraktion ständig koexistieren.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003eWeit davon entfernt, einen Blumenstrauß naturalistisch darzustellen, verwandelt Pujol Baladas das florale Thema in eine Konstruktion aus \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eMaterie, Rhythmus und Farbe\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, bei der das Bild zwischen den verschiedenen Schichten des Papiers zu entstehen und wieder zu verschwinden scheint.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eBlumen zwischen Malerei und Materie\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Vegetation gliedert sich um eine Reihe dunkler Zweige, die die Komposition durchziehen und sich in Blättern, Blüten und kleinen chromatischen Flecken öffnen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003eGrün-, Rosa-, Weiß-, Ocker- und Schwarztöne sind scheinbar spontan verteilt, obwohl die Komposition ein sehr präzises Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Massen wahrt.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Blumen sind nicht individuell beschrieben. Pujol Baladas deutet sie durch Pinselstriche, kleine Farbkonzentrationen und kaum umrissene Formen an.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDieses Verfahren ermöglicht es dem Werk, seinen floralen Charakter deutlich zu bewahren, ohne einer wörtlichen Darstellung des Motivs zu unterliegen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eDie Struktur des aufgeschlagenen Buches\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEines der suggestivsten Elemente der Komposition findet sich in den \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003egroßen hellen Flächen in der Mitte\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, deren Anordnung visuell an die Seiten eines aufgeschlagenen Buches erinnert.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003eAuf ihnen projizieren sich Zweige, Flecken und Fragmente von Zeichnungen, sodass Schrift, Natur und Bild denselben Raum einzunehmen scheinen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDiese Struktur verleiht dem Werk eine besonders poetische Dimension. Das florale Motiv beschränkt sich nicht mehr auf das Terrain des Stilllebens: Es scheint buchstäblich zwischen Papieren, Texten und Seiten zu wachsen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Verbindung zwischen \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eNatur und geschriebenem Wort\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e bleibt der Interpretation offen, stellt aber eines der persönlichsten visuellen Merkmale des Stücks dar.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eCollage und gedrucktes Wort\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Collage spielt in \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eFlores\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e eine grundlegende Rolle.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003eZahlreiche Fragmente aus \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eZeitungen und gedrucktem Papier\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e sind in verschiedene Richtungen überlagert, teilweise von Farbe bedeckt und von Linien und Pinselstrichen durchzogen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEinige Buchstaben und Wörter bleiben erkennbar; andere verlieren völlig ihre Bedeutung und beginnen, als visuelle Textur zu fungieren.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003ePujol Baladas integriert auf diese Weise das geschriebene Wort in die Malerei, nicht als dekorativen Zusatz, sondern als Teil der physischen Struktur des Werkes.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Papier faltet sich, überlagert sich und schafft kleine Reliefunterschiede, wodurch sich die Oberfläche je nach Lichteinfall verändert.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eEin in Schichten aufgebautes Werk\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Detailaufnahmen erlauben es, den physischen Charakter der Ausführung besonders gut zu würdigen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEs gibt Bereiche, in denen das Pigment in dünnen, transparenten Schichten aufgetragen ist, während andere eine weitaus größere Materialansammlung aufweisen. Hinzu kommen Papierkanten, kleine Falten, Schabspuren und gestische Striche.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEs gibt keine klare Grenze zwischen Malerei, Zeichnung und Collage.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003eAll diese Verfahren sind in einer einzigen Oberfläche integriert und erlauben es, den Entstehungsprozess des Stücks teilweise nachzuvollziehen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Werk fungiert somit gleichzeitig als \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eBild und Objekt\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, ein grundlegendes Merkmal innerhalb der materiellen Untersuchungen, die Pujol Baladas in jenen Jahren entwickelte.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eEine besonders singuläre Rückseite\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEines der interessantesten Details von \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eFlores\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e befindet sich auf seiner \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eRückseite\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, wo ein großer gedruckter Reproduktionsdruck eines traditionellen Stilllebens erhalten geblieben ist.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Bild zeigt verschiedene Gefäße, Utensilien und Lebensmittel in einer Komposition, die nach völlig anderen Parametern konzipiert wurde als denen, die Pujol Baladas auf der Vorderseite verwendet hat.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDieser Kontrast ist besonders attraktiv.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003eAuf der einen Seite finden wir ein traditionelles, geordnetes und deskriptives Bild; auf der anderen Seite verwandelt Pujol Baladas den Bildträger durch Collage, Gestik und Fragmentierung, bis ein radikal anderes Werk entsteht.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Wiederverwendung dieses gedruckten Papiers liefert zudem wertvolle Informationen über den kreativen Prozess selbst und über das Interesse des Künstlers, bereits existierende Materialien in seine Malerei zu integrieren.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003e\u003cspan\u003e1990: Figuration und materielle Sprache\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Datum \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e1990\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e verortet dieses Werk in einem besonders interessanten Moment innerhalb des Werdegangs von Manel Pujol Baladas.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003eIn diesem Zeitraum vertieft sein Schaffen das Zusammenwirken von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eFiguration, Collage, Zeichnung und gestischer Malerei\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e. Die Motive bleiben erkennbar – Blumen, Fische, Instrumente, Lebensmittel oder Alltagsgegenstände –, hören aber zunehmend auf, das Hauptziel der Darstellung zu bilden.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas eigentlich Wichtige wird die Art und Weise, wie diese Motive durch Materie und Farbe konstruiert, fragmentiert und wieder erscheinen können.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eFlores\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e stellt ein besonders klares Beispiel für diese Sprache dar: Das pflanzliche Thema bleibt unmissverständlich, aber die wahre Protagonistin ist die Oberfläche, auf der es sich entfaltet.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eZertifikat und Dokumentation\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Werk wird von einem \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eoriginalen, von Manel Pujol Baladas unterzeichneten Zertifikat\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e begleitet, das als \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eM.P.B. Nr. 0151\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e identifiziert ist.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Dokument bestätigt ausdrücklich den Titel \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eFlores\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e, seine Ausführung im Jahr \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e1990\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, die Mischtechnik und seine Maße von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e75 × 105 cm\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEbenso gibt es einen Referenzwert von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e700.000 mexikanischen Pesos\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e an, unter Erwähnung des \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eSAT – Servicio de Administración Tributaria de México (mexikanische Steuerbehörde)\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Atelier von Pujol Baladas hat direkt bestätigt, dass die in diesen Zertifikaten enthaltenen Beträge den \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003efür die Werke des Meisters festgelegten Preisen in mexikanischen Pesos\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e entsprechen, was eine direkt aus dem Umfeld des Künstlers stammende Referenz darstellt, die sich von späteren Notierungen auf dem Sekundärmarkt unterscheidet.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eTechnisches Datenblatt\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eAutor:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Manel Pujol Baladas\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eTitel:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Flores\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eJahr:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e 1990\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eTechnik:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Mischtechnik und Collage auf Papier\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eMaße:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e 75 × 105 cm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eSignatur:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Signiert „M. Pujol Baladas“\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eThema:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Blumenkomposition \/ zeitgenössische Figuration\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eStil:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Expressive Figuration und materieller Informel\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eRückseite:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Gedruckte Reproduktion eines traditionellen Stilllebens\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eZertifizierung:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Originalzertifikat, unterzeichnet von Manel Pujol Baladas\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eZertifikats-Nr.:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e M.P.B. 0151\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eDokumentierter Referenzwert:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e 700.000 MXN\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eProvenienz:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Privatsammlung; gehört zum Bestand der vom Künstler direkt zertifizierten Werke\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eErhaltungszustand:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Guter Allgemeinzustand; bewahrt die Falten, Unregelmäßigkeiten und Reliefs, die der Mischtechnik und der Collage innewohnen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eAnmerkung der Werkstatt\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEines der \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003ekomplexesten und präsentesten Werke auf Papier aus dem Gesamtwerk von Manel Pujol Baladas\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003eAus einer gewissen Distanz dominiert die florale Komposition; nähert man sich, beginnen die Blumen zwischen Zeitungsfragmenten, Pinselstrichen, überlagerten Papieren und Textresten zu verschwinden. Die scheinbare Struktur eines aufgeschlagenen Buches in der Mitte führt zudem eine besonders suggestive Beziehung zwischen \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eNatur, Bild und geschriebenem Wort\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e ein.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Rückseite fügt ein weiteres einzigartiges Element hinzu: Ein traditionelles Stillleben, das auf denselben Träger gedruckt ist, bietet einen außergewöhnlichen Kontrast zur freien und fragmentarischen Malerei, die Pujol Baladas auf der Vorderseite entwickelt hat.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cspan\u003eSeine bedeutenden Maße von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e75 × 105 cm\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, der Reichtum der Collage, die Einzigartigkeit des Bildträgers und das \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003evom Künstler selbst unterzeichnete individuelle Zertifikat\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e machen \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eFlores\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e zu einem besonders vollständigen und repräsentativen Stück seines materiellen Schaffens zu Beginn der neunziger Jahre.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54891406721357,"sku":null,"price":1450.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0408_64aeb2d7-2aab-4664-8f0b-2f95c4f351ff.jpg?v=1790607455"},{"product_id":"manel-pujol-baladas-bodegon-1990-art-miami","title":"Manel Pujol Baladas — Stillleben (1990) — Blaufisch und Materialcollage auf Papier — Zertifiziertes Werk","description":"\u003cp\u003eDas im Jahr \u003cstrong\u003e1990\u003c\/strong\u003e entstandene Werk \u003cem\u003eBodegón\u003c\/em\u003e (Stilleben) ist eine Mischtechnik auf Papier von \u003cstrong\u003eManel Pujol Baladas (Vic, 1947)\u003c\/strong\u003e, bei der der Künstler das Stilleben in eine intensiv materielle Sprache übersetzt, die durch Malerei, Zeichnung und zahlreiche Collagefragmente konstruiert ist.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAuf einer Fläche von \u003cstrong\u003e54 × 73 cm\u003c\/strong\u003e organisiert Pujol Baladas die Komposition um ein großes zentrales Gefäß, in dem sich Fische und andere Stilleben-Elemente ansammeln. Auf der linken Seite erscheinen zwei übereinanderliegende Gläser, während verschiedene kreisförmige und fragmentierte Formen um den Hauptkern verteilt sind.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDas Werk wird von Schwarz-, Weiß- und Grautönen dominiert, die durch Ockertöne und insbesondere durch ein \u003cstrong\u003eintensives Blau\u003c\/strong\u003e unterbrochen werden, das einige der Hauptelemente durchzieht. Der blaue Fisch im unteren Bereich wird so zu einem der markantesten visuellen Schwerpunkte der Komposition.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eDas Stilleben als malerische Konstruktion\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003ePujol Baladas geht von alltäglichen Objekten aus, verzichtet jedoch bewusst darauf, sie durch konventionelle Perspektive oder Modellierung darzustellen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDas große zentrale Gefäß fungiert als umschließende Struktur, in der die verschiedenen Lebensmittel zu verschmelzen und sich zu überlagern scheinen. Der Raum verliert seine naturalistische Tiefe und wird auf die Ebene des Papiers komprimiert.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eTeller, Fische und Gefäße werden auf große Konturen und Farbmassen reduziert. Einige Formen bleiben unmittelbar erkennbar, während andere fragmentiert werden, bis sie zu einfachen Strichen oder materiellen Anhäufungen werden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDas Stilleben hört somit auf, eine geordnete Anordnung von Objekten zu sein, und wird zu einem Spannungsfeld zwischen \u003cstrong\u003eFigur, Linie, Collage und Malerei\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eDer blaue Fisch\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eEines der attraktivsten Details des Werkes findet sich in dem Fisch, der den unteren Bereich des Gefäßes einnimmt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003ePujol Baladas hebt seinen Körper durch \u003cstrong\u003eintensive Blautöne\u003c\/strong\u003e, Schwarz und kleine weiße Bereiche hervor. Das Auge bleibt klar definiert und fungiert als Konzentrationspunkt innerhalb einer viel stärker fragmentierten Oberfläche.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDer Künstler beschreibt Schuppen oder Anatomie nicht auf naturalistische Weise. Der Fisch scheint durch Striche, Flecken und Papierfragmente konstruiert zu sein, sodass sein Körper an derselben materiellen Struktur teilhat wie der Rest der Komposition.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDas Blau bietet zudem einen besonders wirkungsvollen Kontrapunkt zum dominierenden Grau, Schwarz und Weiß des Ganzen.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eCollage, Presse und Fragmentierung\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eDie Ausschnitte aus \u003cstrong\u003egedrucktem Papier und Presseerzeugnissen\u003c\/strong\u003e bilden einen wesentlichen Teil des Werkes.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003ePujol Baladas überlagert, schneidet und dreht sie in verschiedene Richtungen, wodurch ein Geflecht aus Wörtern und kleinen typografischen Formen entsteht, das einen Großteil des Stillebens durchzieht.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAn einigen Stellen ist der Text noch zu erkennen; an anderen ist er fast vollständig unter Schichten aus weißer oder schwarzer Farbe verborgen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDie Malerei setzt sich über die Grenzen der Collage hinweg fort und integriert die verschiedenen Fragmente in eine gemeinsame Oberfläche. Das Ergebnis ist ein Bild, dessen physische Konstruktion bewusst offengelegt wird.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eEs gibt keine saubere Trennung zwischen Bildträger, Collage und Pigment: Alle sind Teil der Komposition.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eEine doppelte Lesart\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eDas Werk verändert sich erheblich, je nachdem, aus welcher Entfernung man es betrachtet.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAls Ganzes betrachtet, erscheint deutlich ein Stilleben: Gläser, ein großes Gefäß, Fische und Lebensmittel ordnen sich um einen imaginären Tisch an.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eBei näherer Betrachtung beginnt sich dieses Bild aufzulösen. Die Objekte verwandeln sich in Zeitungsausschnitte, schwarze Linien, Pinselstriche, Falten und Überlagerungen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDiese Fähigkeit, gleichzeitig die Figuration zu bewahren und der Materie Eigenständigkeit zu verleihen, gehört zu den interessantesten Merkmalen der Sprache von Pujol Baladas in diesen Jahren.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eEine besonders dynamische Komposition\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eObwohl das Werk ein relativ kompaktes horizontales Format beibehält, vermittelt die Komposition ein intensives Gefühl von Bewegung.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDie großen geschwungenen Striche, die das Gefäß umgeben, erzeugen eine nahezu kreisförmige Struktur, während die Diagonalen der Collage diese Organisation kontinuierlich durchbrechen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAuf der linken Seite schaffen die Gläser eine Vertikale, die die zentrale Masse ausbalanciert. Das kleine ovale Gefäß am unteren rechten Rand wirkt als Kontrapunkt und erweitert die Komposition in Richtung der Ränder.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eNichts scheint völlig statisch zu sein. Selbst die alltäglichsten Objekte werden der Geste des Künstlers und der Energie der Oberfläche selbst unterworfen.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003e1990: Figuration und Materie\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eDas Datum \u003cstrong\u003e1990\u003c\/strong\u003e ordnet \u003cem\u003eBodegón\u003c\/em\u003e in einen besonders interessanten Moment im Schaffen von Manel Pujol Baladas ein.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDie figurativen Elemente besitzen noch eine sehr klare Präsenz, werden jedoch zunehmend als Ausgangspunkt genutzt, um die Möglichkeiten von Collage, Textur und gestischer Malerei zu erforschen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eIn diesem Werk ist dieses Gleichgewicht besonders deutlich: Wir können das Stilleben sofort identifizieren, aber ein Großteil seines Reizes liegt gerade darin, zu beobachten, wie dieses Bild durch die Materie konstruiert und dekonstruiert wird.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDer Fisch, ein wiederkehrendes Motiv in verschiedenen Kompositionen des Künstlers, erweist sich aufgrund seiner Fähigkeit, sich in eine große Struktur aus Kurven, Linien und Farbe zu verwandeln, als besonders geeignet für diese Sprache.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eZertifikat und Dokumentation\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eDem Werk liegt ein \u003cstrong\u003evom Künstler signiertes Originalzertifikat von Manel Pujol Baladas\u003c\/strong\u003e bei, identifiziert als \u003cstrong\u003eM.P.B. Nr. 0152\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDarin bestätigt der Künstler selbst den Titel \u003cem\u003eBodegón\u003c\/em\u003e, seine Entstehung im Jahr \u003cstrong\u003e1990\u003c\/strong\u003e, die Mischtechnik und die Maße von \u003cstrong\u003e54 × 73 cm\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDas Zertifikat enthält außerdem einen Referenzwert von \u003cstrong\u003e300.000 mexikanischen Pesos\u003c\/strong\u003e mit Erwähnung des \u003cstrong\u003eSAT (Servicio de Administración Tributaria de México)\u003c\/strong\u003e.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDas Atelier des Künstlers hat bestätigt, dass diese Beträge den für die Werke des Meisters \u003cstrong\u003efestgelegten Preisen in mexikanischen Pesos\u003c\/strong\u003e entsprechen und somit eine direkte Referenz des Künstlers selbst darstellen, die sich von den Preisen unterscheidet, die ein Werk später auf dem Sekundärmarkt erzielen kann.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eTechnisches Datenblatt\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003e\u003cstrong\u003eAutor:\u003c\/strong\u003e Manel Pujol Baladas\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eTitel:\u003c\/strong\u003e Bodegón\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eJahr:\u003c\/strong\u003e 1990\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eTechnik:\u003c\/strong\u003e Mischtechnik und Collage auf Papier\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eAbmessungen:\u003c\/strong\u003e 54 × 73 cm\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eSignatur:\u003c\/strong\u003e Signiert „M. Pujol Baladas“ in der unteren linken Ecke\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eThema:\u003c\/strong\u003e Stilleben mit Fisch \/ zeitgenössisches Stilleben\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eStil:\u003c\/strong\u003e Expressive Figuration und informeller Materialismus\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eZertifizierung:\u003c\/strong\u003e Originalzertifikat, signiert von Manel Pujol Baladas\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eZertifikats-Nr.:\u003c\/strong\u003e M.P.B. 0152\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eDokumentierter Referenzwert:\u003c\/strong\u003e 300.000 MXN\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eProvenienz:\u003c\/strong\u003e Privatsammlung; Teil des Konvoluts von Werken, die direkt vom Künstler zertifiziert wurden\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003eErhaltungszustand:\u003c\/strong\u003e Guter Allgemeinzustand; die für die Mischtechnik und Collage typischen Unregelmäßigkeiten, Falten und kleinen Reliefs sind erhalten geblieben.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eAnmerkung des Ateliers\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eEine der \u003cstrong\u003evisuell reichhaltigsten und unmittelbar erkennbarsten\u003c\/strong\u003e Arbeiten auf Papier aus der Sammlung.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDas große zentrale Gefäß, die Gläser und insbesondere der \u003cstrong\u003eblaue Fisch\u003c\/strong\u003e ermöglichen aus einer gewissen Entfernung eine klare figurative Lesart. Bei Annäherung beginnt sich das Bild jedoch in gedruckte Nachrichten, kleine Papierschnipsel, gestische Schwarzzeichnungen und Zonen überlagerter Pigmente aufzulösen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eGenau diese Transformation macht einen ihrer Hauptreize aus: Pujol Baladas bewahrt die Idee des Stillebens intakt, während er seine Oberfläche in ein komplexes Geflecht aus Materie, Text und Malerei verwandelt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDas Entstehungsjahr \u003cstrong\u003e1990\u003c\/strong\u003e, der chromatische Reiz des blauen Fisches und das individuelle, vom Künstler selbst signierte Zertifikat machen \u003cem\u003eBodegón\u003c\/em\u003e zu einem besonders repräsentativen Stück seiner materiellen Untersuchungen auf Papier.\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54891606114637,"sku":null,"price":1100.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0018_df323d7f-ba38-4348-8ad9-3232fcec2036.jpg?v=1790609383"},{"product_id":"manel-pujol-baladas-pescado-y-mano-1990-art-miami","title":"Manel Pujol Baladas — Fisch und Hand (1990) — Materialcollage auf Papier — Zertifiziertes Werk","description":"\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e1990\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e entstandene Werk \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003ePescado y mano\u003c\/span\u003e (Fisch und Hand)\u003cspan\u003e ist eine intensive Mischtechnik auf Papier von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eManel Pujol Baladas (Vic, 1947)\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, die beispielhaft für die materielle Experimentierfreude steht, die der Künstler um die Jahrtausendwende entwickelte.\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eAuf einer Fläche von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e56 × 75 cm\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e nimmt ein großer Fisch praktisch die gesamte Komposition ein. Seine Anatomie bleibt erkennbar, wurde jedoch durch Malerei, Zeichnung und zahlreiche Ausschnitte aus gedrucktem Papier konstruiert und fragmentiert, sodass das Motiv zu einer Struktur von außerordentlicher grafischer Kraft wurde.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eSchwarz-, Weiß-, Grau- und Erdtöne dominieren das Werk. Dieser bewusst eingeschränkten Palette setzt die Collage kleine Beige-Variationen sowie die Typografien der gedruckten Fragmente entgegen, während kräftige dunkle Linien die Figur gliedern und ihre Monumentalität betonen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eDer Fisch als monumentale Form\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003ePujol Baladas vergrößert den Fisch, bis er nahezu die Ränder des Bildes selbst erreicht.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eKopf, Auge, Körper und Schwanz sind einer starken Vereinfachung unterworfen. Das große kreisförmige Auge zieht sofort die Aufmerksamkeit auf sich, während der Körper durch eine Ansammlung von Papieren, Flecken und Strichen aufgebaut wird, die der Anatomie des Tieres zwar grob folgen, sie aber nicht naturalistisch beschreiben.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie schwarze Linie spielt eine grundlegende Rolle: Sie durchquert die Komposition, grenzt bestimmte Volumen ab und verschwindet in anderen, wodurch ein ständiges Oszillieren zwischen Zeichnung und Materie entsteht.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDer Fisch hört somit auf, bloßes Thema eines Stilllebens zu sein, und wird zu einer wahren \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003ebildnerischen Architektur\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eDie Hand: Präsenz und Geste\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eIm oberen linken Bereich erscheint die Form, die dem zweiten Teil des Titels Sinn verleiht: eine \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003estark stilisierte Hand\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, die durch große dunkle Konturen definiert wird.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eIhre Präsenz bringt eine menschliche Dimension in eine vom Tier dominierte Komposition. Im Gegensatz zur kompakten, horizontalen Schwere des Fisches wirkt die Hand offener und gestikulierender.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003ePujol Baladas entwickelt keine konventionelle Erzählszene. Die Beziehung zwischen beiden Formen bleibt bewusst offen: Fisch und Hand begegnen sich innerhalb desselben Raumes, ohne dass eine konkrete Aktion erklärt werden müsste.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDiese Ambiguität erweitert die Lesart des Werkes und entfernt es noch weiter vom traditionellen Stillleben.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eCollage und Materie\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEin Großteil des Fischkörpers besteht aus \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eFragmenten von Zeitungen und gedrucktem Papier\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, die in verschiedene Richtungen geschnitten und übereinandergelegt wurden.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Detailaufnahmen zeigen besonders deutlich, wie Wörter zwischen Schichten aus schwarzer, weißer und grauer Farbe erscheinen, verschwinden und wieder auftauchen. Einige Papiere bleiben nahezu intakt; andere wurden fast vollständig überdeckt oder in kleine abstrakte Einheiten verwandelt.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003ePujol Baladas verwendet die Collage nicht als Ornament. Das Papier bildet buchstäblich den Körper des Fisches und nimmt an seiner Konstruktion teil.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie auf diese Ausschnitte aufgetragene Farbe, die Falten, die kleinen Höhenunterschiede und die überlappenden Kanten verleihen der Oberfläche eine physische Präsenz, die besonders dann wahrnehmbar ist, wenn man das Werk aus der Nähe betrachtet.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eZwischen Figuration und Abstraktion\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEiner der interessantesten Aspekte von \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003ePescado y mano\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e ist die Leichtigkeit, mit der sich die Lesart je nach Distanz verändert.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eAus der Ferne erscheint ein riesiger, perfekt erkennbarer Fisch. Nähert man sich, zersetzt sich sein Körper in Buchstaben, Zeitungsfragmente, Farbflecken, dicke Linien und kleine Materialansammlungen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Figur verschwindet nie vollständig, dominiert das Bild aber auch nicht mehr völlig.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDiese ständige Spannung zwischen \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eerkennbarem Bild und der Autonomie der Oberfläche\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e bildet eines der Fundamente der Sprache, die Pujol Baladas in diesen Jahren entwickelte.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eDer Bildträger als Teil des Werkes\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eAuch die Rückseite bewahrt eine frühere grafische Bearbeitung mit großen dunklen Feldern, Farbresten und Passmarken, die an den Rändern sichtbar sind.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDieses Detail erlaubt es, den experimentellen Charakter des von Pujol Baladas verwendeten Bildträgers besonders gut zu würdigen. Das Blatt fungiert nicht als neutrale Fläche: Es besitzt eine eigene materielle Geschichte, die in das Werk integriert ist.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Verwendung von zuvor bedruckten oder bearbeiteten Papieren, zusammen mit der auf der Vorderseite applizierten Zeitungscollage, verstärkt den Eindruck eines Werkes, das durch \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eAnsammlung, Wiederverwendung und Transformation von Materialien\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e entstanden ist.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003e1990: Ein Moment der Transformation\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Datum \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e1990\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e verortet das Werk in einer besonders interessanten Schaffensphase von Manel Pujol Baladas.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eIn diesen Jahren befindet sich sein Schaffen mitten im Prozess der Konsolidierung einer persönlichen Synthese aus \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eFiguration, Collage, Geste und materiellem Informel\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e. Der Fisch — ein in verschiedenen Werken dieser Zeit wiederkehrendes Motiv — passt besonders gut zu dieser Sprache, da er es erlaubt, eine klare figurative Struktur zu bewahren, während das Innere der Form zu einem wahren Experimentierfeld wird.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003ePescado y mano\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e ist ein besonders klares Beispiel für diese Transformation.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eZertifikat und Dokumentation\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Werk verfügt über ein \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003evom Künstler selbst signiertes Originalzertifikat\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e mit der Kennung \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eM.P.B. Nr. 0153\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Dokument bestätigt ausdrücklich den Titel \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003ePescado y mano\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e, die Entstehung im Jahr \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e1990\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, die Mischtechnik sowie die Maße von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e56 × 75 cm\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEbenso enthält es einen Referenzwert von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e300.000 mexikanischen Pesos\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e mit einem Hinweis auf den \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eSAT — Servicio de Administración Tributaria de México (mexikanische Steuerbehörde)\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Atelier des Künstlers hat bestätigt, dass die in diesen Zertifikaten angegebenen Zahlen den \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003ein mexikanischen Pesos festgelegten Preisen für die Werke des Meisters\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e entsprechen, und somit eine direkte Referenz des Künstlers selbst liefern, die unabhängig von den Notierungen auf dem Sekundärmarkt ist.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eTechnische Daten\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eAutor:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Manel Pujol Baladas\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eTitel:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Pescado y mano\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eJahr:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e 1990\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eTechnik:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Mischtechnik und Collage auf Papier\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eMaße:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e 56 × 75 cm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eSignatur:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Signiert „M. Pujol Baladas“ in der unteren rechten Ecke\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eThema:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Fisch und menschliche Figur \/ zeitgenössische Figuration\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eStil:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Expressive Figuration und materielles Informel\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eRückseite:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Zuvor bearbeitete grafische Oberfläche mit sichtbaren Passmarken\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eZertifizierung:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Originalzertifikat, signiert von Manel Pujol Baladas\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eZertifikatsnummer:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e M.P.B. 0153\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eDokumentierter Referenzwert:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e 300.000 MXN\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eProvenienz:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Privatsammlung; gehört zum Konvolut der vom Künstler direkt zertifizierten Werke\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eErhaltungszustand:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Guter Allgemeinzustand; die für die Mischtechnik und Collage charakteristischen Unregelmäßigkeiten und Reliefs sind erhalten.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eAnmerkung der Werkstatt\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEines der \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003edirektesten und aussagekräftigsten Bilder der Arbeiten auf Papier aus diesem Konvolut\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDer riesige Fisch dominiert fast vollständig die Komposition, doch bei näherer Betrachtung hört sein Körper auf, eine kompakte Form zu sein, und beginnt sich in Zeitungsberichte, Pinselstriche, Flecken und kleine Papierschichten zu fragmentieren. Das große kreisförmige Auge und die tiefen Schwarztöne verleihen dem Werk eine unmittelbare visuelle Intensität.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Präsenz der Hand fügt zudem ein menschliches Element hinzu, das mit der konventionellen Lesart des Stilllebens bricht und die Beziehung zwischen beiden Figuren offen lässt.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Datum \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e1990\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, die kraftvolle Behandlung der Collage und das vom Künstler individuell signierte Zertifikat machen \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003ePescado y mano\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e zu einem besonders charakteristischen Stück für die Phase, in der der Künstler die Figuration bis an die Grenze zur materiellen Abstraktion führt.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54900085588301,"sku":null,"price":900.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0041_6f71c47f-40ca-46f4-8ca6-b1a1304bd187.jpg?v=1790643820"},{"product_id":"manel-pujol-baladas-zorro-rojo-y-botella-1993","title":"Manel Pujol Baladas — Rotfuchs und Flasche (1993) — Art Miami — Große zertifizierte Mischtechnik und Collage","description":"\u003cp\u003e\u003cspan\u003eSigniert und datiert auf das Jahr \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e1993\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, ist \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eRoter Fuchs und Flasche\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e eine der einzigartigsten figurativen Kompositionen von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eManel Pujol Baladas\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e innerhalb der mit \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eArt Miami\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e verbundenen Werkgruppe.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eAuf einer großformatigen Leinwand von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e116 × 89 cm\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e entwickelt der Künstler eine Szene, die von einem großen sitzenden roten Fuchs beherrscht wird, umgeben von alltäglichen Objekten: einer Flasche, einem Glas, Lebensmitteln und einem aufgeschlagenen Buch, das teilweise durch Collage integriert wurde.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Intensität des Rots, konfrontiert mit Grau-, Weiß-, Gelb- und Schwarztönen, verleiht der Figur eine unmittelbare Präsenz. Pujol Baladas kombiniert gestische Malerei, Zeichnung, pastosen Farbauftrag und Fragmente von bedrucktem Papier und baut so eine komplexe Oberfläche auf, in der Figuration und Materie kontinuierlich miteinander verschmelzen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eDer Fuchs als Protagonist\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Figur nimmt das Zentrum der Komposition ein und bündelt einen Großteil ihrer visuellen Energie.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003ePujol Baladas stellt das Tier nicht naturalistisch dar. Seine Anatomie wird durch breite rote Flächen, schwarze Konturen und schnelle Pinselstriche vereinfacht, die den Körper in eine bildhafte Struktur von großer Kraft verwandeln.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDer Fuchs erscheint sitzend, mit angezogenen Gliedmaßen und leicht geneigtem Kopf in Richtung des zu seiner Rechten liegenden Buches. Diese Anordnung verleiht dem Werk eine unerwartete narrative Dimension.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Frontalität des Gesichts, die Ausdrucksstärke der Augen und die chromatische Intensität verorten das Tier in einem vieldeutigen Territorium zwischen Darstellung, Charakter und symbolischer Figur.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eDas aufgeschlagene Buch\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eRechts vom Fuchs erscheint eines der interessantesten Elemente der Komposition: ein \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eaufgeschlagenes Buch, das aus echten, durch Collage eingefügten Blättern besteht\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDer Text bleibt teilweise sichtbar und macht das bedruckte Papier zu mehr als nur einer Textur. Das dargestellte Objekt und das verwendete Material fallen zusammen: Das Buch ist buchstäblich aus Seiten konstruiert.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEinige Bereiche bleiben nahezu intakt, während andere teilweise von weißer Farbe und schwarzen Strichen bedeckt sind. Die Falten und Knicke des Papiers sind ebenfalls Teil der Oberfläche.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Nähe zwischen dem Gesicht des Fuchses und den offenen Seiten führt eine besonders suggestive Beziehung zwischen Tier, Wissen und Bild ein, auch wenn Pujol Baladas eine abschließende Interpretation vermeidet.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eFlasche, Glas und Stilleben-Elemente\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie zentrale Figur koexistiert mit verschiedenen Objekten, die zum üblichen malerischen Vokabular von Pujol Baladas gehören.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eLinks erscheint eine stilisierte Flasche; rechts vervollständigen ein transparentes Glas und verschiedene Lebensmittel die Szene. Diese Elemente verweisen auf das traditionelle Genre des Stillebens, bleiben hier jedoch der Präsenz des Tieres untergeordnet.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Werk bewegt sich somit zwischen \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eStilleben, figurativer Szene und symbolischer Komposition\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003ePujol Baladas nutzt die Objekte nicht nur wegen ihrer Bedeutung, sondern auch als Formen, die fähig sind, den Raum zu strukturieren, Vertikalen einzuführen und die große rötliche Masse des Fuchses auszugleichen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eRot, Geste und Materie\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Rot stellt das wichtigste chromatische Element des Werkes dar.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDer Künstler trägt es mit energischen Pinselstrichen, unregelmäßigen Schichten und Zonen auf, in denen sich das Pigment mit Rosa-, Grau- und Schwarztönen vermischt. Der Körper des Fuchses bewahrt zahlreiche Spuren der Ausführung, ohne eine gleichmäßige Oberfläche anzustreben.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie schwarzen Konturen begrenzen Kopf, Gliedmaßen und Torso teilweise, werden jedoch an vielen Stellen durch Flecken und Überlagerungen unterbrochen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eGegenüber dem Rot intensivieren die großen gräulichen und weißlichen Flächen der Umgebung die Präsenz des Tieres noch weiter.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eKleine gelbe, grüne und ockerfarbene Akzente bereichern die Komposition, ohne mit dem chromatischen Zentrum zu konkurrieren.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eMalerei und Collage\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Detailfotografien ermöglichen es, die technische Komplexität des Stücks zu würdigen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003ePapierfragmente sind zwischen den verschiedenen Pigmentschichten integriert. Einige erscheinen gefaltet, andere gerissen oder teilweise verdeckt. Die Farbe überschreitet ihre Grenzen und setzt sich unterschiedslos auf Leinwand und Collage fort.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEs gibt keine klare Trennung zwischen Zeichnung, Malerei und Papier.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003ePujol Baladas baut das Werk als Ansammlung aufeinanderfolgender Eingriffe auf und lässt viele Spuren des kreativen Prozesses sichtbar.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDiese Arbeitsweise verleiht der Oberfläche eine physische Präsenz, die besonders attraktiv wirkt, wenn man die Malerei aus der Nähe betrachtet.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eEine für Interpretationen offene Szene\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDer Titel, \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eRoter Fuchs und Flasche\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e, identifiziert zwei der wichtigsten Elemente des Werkes, erklärt aber nicht die Szene.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Assoziation zwischen dem Tier, der Flasche, dem Buch, den Lebensmitteln und dem Glas erzeugt eine bewusst ambivalente Erzählung.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDer Fuchs kann als Charakter, als symbolische Präsenz oder einfach als figurative Struktur verstanden werden, um die herum der Künstler Farbe, Materie und Geste organisiert.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDiese interpretatorische Offenheit unterscheidet das Werk von seinen konventionelleren Stilleben und verleiht ihm innerhalb des Gesamtwerks eine besonders ausgeprägte Persönlichkeit.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003e1993 und eine Phase großer Intensität\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie eigenhändige Datierung \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e„93“\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, die neben der Signatur sichtbar ist, verortet das Gemälde in eine der interessantesten Perioden des Schaffens von Pujol Baladas.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eWährend dieser Jahre entwickelte der Künstler mit großer Freiheit eine Sprache, die auf dem Zusammenleben von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eexpressiver Figuration, Collage, Materie und gestischer Malerei\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e basiert.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Objekte und Figuren bleiben erkennbar, unterliegen aber keiner traditionellen Darstellung mehr. Pujol Baladas verwandelt sie in Strukturen, die fähig sind, eine zunehmend autonome Malerei zu tragen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eRoter Fuchs und Flasche\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e stellt ein besonders klares Beispiel für diesen Moment dar.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eArt Miami\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Werk gehört zu der mit \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eArt Miami\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e verbundenen Werkgruppe von Pujol Baladas, innerhalb der Phase internationaler Anerkennung des Künstlers während der neunziger Jahre.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDiese Herkunft ermöglicht es, das Stück in einen konkreten Ausstellungskontext einzuordnen, und fügt seiner Dokumentation ein besonders relevantes Element hinzu.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eBei einem Werk dieser Art verstärken die Kombination aus \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003egroßem Format, Datum, Provenienz und direkter Zertifizierung durch den Künstler\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e dessen Stellenwert innerhalb seines Schaffensanfangs der 1990er Jahre erheblich.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eZertifikat und Dokumentation\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Werk verfügt über ein \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003evom Künstler signiertes Originalzertifikat\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, identifiziert als \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eM.P.B. Nr. 0154\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Dokument führt den Titel \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eRoter Fuchs und Flasche\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e, die Mischtechnik, die Maße von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e116 × 89 cm\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e und einen Referenzwert von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e740.000 mexikanischen Pesos\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e auf.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEs besteht eine dokumentarische Diskrepanz bezüglich des Datums: Das Zertifikat gibt \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e1990\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e an, während das Gemälde selbst neben der Signatur die deutlich sichtbare Inschrift \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e„93“\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e trägt.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eAus diesem Grund wird in dieser Katalogisierung \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e1993\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e verwendet, entsprechend der auf dem Werk selbst erhaltenen eigenhändigen Datierung, wobei festgehalten wird, dass das spätere Zertifikat 1990 angibt.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Atelier von Pujol Baladas hat zudem bestätigt, dass die auf diesen Zertifikaten angegebenen Beträge den \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003efür die Werke des Meisters festgelegten Preisen in mexikanischen Pesos\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e entsprechen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eTechnisches Datenblatt\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eAutor:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Manel Pujol Baladas\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eTitel:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Roter Fuchs und Flasche\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eJahr:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e 1993, gemäß der auf dem Werk sichtbaren eigenhändigen Datierung\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eDokumentarische Anmerkung:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Das Zertifikat M.P.B. 0154 gibt 1990 an\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eTechnik:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Mischtechnik und Collage auf Leinwand\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eMaße:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e 116 × 89 cm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eSignatur:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Signiert „M. Pujol Baladas“ und datiert „93“ in der unteren rechten Ecke\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eAusstellungsprovenienz:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Art Miami\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eThema:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Figurative Komposition mit Fuchs, Flasche, Buch und Stilleben-Elementen\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eStil:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Expressive Figuration und materielle Informel-Malerei\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eZertifizierung:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Originalzertifikat, signiert von Manel Pujol Baladas\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eZertifikats-Nr.:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e M.P.B. 0154\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eDokumentierter Referenzwert:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e 740.000 MXN\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eWeitere Provenienz:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Privatsammlung; gehört zur Werkgruppe der direkt vom Künstler zertifizierten Werke\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eErhaltungszustand:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Guter allgemeiner Zustand, bewahrt die für die Mischtechnik und Collage typischen Texturen und Unregelmäßigkeiten.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eAnmerkung des Ateliers\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEine der \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eeinzigartigsten und erzählerischsten Kompositionen\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e der Werkgruppe.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eGegenüber den traditionellen Stilleben mit Fisch, Früchten oder Gefäßen führt Pujol Baladas hier einen wahren Protagonisten ein: einen \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003egroßen roten Fuchs\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, sitzend zwischen einer Flasche, einem Glas, Lebensmitteln und einem Buch, dessen Seiten physisch Teil der Collage sind.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eAus einer gewissen Distanz dominieren die Kraft des Rots und die Präsenz des Tieres das Bild. Beim Näherkommen offenbart die Oberfläche eine weitere Dimension: gefaltete Papiere, gedruckter Text, pastoser Farbauftrag, schwarze Linien und aufeinanderfolgende Pigmentschichten.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eBesonders interessant ist die visuelle Beziehung zwischen dem Fuchs und dem aufgeschlagenen Buch, die der Szene eine enigmatische Dimension verleiht, die für diese Art von Kompositionen eher ungewöhnlich ist.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eSein \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003egroßes Format von 116 × 89 cm\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, die eigenhändige Signatur und Datierung von 1993, die Provenienz von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eArt Miami\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e und das individuelle, von Manel Pujol Baladas signierte Zertifikat machen \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eRoter Fuchs und Flasche\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e zu einem der Werke mit der stärksten Persönlichkeit der gesamten Serie.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54900091060557,"sku":null,"price":2300.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0063_02_881a3b26-eb56-4234-a87e-a5c03fc94e2a.jpg?v=1792679691"},{"product_id":"manel-pujol-baladas-huevo-frito-1990","title":"Manel Pujol Baladas — Spiegelei (1990) — Art Miami — Großes, zertifiziertes Material-Stillleben","description":"\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e1990\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e entstandene Werk \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eHuevo frito\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e (Spiegelei) ist ein großformatiges Gemälde von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eManel Pujol Baladas\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, das zu der mit der \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eArt Miami\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e verbundenen Werkgruppe gehört und eines der Werke mit der größten stofflichen Intensität aus seinem Schaffen zu Beginn der neunziger Jahre repräsentiert.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eAuf einer Leinwand von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e116 × 89 cm\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e baut der Künstler ein Stillleben auf, das von einem großen, fast frontal angeordneten runden Teller dominiert wird. In dessen Mitte erscheint das Motiv, das dem Werk seinen Titel gibt: ein \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eSpiegelei\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, reduziert auf eine kraftvolle Struktur aus Schwarz, Weiß und Gelb.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eRundherum verteilen sich ein Glas, ein grünes Obststück, verschiedene Gefäße und zahlreiche Fragmente von Zeitungspapier, die mittels Collage eingearbeitet wurden. Das Ergebnis bewegt sich auf halbem Weg zwischen einem traditionellen Stillleben und einer beinahe abstrakten Komposition, bei der die Objekte als Ausgangspunkt dienen, um Materie, Farbe und Gestus zu organisieren.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eDer Teller als Zentrum der Komposition\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDer enorme Teller bildet die eigentliche visuelle Architektur des Werks.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003ePujol Baladas vergrößert ihn, bis er einen Großteil der Leinwand einnimmt, und stellt ihn durch eine Abfolge konzentrischer Kreise dar, die mit weißen, grauen und schwarzen Pinselstrichen aufgebaut sind.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Perspektive ist bewusst verfremdet. Anstatt auf einem Tisch zu ruhen, scheint sich der Teller zum Betrachter hin zu neigen und direkt die Bildebene einzunehmen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDiese Frontalität verleiht der Komposition eine außerordentliche grafische Stärke und verwandelt ein gewöhnliches Haushaltsobjekt in eine große, beinahe abstrakte Form.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eIn der Mitte fungiert das Ei als Punkt maximaler visueller Konzentration.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eDas Spiegelei: Das Alltägliche wird zur Malerei\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas gewählte Motiv ist bewusst bescheiden.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEin einfaches \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eSpiegelei\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e wird zum Zentrum eines großformatigen Gemäldes, umgeben von einer komplexen Konstruktion aus Collage, Pigment und gestischen Linien.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003ePujol Baladas reduziert das Nahrungsmittel auf wenige essenzielle Elemente: Das Weiß integriert sich in die hellen Töne des Tellers, während das gelbe Eigelb einen kleinen, aber intensiven chromatischen Fokus setzt.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Schlichtheit des Motivs kontrastiert mit der Komplexität seiner Verarbeitung.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDiese Fähigkeit, alltägliche Gegenstände und Lebensmittel in malerische Strukturen von großer Präsenz zu verwandeln, ist eines der markantesten Merkmale des Künstlers in dieser Periode.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eEin erweitertes Stillleben\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eObwohl der Teller die Szene unmittelbar beherrscht, integriert die Komposition weitere Objekte.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eIm oberen Bereich erscheint eine \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003egrüne Frucht\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, die eine der wenigen gesättigten Farben des Werks einbringt. Auf der rechten Seite gleicht ein erhöhtes Glas das Ganze vertikal aus, während andere Gefäße und Elemente des Stilllebens teilweise unter Farbschichten verborgen sind.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eIm Gegensatz zum traditionellen Stillleben sind die Objekte nicht in einer kohärenten Perspektive auf einem Tisch angeordnet.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003ePujol Baladas verteilt sie frei über die gesamte Oberfläche und verändert dabei Maßstäbe und Blickwinkel.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eAuf diese Weise stellt das Stillleben keinen realen Raum mehr dar, sondern wird zu einer autonomen Konstruktion.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003ePresse-Collage und Materie\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Collage nimmt einen wesentlichen Teil von \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eHuevo frito\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e ein.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eZahlreiche Fragmente von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003ePresse- und Druckpapier\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e sind in verschiedenen Bereichen der Komposition integriert, insbesondere um den Teller herum und im rechten Sektor.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Detailaufnahmen zeigen gefaltete, überlagerte und teilweise mit Pigment bedeckte Papiere. Einige Wörter bleiben sichtbar, während andere ihre informative Funktion völlig verloren haben und zu Textur geworden sind.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003ePujol Baladas malt direkt über diese Ausschnitte, durchzieht sie mit Linien und setzt die Pinselstriche über deren Grenzen hinaus fort.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Collage wurde nicht auf ein fertiges Gemälde aufgebracht: Sie ist Teil der Konstruktion des Bildes selbst.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eEine Oberfläche von großer Reichhaltigkeit\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Werk offenbart seine Komplexität besonders gut bei naher Betrachtung.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDicke Pinselstriche koexistieren mit abgekratzten Bereichen, Transparenzen, gefalteten Papieren und Pigmentschichten unterschiedlicher Dichte.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Weißtöne sind nicht einheitlich; sie erscheinen vermischt mit Grau, Ocker und Schwarz. Die rötlichen und violetten Bereiche im Hintergrund verleihen Tiefe, während kleine grüne, gelbe und blaue Akzente die neutrale Dominanz aufbrechen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie gesamte Leinwand bewahrt die Spuren des Ausführungsprozesses.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDiese physische Beschaffenheit der Malerei ist grundlegend: Das Werk versucht nicht zu verbergen, wie es entstanden ist, sondern macht genau diese Anhäufung von Gesten und Materialien zu einem Teil seiner Sprache.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eZwischen Darstellung und Abstraktion\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eAus einer gewissen Distanz liest sich \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eHuevo frito\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e eindeutig als Stillleben.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eWir erkennen den Teller, das Ei, das Glas, das Obst und andere Objekte.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eBeim Näherkommen lösen sich diese Formen jedoch in eine Oberfläche aus Kreisen, Diagonalen, Zeitungsfragmenten, Flecken und Pinselstrichen auf.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDer große zentrale Teller ist besonders bedeutsam, da er gleichzeitig als Objekt und als abstrakte Struktur fungiert.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDiese Doppellesart — erkennbares Bild aus der Ferne, Materie und Gestus aus der Nähe — ist eines der interessantesten Merkmale der Malerei von Pujol Baladas aus diesen Jahren.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003e1990: Eine Phase der Konsolidierung\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Datum \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e1990\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e verortet das Stück am Beginn eines entscheidenden Jahrzehnts für den Werdegang von Manel Pujol Baladas.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eWährend dieser Jahre vertieft der Künstler eine Sprache, die auf der Kombination von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eFiguration, Collage, Gestus und materiellem Informalismus\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e basiert.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eAlltägliche Motive bleiben zwar erkennbar, hören aber nach und nach auf, das endgültige Ziel der Darstellung zu sein.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eStillleben, Obst, Fisch, Bücher oder Gefäße werden zu Strukturen, von denen aus die Materialität der Malerei selbst erforscht wird.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eHuevo frito\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e ist ein besonders klares Beispiel für diesen Prozess.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eArt Miami\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Werk gehört zu der Reihe von Gemälden von Manel Pujol Baladas, die mit der \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eArt Miami\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e verbunden sind, im Rahmen seiner internationalen Projektion während der neunziger Jahre.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDiese Provenienz ermöglicht es, das Stück in einen konkreten Ausstellungskontext einzuordnen und fügt seiner Dokumentation ein besonders relevantes Element hinzu.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eBei einem Werk dieser Dimensionen und Eigenschaften erlaubt die Kombination aus \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003egroßem Format, Ausstellungsherkunft und direkter Zertifizierung durch den Künstler\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e eine besonders präzise Kontextualisierung innerhalb dieser Periode.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eZertifikat und Dokumentation\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Werk verfügt über ein \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eoriginales, von Manel Pujol Baladas unterzeichnetes Zertifikat\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, identifiziert als \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eM.P.B. Nr. 0155\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Dokument zertifiziert ausdrücklich den Titel \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eHuevo frito\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e, seine Entstehung im Jahr \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e1990\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, die Mischtechnik und die Maße von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e116 × 89 cm\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEbenso enthält es einen Referenzwert von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e740.000 mexikanischen Pesos\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e mit Erwähnung des \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eSAT (Servicio de Administración Tributaria de México)\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Atelier von Pujol Baladas hat direkt bestätigt, dass die in diesen Zertifikaten enthaltenen Beträge den \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003efür die Werke des Meisters festgesetzten Preisen in mexikanischen Pesos\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e entsprechen, womit sie eine direkt vom Künstler stammende Referenz darstellen, die sich von den späteren Notierungen des Sekundärmarktes unterscheidet.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eTechnisches Datenblatt\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eAutor:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Manel Pujol Baladas\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eTitel:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Huevo frito\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eJahr:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e 1990\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eTechnik:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Mischtechnik und Collage auf Leinwand\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eAbmessungen:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e 116 × 89 cm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eSignatur:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Signiert „M. Pujol Baladas“ in der unteren rechten Ecke\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eAusstellungsherkunft:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Art Miami\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eThema:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Stillleben \/ zeitgenössische Naturdarstellung\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eStil:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Expressive Figuration und materieller Informalismus\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eZertifizierung:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Originalzertifikat, unterzeichnet von Manel Pujol Baladas\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eZertifikats-Nr.:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e M.P.B. 0155\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eDokumentierter Referenzwert:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e 740.000 MXN\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eSpätere Herkunft:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Privatsammlung; gehört zur Gruppe der direkt vom Künstler zertifizierten Werke\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eErhaltungszustand:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Guter Allgemeinzustand; die für die Mischtechnik und Collage typischen Texturen, Faltungen und Unregelmäßigkeiten sind erhalten.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eAnmerkung des Ateliers\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEines der \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003ekompositorisch eindrucksvollsten Werke\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e der Sammlung.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003ePujol Baladas verwandelt hier ein so einfaches Motiv wie ein Spiegelei in das Zentrum eines \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e116 × 89 cm\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e großen Gemäldes. Der große Teller, der durch kraftvolle weiße und schwarze Kreise konstruiert ist, beherrscht die Komposition und fungiert fast als abstraktes Bild, noch bevor wir die darin enthaltenen Objekte erkennen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eUm ihn herum erscheinen Gläser, Obst und zahlreiche Fragmente von Presseberichten, doch alles bleibt dieser großen kreisförmigen Struktur untergeordnet.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eBesonders interessant ist die Betrachtung aus der Nähe: Das scheinbare Stillleben verwandelt sich dann in eine Oberfläche aus zerrissenem Papier, Buchstaben, Farbauftrag, Pinselstrichen und kleinen Reliefunterschieden.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eSein \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003egroßes Format\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, die Herkunft aus der \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eArt Miami\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, das Datum von 1990 und das individuelle, von Pujol Baladas selbst unterzeichnete Zertifikat machen \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eHuevo frito\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e zu einem besonders repräsentativen Stück für die radikale Transformation des Stilllebens, die der Künstler in diesen Jahren vollzog.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54900095222093,"sku":null,"price":1950.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0092_d612948c-e907-46ad-bb82-56ebb373c478.jpg?v=1790644583"},{"product_id":"manel-pujol-baladas-pimientos-rojos-1993","title":"Manel Pujol Baladas — Rote Paprika (1993) — Art Miami — Großes, zertifiziertes Stilleben in Materialbild-Technik","description":"\u003cp\u003e\u003cspan\u003eSigniert und datiert auf das Jahr\u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e 1993\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, ist \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003ePimientos rojos\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e (Rote Paprika) eine großformatige Mischtechnik von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eManel Pujol Baladas\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, die zu dem mit der \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eArt Miami\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e verbundenen Konvolut gehört und repräsentativ für seine materiebetonte Formensprache zu Beginn der neunziger Jahre ist.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eAuf einer Holztafel von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e75 × 105 cm\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e ordnet der Künstler die Komposition um einen großen zentralen Teller an, auf dem mehrere \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003erote Paprikaschoten\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e hervortreten, umgeben von Gefäßen, einem Glas und weiteren Elementen eines Stilllebens.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Werk kombiniert gestische Malerei, Collage, kräftige schwarze Konturen und großflächige Farbzonen. Die intensiven Rottöne der Paprika ziehen den Blick unmittelbar auf sich und bilden einen Kontrast zu den Schwarz-, Blaustraßen-, Erd- und Weißtönen, die den Rest der Oberfläche strukturieren.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Stillleben bleibt vollkommen erkennbar, doch Pujol Baladas transformiert es in eine wesentlich freiere Konstruktion, in der die Objekte fragmentiert und in die malerische Materie integriert werden.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eDie Paprika als chromatisches Zentrum\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDer große zentrale Teller bildet den Kern der Komposition.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eIm Inneren erscheinen die Paprika auf große rote, schwarze und grüne Massen reduziert, ohne detaillierte beschreibende Absicht. Ihre Konturen vermischen sich mit den Pinselstrichen und den Collagefragmenten, die die Oberfläche durchziehen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Rot fungiert als eigentlicher Schwerpunkt des Werks.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eGegenüber der gedämpfteren Palette der Umgebung bietet es einen unmittelbaren chromatischen Fokus und ermöglicht es, das Motiv selbst aus beträchtlicher Entfernung zu erkennen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003ePujol Baladas verwandelt so ein alltägliches Nahrungsmittel in eine malerische Form von enormer Präsenz.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eDer Teller als Struktur\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Komposition wird durch eine große ovale Form organisiert, die nahezu die gesamte Mitte des Werks einnimmt.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDer Teller wird nicht nach einer konventionellen Perspektive dargestellt. Er öffnet sich frontal zum Betrachter und wird zu einer fast eigenständigen Struktur, die durch sukzessive schwarze Striche und Farbbänder begrenzt wird.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDiese Verzerrung der Perspektive ermöglicht es, dass die Lebensmittel direkt auf der Bildebene zur Geltung kommen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eMehr als einen tatsächlichen Tisch abzubilden, nutzt Pujol Baladas das Stillleben als Vorwand, um \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eFormen, Rhythmen, Linien und chromatische Massen\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e zu ordnen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Ergebnis oszilliert kontinuierlich zwischen Repräsentation und Abstraktion.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eKrug, Glas und das Gleichgewicht der Komposition\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eZu beiden Seiten des Tellers erscheinen mehrere Gefäße, die dazu beitragen, die Szene zu stabilisieren.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eAm linken Rand führt eine große, dunkle vertikale Form eine starke grafische Präsenz ein; rechts schafft ein \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003elangstieliges Glas\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e einen leichteren und transparenteren Kontrapunkt.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDiese Elemente fungieren als seitliche Begrenzungen der Komposition und verstärken die Horizontalität des zentralen Tellers.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDer Wechsel zwischen schweren und zarteren Formen verleiht einer ansonsten extrem dynamischen Oberfläche Ausgewogenheit.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003ePujol Baladas bewahrt auf diese Weise einige der strukturellen Prinzipien des traditionellen Stilllebens, wenn auch unterworfen einer wesentlich freieren Ausführung.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eMalerei, Collage und Fragmentierung\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Collage spielt erneut eine wesentliche Rolle.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eÜber die gesamte Komposition hinweg erscheinen \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eFragmente aus der Presse und gedrucktes Papier\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, teilweise mit Farbe überdeckt und von schwarzen Linien durchzogen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEinige bewahren noch erkennbare Buchstaben und Wörter; andere sind auf kleine Flächen aus Farbe und Textur reduziert worden.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Ausschnitte sind nicht als unabhängige Elemente angeordnet. Pujol Baladas malt direkt auf sie, wobei er die Pinselstriche über ihre Grenzen hinaus verlängert und sie mit der Tafel verschmilzt.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Bild ist letztlich durch eine Abfolge von Schichten konstruiert, in denen es schwerfällt festzustellen, wo die Malerei endet und die Collage beginnt.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eEine besonders dynamische Oberfläche\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Detailfotos zeigen eine sehr aktive Ausführung.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eLange, geschwungene Pinselstriche ziehen sich über den Teller; Papierdiagonalen durchkreuzen die Lebensmittel; kräftige Schwarztöne verbinden verschiedene Bereiche des Werks, und kleine blaue, grüne und weiße Flächen brechen die warme Dominante.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Oberfläche bewahrt Schabspuren, Überlagerungen und unterschiedliche Farbdichten.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDiese Komplexität lässt sich besonders gut beim Betrachten aus der Nähe feststellen, wenn die Objekte ihre Identität zu verlieren beginnen und die Komposition zu einer Abfolge von Flecken, Papierstücken und Gesten wird.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eAus der Ferne jedoch setzt sich das Stillleben wieder klar zusammen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eVom traditionellen Stillleben zur materiebetonten Sprache\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003ePimientos rojos\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e geht von einer der grundlegenden Gattungen der malerischen Tradition aus: dem Stillleben.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDennoch eliminiert Pujol Baladas praktisch jeglichen Anspruch auf räumliche Illusion.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Objekte sind nicht dazu konzipiert, ihr Erscheinungsbild getreu wiederzugeben. Sie fungieren als Strukturen, an denen mit Pigment, Linie, Collage und Textur experimentiert werden kann.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDer große Teller, die Paprika, der Krug und das Glas bilden nach wie vor das Skelett des Bildes, doch das wahre Interesse liegt in der Art und Weise, wie all diese Elemente einem Fragmentierungsprozess unterzogen werden.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Malerei bewahrt die Realität als Ausgangspunkt und führt sie gleichzeitig bis an die Grenzen der Abstraktion.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003e1993: eine Phase voller Reife\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie eigenhändige Inschrift \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e„93“\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e verortet das Werk inmitten der Entwicklung der Sprache, die Pujol Baladas während der ersten Hälfte der neunziger Jahre kennzeichnet.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEs ist eine Zeit, in der seine Kompositionen eine besondere materielle Dichte erreichen und die Collage immer natürlicher in die Malerei integriert wird.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Stillleben dieser Jahre erlauben es dem Künstler, mit erkennbaren Formen zu experimentieren, ohne auf eine enorme Freiheit in der Ausführung zu verzichten.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eIn \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003ePimientos rojos\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e ist diese Synthese besonders klar: Das Thema ist einfach und sofort identifizierbar, während die Oberfläche eine fast abstrakte Komplexität besitzt.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eArt Miami\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Werk gehört zu dem Konvolut der Gemälde von Pujol Baladas, das mit der \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eArt Miami\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e in Verbindung steht.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDiese Provenienz verleiht einen besonders relevanten Ausstellungskontext und erlaubt es, das Stück in die Phase der internationalen Projektion des Künstlers während der neunziger Jahre einzuordnen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Kombination aus \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003egroßem Format, Ausstellungsgeschichte, eigenhändigem Datum und direktem Zertifikat des Künstlers\u003c\/span\u003e** sorgt für eine besonders vollständige Dokumentation des Werkes.\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eZertifikat und Dokumentation\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Werk verfügt über ein \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003evom Künstler Manel Pujol Baladas unterzeichnetes Originalzertifikat\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, identifiziert als \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eM.P.B. Nr. 0157\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Dokument enthält den offiziellen Titel \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003ePimientos rojos\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e, die Mischtechnik, die Maße von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e75 × 105 cm\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e und einen Referenzwert von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e700.000 mexikanischen Pesos\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEs gibt eine Diskrepanz bezüglich des Datums: Das Zertifikat gibt \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e1992\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e an, während das Werk selbst neben der Signatur die eigenhändige Inschrift \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e„93“\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e aufweist.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eAus diesem Grund verwendet diese Katalogisierung \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e1993\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e als Hauptdatum, da es sich um die direkt auf dem Werk sichtbare Datierung handelt, unter gleichzeitiger Erwähnung des im späteren Zertifikat reflektierten Jahres 1992.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Atelier von Pujol Baladas hat zudem bestätigt, dass die in diesen Zertifikaten aufgeführten Beträge den \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003efür die Werke des Meisters festgesetzten Preisen in mexikanischen Pesos\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e entsprechen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eTechnische Daten\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eAutor:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Manel Pujol Baladas\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eTitel:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Pimientos rojos (Rote Paprika)\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eJahr:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e 1993, gemäß der auf dem Werk sichtbaren eigenhändigen Datierung\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eDokumentarische Anmerkung:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Das Zertifikat M.P.B. 0157 gibt 1992 an\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eTechnik:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Mischtechnik und Collage auf Holztafel\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eMaße:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e 75 × 105 cm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eSignatur:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Signiert „M. Pujol Baladas“ und datiert „93“ in der unteren rechten Ecke\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eAusstellungshistorie:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Art Miami\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eThema:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Zeitgenössisches Stillleben\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eHauptmotiv:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Rote Paprika, Teller, Gefäße und Glas\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eStil:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Expressive Figuration und materiebetonter Informalismus\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eZertifizierung:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Originalzertifikat, unterzeichnet von Manel Pujol Baladas\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eZertifikats-Nr.:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e M.P.B. 0157\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eDokumentierter Referenzwert:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e 700.000 MXN\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eSpätere Provenienz:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Privatsammlung; gehört zum Bestand der direkt vom Künstler zertifizierten Werke\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eErhaltungszustand:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Guter Allgemeinzustand; die für die Mischtechnik und Collage typischen Unregelmäßigkeiten und Reliefs sind erhalten.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eAnmerkung des Ateliers\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEin besonders attraktives Stillleben durch die \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eKlarheit seiner Komposition und die Intensität seiner Rottöne\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDer große zentrale Teller ermöglicht es, das Motiv sofort zu erkennen, während die Paprika einen kraftvollen chromatischen Fokus innerhalb einer von Schwarz-, Erd- und Blaustraßen-Tönen dominierten Oberfläche bieten. Zu beiden Seiten gleichen die Gefäße und das Glas eine Komposition aus, die trotz ihrer scheinbaren Spontanität sorgfältig strukturiert ist.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eAus der Nähe betrachtet erscheint ein anderes Werk: Presseausschnitte, Diagonalen, Farbaufträge, Papierränder und überlagerte Pinselstriche fragmentieren die Lebensmittel, bis sie praktisch zu abstrakten Formen werden.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Format von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e75 × 105 cm\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, die eigenhändige Signatur und Datierung von 1993, die Provenienz von der \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eArt Miami\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e sowie das individuelle, von Manel Pujol Baladas unterzeichnete Zertifikat machen \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003ePimientos rojos\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e zu einem besonders repräsentativen Stück seiner großen materiebetonten Stillleben der frühen neunziger Jahre.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54900105642317,"sku":null,"price":1650.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0193_009d30ad-80e9-4473-a3b3-5138f7b335a3.jpg?v=1790645124"},{"product_id":"manel-pujol-baladas-bodegon-con-pescado-1992","title":"Manel Pujol Baladas — Stillleben mit Fisch (1992) — Art Miami — Großformatige Mischtechnik und Collage, zertifiziert","description":"\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas im Jahr \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e1992\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e entstandene Werk \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eBodegón con pescado\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e (Stillleben mit Fisch) ist eine monumentale Komposition von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eManel Pujol Baladas\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, die zu der mit der \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eArt Miami\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e verbundenen Werkgruppe gehört und repräsentativ für die volle Reife seiner materiellen Formensprache zu Beginn der neunziger Jahre ist.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eMit den Maßen \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e130 × 97 cm\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e ist das Werk um eine große ovale Schale herum organisiert, die mit Fischen, Weichtieren und anderen Elementen eines Stilllebens gefüllt ist. Gläser und Becher verteilen sich über die Komposition, während Malerei, Zeichnung und Collage die Objekte stetig fragmentieren.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Palette kombiniert \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003egräuliche Blautöne, Rosa, Weiß, Schwarz und Erdtöne\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e mit kleinen grünen und gelben Akzenten. Der große zentrale Teller fungiert als Achse des Gemäldes und konzentriert eine komplexe Ansammlung von Formen, die sich bei näherer Betrachtung in bedruckte Papiere, Pinselstriche und Material aufzulösen beginnen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eEin großes maritimes Stillleben\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas zentrale Motiv verweist eindeutig auf das Fischstillleben, eines der wiederkehrenden Themen im Schaffen von Pujol Baladas.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eIn diesem Fall jedoch transformiert der Maßstab das Genre grundlegend.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie große Schale nimmt nahezu den gesamten zentralen Raum ein und enthält eine Anhäufung von Fischen und Weichtieren, deren Anatomien teilweise vereinfacht oder verformt erscheinen. Einige Elemente sind leicht zu identifizieren; andere werden von der malerischen Oberfläche absorbiert.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003ePujol Baladas sucht nicht danach, einen gedeckten Tisch mit naturalistischer Präzision wiederzugeben.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Nahrungsmittel werden zu \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eFormen, Kurven, Rhythmen und Farbmassen\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eDer große Teller als Architektur\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie ovale Struktur des zentralen Gefäßes organisiert die gesamte Komposition.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eSein gräulich-blauer Rand umhüllt die Lebensmittel und schafft eine kraftvolle geschlossene Form innerhalb der Leinwand. Gleichzeitig durchbrechen die Fische, Muscheln und Collage-Fragmente diese Stabilität kontinuierlich durch Diagonalen und kleine interne Bewegungen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDer Teller funktioniert fast wie ein Bild im Bild.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eIn seinem Inneren konzentriert sich die höchste visuelle Dichte; außerhalb davon bieten Gläser und kleine Objekte Ruhepunkte und tragen dazu bei, die Szene auszubalancieren.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDiese Anordnung verleiht dem Werk selbst bei Betrachtung aus der Ferne eine große Wucht.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eFische, Weichtiere und Materie\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003ePujol Baladas transformiert die Meeresprodukte durch eine extrem freie Bearbeitung.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Formen werden durch dicke schwarze Konturen, schnelle Pinselstriche, Impasto-Bereiche und kleine, in die Malerei eingearbeitete Papierfragmente konstruiert.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Fische erscheinen in Blau-, Grau- und Rosatönen, während Muscheln und Weichtiere repetitive Rhythmen und dunklere Formen einführen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Ergebnis bewahrt die Identität jedes Elements, ohne sich einer präzisen Beschreibung zu unterwerfen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDer Blick erkennt zuerst das Stillleben; dann beginnt er die Autonomie jedes Flecks, jeder Linie und jedes Fragments zu entdecken.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eDie Gefäße und der Raum\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eUm die große Schale herum erscheinen verschiedene \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eGläser und Becher\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, die mit leichten Linien und Transparenzen behandelt wurden.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eAuf der linken Seite begleiten zwei vertikale Gefäße den Tellerrand; rechts erscheint ein dunkles Glas, das das Ganze ausgleicht.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDiese Formen erfüllen eine wichtige Funktion, da sie Vertikalen in eine Komposition einführen, die von der großen Horizontalität des zentralen Gefäßes dominiert wird.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003ePujol Baladas spielt so mit der Tradition des Stilllebens – Tisch, Essen, Gläser –, eliminiert aber fast vollständig die konventionelle Perspektive.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Objekte scheinen sich gleichzeitig vor, um und auf der Bildebene zu befinden.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eCollage und bedrucktes Papier\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Oberfläche enthält zahlreiche Fragmente von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003ebedrucktem Papier und Zeitungspapier\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, die besonders zwischen den Lebensmitteln und in bestimmten Bereichen des Hintergrunds sichtbar sind.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEinige bewahren Buchstaben und kleine Textspalten; andere sind praktisch von der Farbe begraben worden.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003ePujol Baladas verwendet diese Materialien als strukturellen Teil des Bildes.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Papier wird überlagert, zerknittert, nimmt neue Pigmentschichten auf und integriert sich schließlich in die Anatomie der Fische und Objekte selbst.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Collage fungiert nicht als hinzugefügtes Element, sondern als eines der Grundmaterialien, aus denen das Werk aufgebaut ist.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eEin Gemälde mit doppelter Lesart\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eAus einer gewissen Distanz bietet \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eBodegón con pescado\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e ein klares und klangvolles Bild.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie große Schale, die Fische, die Weichtiere und die Gefäße sind sofort erkennbar.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eBei der Annäherung verändert sich die Wahrnehmung.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Figuren beginnen sich in Ausschnitte, Pinselstriche, kleine Flecken, Linien und Texturen zu fragmentieren. Was wie ein solides Objekt aussah, wird zu einer Abfolge übereinandergelegter Materialien.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDiese Transformation zwischen \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eRepräsentation und Abstraktion\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e stellt einen der charakteristischsten Aspekte der Malerei von Pujol Baladas aus dieser Periode dar.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eDie Farbe\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eObwohl das Thema ein düsteres Stillleben suggerieren könnte, weist das Werk eine besonders reiche chromatische Skala auf.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003ehellen und gräulichen Blautöne\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e des Tellers und der Fische kombinieren sich mit Rosa, Weiß und Erdtönen, während intensive Schwarztöne bestimmte Zonen strukturieren.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eKleine Grün- und Gelbtöne erscheinen punktuell zwischen den Nahrungsmitteln.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Palette trägt dazu bei, dass eine extrem dichte Komposition eine gewisse Leuchtkraft behält.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie rosafarbenen und gräulichen Hintergründe mildern zudem die Wucht der schwarzen Linien und ermöglichen es, die verschiedenen Elemente visuell voneinander zu trennen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003e1992: Ein Werk voller Reife\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Datum \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e1992\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e verortet das Gemälde in einem der zentralen Momente des Schaffens von Pujol Baladas zu Beginn der neunziger Jahre.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eIn diesen Jahren kombiniert seine Sprache bereits in voll ausgereifter Form \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eFiguration, Collage, gestische Malerei und Materie\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eStillleben liefern dem Künstler eine erkennbare Struktur, von der aus er Perspektive, Anatomie und Oberfläche verändern kann, ohne den Bezug zur alltäglichen Welt vollständig zu verlieren.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eBodegón con pescado\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e ist aufgrund seines Maßstabs und der Dichte, mit der all diese Ressourcen integriert sind, besonders repräsentativ für diese Phase.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eArt Miami\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Werk gehört zu der mit der \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eArt Miami\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e verbundenen Werkgruppe von Manel Pujol Baladas.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDiese Herkunft ordnet das Stück in einen relevanten Ausstellungskontext der Phase der internationalen Projektion des Künstlers während der neunziger Jahre ein.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eIn diesem Fall ist die Herkunft besonders signifikant, da es sich um ein Werk von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e130 × 97 cm\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e handelt, eines der größten Stücke der Gruppe.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Kombination aus großem Format, Ausstellungskontext und individueller Zertifizierung ermöglicht eine besonders präzise Einordnung in diesen Zeitraum.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eZertifikat und Dokumentation\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Werk verfügt über ein \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eoriginales, von Manel Pujol Baladas unterschriebenes Zertifikat\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, identifiziert als \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eM.P.B. Nr. 0158\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Dokument bescheinigt ausdrücklich den Titel \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eBodegón con pescado\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e, die Mischtechnik, die Maße von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e130 × 97 cm\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e und die Ausführung im Jahr \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e1992\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEbenso erfasst es einen Referenzwert von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e1.000.000 mexikanischen Pesos\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, mit Erwähnung des \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eSAT —Servicio de Administración Tributaria de México—\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Atelier von Pujol Baladas hat direkt bestätigt, dass die in diesen Zertifikaten enthaltenen Beträge den \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003efestgelegten Preisen in mexikanischen Pesos für die Werke des Meisters\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e entsprechen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eInnerhalb dieser Gruppe stellt die Zahl von einer Million Pesos eine der höchsten dokumentierten Referenzen dar, was dem beträchtlichen Format des Gemäldes entspricht.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eTechnisches Datenblatt\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eAutor:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Manel Pujol Baladas\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eTitel:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Bodegón con pescado\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eJahr:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e 1992\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eTechnik:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Mischtechnik und Collage auf Leinwand\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eMaße:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e 130 × 97 cm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eSignatur:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Signiert „M. Pujol Baladas“ in der oberen linken Ecke\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eAusstellungshistorie:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Art Miami\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eThema:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Stillleben mit Fisch und Meeresfrüchten \/ zeitgenössisches Stillleben\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eStil:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Expressive Figuration und informelle Materialkunst\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eZertifizierung:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Originales, von Manel Pujol Baladas unterschriebenes Zertifikat\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eZertifikats-Nr.:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e M.P.B. 0158\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eDokumentierter Referenzwert:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e 1.000.000 MXN\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eProvenienz:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Privatsammlung; gehört zur Gruppe der direkt vom Künstler zertifizierten Werke\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eErhaltungszustand:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Guter Allgemeinzustand, wobei die für die Mischtechnik und Collage inhärenten Unregelmäßigkeiten und Texturen bewahrt bleiben.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eAnmerkung des Ateliers\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEines der Werke mit der \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003estärksten Präsenz und dem größten Format der gesamten Gruppe\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie große, mit Fischen und Weichtieren beladene ovale Schale bietet ein sofort erkennbares Bild, doch der wahre Reichtum des Stücks erschließt sich bei der Annäherung. Jedes Lebensmittel beginnt sich dann in Zeitungsausschnitte, Pinselstriche, Linien und kleine Materialansammlungen zu fragmentieren.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDer Maßstab von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e130 × 97 cm\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e ermöglicht es Pujol Baladas, diese Sprache mit einer besonders bemerkenswerten Amplitude zu entwickeln: Das Stillleben hört praktisch auf, sich wie ein traditionelles Stillleben zu verhalten, und gewinnt die Präsenz einer großen Wandkomposition.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eSein Format, seine Herkunft von der \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eArt Miami\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, das Datum 1992 und das individuelle, vom Künstler unterzeichnete Zertifikat — mit einer Referenz von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e1.000.000 MXN\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, eine der höchsten der Gruppe — machen \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eBodegón con pescado\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e zu einem besonders wichtigen Stück innerhalb dieser Sammlung.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54900108263757,"sku":null,"price":2500.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0229_618175c4-8442-4b8d-be2d-a79750507b1a.jpg?v=1790645311"},{"product_id":"j-lopez-bodegon-frutas-oleo-lienzo-siglo-xx","title":"J. López — Stillleben mit Birnen, Pflaumen und Zitrusfrüchten — Öl auf Leinwand","description":"\u003cp\u003e\u003cspan\u003eStillleben, signiert \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eJ. López\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, ausgeführt in Öl auf Leinwand und wahrscheinlich datiert auf die \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eerste Hälfte des 20. Jahrhunderts\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e. Die Komposition vereint Birnen, Pflaumen und Zitrusfrüchte, die auf einem Tisch arrangiert sind, wobei eine kleine, erhöhte türkisfarbene Schale einen besonders attraktiven chromatischen Akzent setzt.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDer Künstler arrangiert die Früchte vor einem dunklen, schlichten Hintergrund, wodurch die rosa, orangefarbenen und violetten Töne intensiv hervortreten. Die Birnen bilden den Kern der Komposition, während die Pflaumen horizontal im Vordergrund verteilt sind und die auf der Schale erhöhten Zitrusfrüchte das Ganze visuell ausbalancieren.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Gemälde folgt einer traditionellen Auffassung des \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eFrüchtestillebens\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, jedoch mit einer recht freien Ausführung: sichtbare Pinselstriche, Modellierung durch chromatische Variationen und eine sanfte Beleuchtung, die ein allzu akademisches Finish vermeidet. Besonders hervorzuheben ist der Kontrast zwischen den Früchten und dem erdigen Hintergrund sowie die Verwendung kleiner grüner und bläulicher Akzente.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Werk ist unten links mit \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e„J. López“\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e signiert. Die Häufigkeit des Nachnamens und der Initialen erlaubt es derzeit nicht, das Werk mit Sicherheit einem konkreten gleichnamigen Maler zuzuordnen, weshalb es wissenschaftlich korrekter ist, die Katalogisierung unter der Signatur beizubehalten, die das Werk selbst aufweist.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eTechnisches Datenblatt\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eAutor:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e J. López\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eBeschreibender Titel:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eStillleben mit Birnen, Pflaumen und Zitrusfrüchten\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eChronologie:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Erste Hälfte des 20. Jahrhunderts\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eTechnik:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Öl auf Leinwand\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eMaße des Werks:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e 60 × 49 cm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eMaße mit Rahmen:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e 75 × 63,5 × 2,5 cm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eSignatur:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Signiert „J. López“ in der unteren linken Ecke\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eGenre:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Stillleben\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eRahmen:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Antiker, vergoldeter Holzrahmen\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eZustand:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Guter Gesamtzustand unter Berücksichtigung des Alters, mit Gebrauchs- und Alterungsspuren sowohl auf der Bildoberfläche als auch am Rahmen. Die Rückseite zeigt alte Montage- oder Verstärkungsarbeiten.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eAnmerkung des Ateliers\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDie Komposition konzentriert die Früchte auf die untere Hälfte der Leinwand und lässt einen großen dunklen Hintergrundbereich über ihnen. Die türkisfarbene Schale hebt die Zitrusfrüchte auf der linken Seite hervor, während die Birnen eine Gruppe auf der rechten Seite bilden und die Pflaumen eine Linie im Vordergrund ziehen. Die rosa und orangefarbenen Töne kontrastieren mit dem Grau des Hintergrunds; kleine helle Reflexe und Farbvariationen definieren das Volumen jeder Frucht.\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54925727990093,"sku":null,"price":195.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0081_46e4e5d9-f61e-49f4-9a56-4805ec8b0882.jpg?v=1790818641"},{"product_id":"geelong-girasoles-despues-van-gogh-oleo-lienzo","title":"Geelong — Sonnenblumen, nach Vincent van Gogh — Öl auf Leinwand, um 1970","description":"\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eEine materiell intensive Neuinterpretation von Van Goghs Sonnenblumen\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEine große Sonnenblumenvase nimmt praktisch die gesamte Fläche der Leinwand ein. Vor einem gelben Hintergrund, der aus kurzen, übereinandergelegten Pinselstrichen aufgebaut ist, öffnen sich die Blumen, beugen sich oder beginnen zu welken, wodurch eine bewusst unregelmäßige Komposition entsteht, in der sich jeder Blütenkopf in einem anderen Stadium seines Lebenszyklus zu befinden scheint.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas mit \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e„Geelong“\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e signierte Werk geht offensichtlich vom Universum Vincent van Goghs aus. Der Bezug beschränkt sich nicht nur auf das Thema: Auf der Vase selbst ist \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e„VINCENT“\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e eingraviert, was das Gemälde zu einer expliziten Hommage an den niederländischen Künstler und an eines der bekanntesten Motive der modernen Malerei macht.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eGeelong vollzieht hier jedoch keine mechanische Reproduktion einer konkreten Komposition. Er ordnet die Blumen neu an, verändert ihre Positionen und betont die physische Dimension der Malerei. Einige Sonnenblumen erscheinen noch offen und leuchtend; andere zeigen dunkle, dichte Zentren; mehrere neigen sich zu den Rändern hin und führen eine unregelmäßige Bewegung ein, die jedes Gefühl von Symmetrie aufbricht.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Materie ist eines der charakteristischsten Elemente des Werks. Das Öl sammelt sich besonders in den Zentren der Blumen durch einen dicken, pastosen Pinselauftrag und erzeugt Reliefs, die selbst aus der Ferne deutlich sichtbar bleiben. Gelb-, Ocker-, Erd- und Brauntöne überlagern sich zu rauen Oberflächen, während das Grün der Blätter und Stängel als chromatischer Kontrapunkt fungiert.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eAuch der Hintergrund fungiert nicht als neutrale Fläche. Er ist aus einem Raster aus gelben, weißen und ockerfarbenen Pinselstrichen aufgebaut, die die Energie der Blumen bis in nahezu alle Ecken der Leinwand verlängern. Das Ergebnis ist ein Bild, das von einer einheitlichen warmen Temperatur dominiert wird, in der Vase, Tisch, Blumen und Hintergrund an einer gemeinsamen Materie teilzuhaben scheinen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eGeelong und die Wiederentdeckung Van Goghs im 20. Jahrhundert\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie vollständige Identität des Künstlers, der mit \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eGeelong\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e signiert, ist nur wenig dokumentiert, jedoch sind auf dem Markt andere Gemälde mit derselben Signatur bekannt, die direkt mit Werken von Vincent van Gogh in Verbindung stehen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eUnter ihnen wurde eine Version von \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eDas Schlafzimmer\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e dokumentiert, die als Werk eines in den 1970er Jahren aktiven niederländischen Künstlers katalogisiert ist. Auf dem Sekundärmarkt existiert zudem eine weitere Interpretation der \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eSonnenblumen\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cspan\u003e mit der Signatur Geelong – ein Umstand, der es ermöglicht, dieses Stück in ein breiteres Schaffen einzuordnen, das sich der Wiederaufnahme emblematischer Motive des niederländischen Malers widmet.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eIn diesem Werk macht die Inschrift \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e„VINCENT“\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e auf der Vase diesen Dialog besonders explizit. Geelong versucht nicht, die Herkunft des Bildes zu verbergen: Er macht den Bezug zu einem festen Bestandteil des Gemäldes.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003ePinselstrich, Relief und Materie\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eAus der Nähe betrachtet offenbart das Gemälde eine wesentlich komplexere Oberfläche, als die Komposition zunächst vermuten lässt.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Zentren der Sonnenblumen sammeln kleine Farbaufträge, kurze Pinselstriche und Reliefs, die für eine fast haptische Textur sorgen. Einige Blumen sind durch dicke Farbtupfer aufgebaut, während andere mit wesentlich offeneren, geschwungenen Linien definiert sind.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDiese unterschiedliche Behandlung verleiht jeder Blume Individualität und verhindert, dass der Strauß zu einer gleichförmigen Wiederholung wird.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie dominierende gelbe Farbe verstärkt unvermeidlich die Beziehung zu Van Gogh, erlaubt es Geelong aber auch, eine nahezu monochrome Komposition zu entwickeln, die durch Variationen von Zitronengelb, Ocker, Senf, Erdtönen und kleinen grünen Akzenten gegliedert ist.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eTechnische Angaben\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eAutor:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Geelong\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eTitel:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eSonnenblumen, nach Vincent van Gogh\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eChronologie:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e ca. 1970er Jahre\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eTechnik:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Öl auf Leinwand\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eMaße:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e 62 × 52,5 cm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eSignatur:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Signiert „Geelong“ in Weiß, in der unteren rechten Ecke\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eInschriften:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Inschrift „VINCENT“ auf der Vase\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eThema:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Blumenstillleben \/ Sonnenblumen\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eKünstlerische Referenz:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Nach Vincent van Gogh\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eZeitraum:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eStil:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Postimpressionismus \/ moderne Neuinterpretation\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eBildträger:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Leinwand auf Holzkeilrahmen\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eErhaltungszustand:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Guter Allgemeinzustand mit altersbedingten Gebrauchsspuren. Bewahrt reichlich Zonen mit Farbauftrag und malerischem Relief. Die Rückseite zeigt die auf den originalen Keilrahmen gespannte Leinwand. Die Fotografien sind Teil der Zustandsbeschreibung.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eAnmerkung des Ateliers — Van Gogh malen nach Van Gogh\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eDas Interessante an diesem Werk liegt nicht darin, sein Vorbild zu verbergen, sondern genau im Gegenteil. Geelong schreibt „VINCENT“ auf die Vase und macht die Sonnenblumen zu einer bewussten Hommage. Die Malerei erkennt ihre Herkunft an, konstruiert das Bild aber durch eine sehr ausgeprägte Materie neu: raue Zentren, mit Öl beladene Blütenblätter und ein gelber Hintergrund, der die Textur der Blumen selbst zu verlängern scheint.\u003c\/p\u003e\n","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54927198781773,"sku":null,"price":295.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0340_7af37956-1790-42a2-b0b4-bcf058e01208.jpg?v=1790857487"},{"product_id":"antonio-lopez-de-los-mozos-jarron-flores-oleo-tabla","title":"Antonio López de los Mozos — Vase mit weißen Blumen — Öl auf Holz","description":"\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eBlumen, Licht und Materie\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eVor einem beinahe entmaterialisierten Hintergrund hält eine kleine weiße Vase einen Blumenstrauß, der einen Großteil der Komposition einnimmt. Die ebenfalls weißen Blumen heben sich kaum von dem sie umgebenden Raum ab: Erst das Relief der Malerei, die kleinen orangefarbenen Mitten und die bläulichen Schatten lassen jede einzelne Blume vor dem Auge des Betrachters entstehen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eAntonio López de los Mozos baut das Stillleben mit einer besonders zurückhaltenden Palette auf. Weiß-, Perlgrau-, gedeckte Grün- und stark verdünnte Blautöne dominieren den oberen Teil, während Ocker- und warme Erdtöne die Fläche bilden, auf der das Gefäß ruht. Die kleinen roten und orangen Kerne der Blüten wirken als Intensitätspunkte innerhalb einer bewusst ruhigen Komposition.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Gemälde strebt keine präzise botanische Beschreibung an. Blätter, Stängel und Blütenblätter entstehen durch Farbflecken, Kratzspuren und Pinselstriche, die das Bild an einigen Stellen fast unvollendet wirken lassen. Bei den Hauptblüten hingegen häuft sich die Materie, bis sie ein echtes Relief bildet, wodurch das Licht physisch auf das Öl trifft.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Vase nimmt die untere Achse der Komposition ein und fungiert als einfache, beinahe geometrische Form. Ihr Weiß verbindet sich mit den Blumen und dem Hintergrund, während eine feine blaue Linie kaum ihre Basis definiert. Diese Reduzierung der Objekte auf wesentliche Volumina ermöglicht es, eines der persönlichsten Merkmale von López de los Mozos zu verstehen: das Gleichgewicht zwischen einer perfekt erkennbaren Realität und einer fortschreitenden Vereinfachung der Formen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Ergebnis ist ein intimes und lichtdurchflutetes Stillleben, in dem die Malerei ebenso wichtig ist wie das, was sie darstellt.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eAntonio López de los Mozos — Zwischen Figuration, Geometrie und Farbe\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eAntonio López de los Mozos Fernández (Manzanares, 1932 – Cinco Casas, 1991)\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e verfolgte einen künstlerischen Werdegang, der Malerei, Zeichnung, Grafik und Skulptur umfasste.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eSein Zugang zur Kunst begann in der Jugend und festigte sich an der Seite des Malers Antonio Iniesta. Später erhielt er ein UNESCO-Stipendium, das ihm eine Reise nach Paris und das direkte Studium der impressionistischen Tradition ermöglichte. Er bereiste zudem verschiedene europäische Länder und war aktiv im Bereich Grafikdesign und Siebdruck tätig.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eObwohl er von akademischen Ansätzen ausging, entwickelte sich seine Malerei hin zu einer wesentlich persönlicheren Interpretation der Realität. Die Geometrisierung der Formen, eine gewisse neokubistische Sensibilität und insbesondere der ausdrucksstarke Einsatz der Farbe gewannen in seinem Schaffen zunehmend an Bedeutung.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eSeit Ende der 1960er Jahre stellte er seine Werke in Einzelausstellungen aus, vornehmlich im Raum Kastilien-La Mancha und Madrid. Seine Figur bleibt zudem eng mit dem kulturellen Leben von Manzanares verbunden, wo sein Werk auch Jahrzehnte nach seinem Tod weiterhin Teil von Ausstellungen und Ehrungen ist.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eEin zur Synthese geführtes Stillleben\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDieses Werk ist besonders interessant, da López de los Mozos die Blumen nicht durch geschlossene Konturen aufbaut.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDer Strauß erscheint und verschwindet auf dem Hintergrund. Einige Blätter reduzieren sich auf einfache blaugrüne Flecken; bestimmte Blütenblätter verschmelzen fast mit der Oberfläche; andere treten durch deutlich dichtere weiße Farbaufträge hervor.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDiese Kombination aus Definition und Auflösung der Kontur verleiht dem Werk eine atmosphärische Qualität, die für ein traditionelles Stillleben ungewöhnlich ist. Die Szene bleibt vollkommen figurativ, doch die malerische Materie beginnt, eine eigene Autonomie zu entwickeln.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDer große leere Raum auf der rechten Seite gleicht zudem die Konzentration des Straußes aus und vermeidet eine übermäßig ornamentale Komposition. Es ist nicht nur ein Blumenbild: Es ist auch eine Studie von Weißtönen, Texturen und Stille.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eTechnische Daten\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eAutor:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Antonio López de los Mozos Fernández (1932–1991)\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eTitel:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eVase mit weißen Blumen\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eTechnik:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Öl auf Holz\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eMaße des Werks:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e 32 × 23,5 cm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eMaße mit Rahmen:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e 58 × 48 × 3 cm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eSignatur:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Signiert „López Mozos“ in der unteren rechten Ecke\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eThema:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Blumenstillleben \/ Stillleben\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eStil:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Lyrische Figuration mit Tendenz zur formalen Synthese\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003ePeriode:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003ePräsentation:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Gerahmt mit breitem hellem Passepartout und schwarzem, profiliertem Rahmen mit goldener Innenkante\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eErhaltungszustand:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Guter Gesamtzustand mit altersbedingten Gebrauchsspuren. Die Oberfläche bewahrt die Farbaufträge und chromatischen Nuancen des Gemäldes. Die Fotografien sind Teil der Zustandsbeschreibung.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eAnmerkung der Werkstatt — Das Weiß malen\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eWas uns an diesem Werk am meisten interessiert, ist eine Schwierigkeit, die auf den ersten Blick unbemerkt bleiben könnte: \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eFast alles geschieht innerhalb des Weiß\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Vase, die Blumen und ein Großteil des Hintergrunds teilen sich ein sehr eng beieinander liegendes Farbspektrum. López de los Mozos muss das Bild daher durch Temperatur, Textur und feine Tonwertänderungen konstruieren.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie orangen Zentren lassen die Blüten erscheinen; die Blautöne begrenzen das Gefäß; die nur angedeuteten Grüntöne lassen die Blätter entdecken.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEs ist ein kleines und stilles Werk, aber sorgfältig ausbalanciert, in dem der Künstler ein traditionelles Motiv in eine Übung aus Materie und Farbe verwandelt.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54927375171917,"sku":null,"price":145.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0019_8cf678dd-ec6d-4b3a-8d6f-7daa21e4c83a.jpg?v=1790858438"},{"product_id":"j-valls-bodegon-anfora-manzanas-oleo-lienzo","title":"J. Valls — Stillleben mit Amphore und Äpfeln — Öl auf Leinwand","description":"\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEine zweihenklige Amphore erhebt sich auf dem Tisch, während drei Äpfel den Vordergrund einnehmen. Hinter ihnen vervollständigen ein dekorierter Teller und ein weitläufiger malvenfarbener Stoff eine Komposition, die aus einfachen, aber sorgfältig ausbalancierten Objekten aufgebaut ist.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie vertikale Achse des Gemäldes ruht auf dem Metallgefäß. Seine stilisierte Silhouette, die geschwungenen Henkel und die kleinen ornamentalen Elemente kontrastieren mit der Fülle der Früchte, die wesentlich niedriger und kompakter sind. J. Valls nutzt somit den Höhenunterschied, um das Stillleben zu strukturieren und eine zu statische Anordnung zu vermeiden.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie drei Äpfel erhalten besondere Aufmerksamkeit. Rot-, Gelb- und kleine Grüntöne modellieren ihre Volumen durch sanfte Übergänge, während ihre Reflexionen auf der dunklen Oberfläche des Tisches die Farbe visuell bis in den Vordergrund verlängern.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eHinter ihnen erscheint der Teller, teilweise verdeckt durch die Falten eines weinroten Stoffes. Die Anordnung erinnert bewusst an die Tradition des Atelier-Stilllebens: Verschiedene Materialien – Obst, Keramik, Metall und Textilien – ermöglichen es dem Maler, sich mit unterschiedlichen Problemen von Textur, Glanz und Lichtreflexion auseinanderzusetzen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Farbpalette bleibt zurückhaltend. Erdtöne, Brauntöne, Grau und Malve dominieren das Gesamtbild, wobei die lebhafteren Töne den Äpfeln vorbehalten bleiben. Auf diese Weise fungiert das Obst als visueller Schwerpunkt gegenüber der eher gedämpften Atmosphäre, die die übrigen Objekte umgibt.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Ausführung offenbart eine traditionelle figurative Malerei, die besonders an Volumen und der Differenzierung von Oberflächen interessiert ist. Gegenüber der Glätte der Äpfel weist das Gefäß dunkle Reflexionen auf; der Stoff ist durch breitere Pinselstriche aufgebaut und der Teller mit einer weitaus leichteren Materie gelöst.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eEine klassische Übung in Licht, Volumen und Materie\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Interesse an diesem Stillleben liegt darin, wie Objekte sehr unterschiedlicher Natur unter einer einheitlichen Beleuchtung zusammengeführt werden.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Gefäß verleiht Vertikalität und Struktur; die Äpfel bringen die Szene dem Betrachter näher; der Teller führt eine kreisförmige Form ein, die die aufsteigenden Linien der Amphore ausgleicht, während der Stoff alle diese Elemente durch seine Falten verbindet.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEs gibt keine explizite Erzählung, und es ist auch nicht notwendig, den Objekten eine Symbolik zuzuschreiben, die das Werk nicht belegt. Das Gemälde funktioniert hauptsächlich als Studie über \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eKomposition, Materie und Licht\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e innerhalb der spanischen Tradition des figürlichen Stilllebens des 20. Jahrhunderts.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eUrheberschaft und Signatur\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Werk ist in der unteren rechten Ecke mit \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e„J. Valls“\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e signiert.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie vollständige Identität des Künstlers konnte nicht mit ausreichender Sicherheit festgestellt werden. Es gibt verschiedene Maler mit dem Nachnamen Valls, die im 20. Jahrhundert tätig waren, aber derzeit verfügen wir über keine dokumentarische Übereinstimmung von Signatur, Stil oder Herkunft, die es erlauben würde, die Initialen ohne spekulatives Terrain zu entziffern.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDaher behält die Katalogisierung die Urheberschaft vorsichtigerweise genau so bei, wie sie auf der Leinwand erscheint: \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eJ. Valls\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eTechnische Daten\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eAutor:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e J. Valls\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eTitel:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eStillleben mit Amphore und Äpfeln\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eTechnik:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Öl auf Leinwand\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eChronologie:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e 20. Jahrhundert\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eMaße des Werks:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e 53,5 × 45 cm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eMaße mit Rahmen:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e 65,5 × 57 × 4,5 cm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eSignatur:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Signiert „J. Valls“ in der unteren rechten Ecke\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eThema:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Stillleben \/ Naturaleza muerta\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eStil:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Traditionelle Figuration\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eBildträger:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Leinwand auf Holzkeilrahmen\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003ePräsentation:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Profilierter Holzrahmen mit Gold- und Silberfinish\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eErhaltungszustand:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Guter Allgemeinzustand mit altersbedingten Gebrauchsspuren. Die Oberfläche bewahrt die Farbwirkung und die verschiedenen Materiebehandlungen korrekt. Der Rahmen weist kleine Gebrauchsspuren auf. Die Fotografien sind Teil der Zustandsbeschreibung.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eDie Anmerkung des Ateliers — Die Malerei der Dinge\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eGute Stillleben haben etwas besonders Anziehendes: Sie zwingen uns, Objekte zu betrachten, die normalerweise kaum ein paar Sekunden Aufmerksamkeit verdienen würden.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eHier hört ein Apfel auf, nur eine Frucht zu sein; sein Volumen, der Übergang zwischen Gelb und Rot und die kleine Reflexion, die er auf dem Tisch hinterlässt, sind wichtig. Dasselbe gilt für das Metall, die Keramik oder die Falten des Stoffes.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eJ. Valls baut die Szene genau aus diesen Unterschieden auf.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54927691219277,"sku":null,"price":120.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0103_01_0509d8ae-9387-44ba-98f3-f70859953b82.jpg?v=1790864017"},{"product_id":"pr-bodegon-jarra-frutas-1984-oleo-lienzo","title":"P.R. — Stillleben mit Krug, Topf und Früchten (1984) — Öl auf Leinwand","description":"\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEin Krug mit breitem Profil, ein Glasgefäß und verschiedene Früchte nehmen einen mit einem hellen Tuch bedeckten Tisch ein. Die Szene entspricht der klassischen Tradition des Stilllebens, doch der Künstler führt eine warme Farbpalette und eine bewusst häusliche Anordnung ein, die die Komposition von einer übermäßig starren Naturaufnahme abhebt.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDer große Krug dominiert die rechte Seite. Seine geschwungene Silhouette ragt über die restlichen Objekte hinaus und bündelt einen Großteil der Ocker-, Gelb- und Rottöne des Gemäldes. Auf der linken Seite führt das Glasgefäß eine völlig andere Oberfläche ein: Die Transparenzen werden durch weiße, grüne und bläuliche Reflexe angedeutet, wodurch die Farbe des Hintergrunds optisch durch das Objekt hindurchscheint.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eIm Vordergrund sind die Früchte verteilt. Ein aufgeschnittenes Stück zeigt sein orangefarbenes Inneres, während rote Äpfel, dunkle Trauben und eine Birne kleine Akzente intensiver Farbe auf der hellen Tischoberfläche setzen. Der Maler nutzt diese Elemente, um einen visuellen Pfad von links nach rechts bis zum Volumen des Kruges zu schaffen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDer Hintergrund ist mit einem freieren Pinselstrich gearbeitet. Erdtöne, Grün- und Rottöne vermischen sich, ohne einen vollständig definierten Raum zu bilden, wodurch die Aufmerksamkeit auf die Objekte gelenkt wird. Dieser Kontrast zwischen der atmosphärischen Behandlung des Hintergrunds und der deutlicher ausgeprägten Zeichnung der Früchte erzeugt ein angenehmes Tiefengefühl.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Werk bewahrt eine für die figurative Malerei der letzten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts charakteristische Ästhetik: traditionelle Komposition, warme Farben und ein besonderes Interesse an Reflexionen und den unterschiedlichen Materialbeschaffenheiten.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eEine Studie über Objekte und Reflexe\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eJenseits des Motivs liegt ein Großteil des Interesses des Bildes in der Vielfalt der versammelten Oberflächen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Transparenz des Glases, der Glanz der Äpfel, die matte Schale der Birne, das Fruchtfleisch der aufgeschnittenen Frucht und die Oberfläche des Kruges zwingen den Maler dazu, jedes Element unterschiedlich zu lösen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie kleinen weißen Reflexe auf den Früchten sind besonders effektiv: Kaum ein paar Pinselstriche genügen, um ihr Volumen zu verstärken und sie vom Hintergrund abzuheben.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Komposition bewahrt so eine einfache, aber sorgfältig um Kontraste von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eGlanz, Textur und chromatischer Temperatur\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e geordnete Struktur.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eSignatur und Datum\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Werk weist in der unteren rechten Ecke ein Monogramm aus den Initialen \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e„P.R.“\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e auf, begleitet von der Inschrift \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e„1\/84“\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eLetztere scheint dem Januar \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e1984\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e zu entsprechen, wenngleich für die Katalogisierung vorsichtshalber nur das Jahr beibehalten wird.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie vollständige Identität des Künstlers konnte nicht mit ausreichender Sicherheit festgestellt werden, weshalb die Urheberschaft genau in der Form beibehalten wird, wie sie durch das Gemälde belegt ist: \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eP.R.\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eTechnisches Datenblatt\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eAutor:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e P.R.\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eTitel:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eStillleben mit Krug, Glas und Früchten\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eDatum:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e 1984\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eTechnik:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Öl auf Leinwand\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eMaße des Werks:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e 35 × 26,5 cm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eMaße mit Rahmen:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e 44,5 × 36,5 cm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eSignatur:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Monogramm „P.R.“ und Datum „1\/84“ in der unteren rechten Ecke\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eThema:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Stillleben\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eStil:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Figurative Malerei\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eZeitraum:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Letztes Viertel des 20. Jahrhunderts\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eBildträger:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Leinwand auf Keilrahmen\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003ePräsentation:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Holzrahmen mit goldfarbener Innenleiste\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eErhaltungszustand:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Guter Allgemeinzustand mit altersbedingten Gebrauchsspuren. Die Rückseite weist ein altes Montagesystem mit Klebeband auf. Der Rahmen weist kleine Gebrauchsspuren auf. Die Fotografien sind Teil der Zustandsbeschreibung.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eDie Werkstattnotiz — Alltagsgegenstände in einem anderen Licht\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eUns interessiert besonders, wie ein völlig alltägliches Ensemble zu einem Gemälde werden kann.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEin Krug, ein Glas und ein paar Früchte genügen, um die gesamte Szene aufzubauen. Glas erfordert Transparenz; die Frucht, Volumen und Glanz; der Krug, Gewicht.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDer Künstler vereint diese kleinen technischen Schwierigkeiten in einer warmen und ausgewogenen Komposition aus dem Jahr \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e1984\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e, die den intimen Charakter des traditionellen Stilllebens bewahrt.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54928140173645,"sku":null,"price":95.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0368_e639b9e5-33fa-4f7c-985d-7e32601321d1.jpg?v=1790868187"},{"product_id":"j-mallol-bodegon-flores-jarron-oleo-lienzo","title":"J. Mallol — Blumenstillleben in einer Vase — Öl auf Leinwand","description":"\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEin großer Blumenstrauß öffnet sich über einem Gefäß in warmen Tönen und nimmt fast die gesamte Bildfläche ein. J. Mallol baut das Stillleben aus Farbe und Materie auf: Weiß, Gelb, Orange, Rot, Rosa und Violett überlagern sich auf einer ausgedehnten Pflanzenmasse, die mit einem bewusst hellen und stillen Hintergrund kontrastiert.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Komposition folgt einer klassischen Struktur. Die Vase nimmt die Mitte ein und verleiht dem Ganzen Stabilität, während sich die Blumen zu den Seiten hin ausbreiten und einen weiten, unregelmäßigen Kelch bilden. Der Künstler vermeidet eine perfekt symmetrische Anordnung: Einige Blumengruppen ragen hervor, andere lösen sich zum Hintergrund hin auf, und kleine Stängel entweichen dem Hauptumriss, was für Bewegung sorgt.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie wahre Hauptrolle spielt der Pinselstrich. Bei den Blumen wird das Öl mit höherer Dichte aufgetragen, durch kleine Farbaufträge, die sichtbar bleiben und Blütenblätter und Volumen bilden, ohne auf eine detaillierte Zeichnung zurückzugreifen. Die Gelb- und Orangetöne konzentrieren die größte Lichtintensität, während Weiß und Flieder Pausen innerhalb der chromatischen Fülle setzen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Gefäß, von einfacher und abgerundeter Form, ist mit Erdtönen, Kupferfarben und hellen Reflexen ausgearbeitet. Seine kompaktere Oberfläche kontrastiert mit der Fragmentierung des Straußes und fungiert als visueller Ankerpunkt der gesamten Komposition.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDer Hintergrund gewinnt gerade durch seine Diskretion eine wichtige Funktion. Warme Weißtöne, Beige und leichte Rosanuancen lassen den Pinselstrich sichtbar und geben der Umgebung der Blumen Raum, wodurch verhindert wird, dass der Farbenreichtum des Straußes zu üppig wirkt.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eIm Vordergrund scheint ein violetter Streifen mit kleinen Farbresten die Blumen über die Stellfläche hinaus zu verlängern. Dieses Detail bringt eine gewisse Spontaneität ein: Das Stillleben wirkt nicht vollkommen geordnet, sondern so, als ob sich gerade einige Blütenblätter vom Strauß gelöst hätten.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eJ. Mallol — Eine noch zu bestimmende Autorenschaft\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Werk ist unten rechts mit \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003e«J. Mallol»\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e signiert.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Signatur ist deutlich, doch derzeit verfügen wir nicht über ausreichend Dokumentation, um die Initialen zweifelsfrei zuzuordnen. Das Werk weist auf der Rückseite keine Etiketten, Inschriften oder zusätzlichen Hinweise auf, die eine definitive Identität ermöglichen würden.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eUnter den dokumentierten Künstlern mit dem Nachnamen Mallol kommt \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eJoan Mallol Pibernat\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e in Betracht, ein Maler aus Barcelona des 20. Jahrhunderts, wenngleich diese Identifizierung aus Vorsicht nicht als endgültige Autorenschaft übernommen wird, solange kein schlüssiger Vergleich von Signatur oder Herkunft vorliegt.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEs ist sinnvoll, das Stück von der Produktion von \u003c\/span\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eJosep Maria Mallol Suazo\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e abzugrenzen, dessen dokumentierte Signatur und bekannter malerischer Stil eine solche Zuschreibung derzeit nicht rechtfertigen.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eFarbe und Materie\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Werk entfaltet seine Wirkung am besten aus einer gewissen Distanz.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eAus der Nähe betrachtet, setzen sich viele Blumen aus kurzen Farbaufträgen zusammen, fast wie kleine, unabhängige Einheiten. Wenn wir zurücktreten, ordnen sich diese Pinselstriche visuell neu und der Strauß erscheint mit wesentlich höherer Definition.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDieses Gleichgewicht zwischen Figuration und Materie macht einen Großteil des Reizes des Bildes aus: Wir wissen, dass wir es mit Blumen zu tun haben, aber der Künstler lässt dem Öl stets seine physische Präsenz.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eEs ist ein leuchtendes und eminent chromatisches Stillleben, das eher aus dem Gesamteindruck des Straußes als aus einer botanischen Beschreibung der einzelnen Arten konzipiert ist.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eTechnische Daten\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eAutor:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e J. Mallol\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eTitel:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e \u003c\/span\u003e\u003cem\u003e\u003cspan\u003eBlumenstillleben in einer Vase\u003c\/span\u003e\u003c\/em\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eTechnik:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Öl auf Leinwand\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eMaße des Werks:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e 32 × 40 cm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eMaße mit Rahmen:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e 47 × 55 cm\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eSignatur:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Signiert «J. Mallol» unten rechts\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eChronologie:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eThema:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Blumenstillleben \/ Stillleben\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eStil:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Figurative Malerei mit materiellem Pinselstrich\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eTräger:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Leinwand auf Keilrahmen\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003ePräsentation:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Gerahmt\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003cstrong\u003e\u003cspan\u003eErhaltungszustand:\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e\u003cspan\u003e Guter Allgemeinzustand, mit altersbedingten Gebrauchsspuren. Die Rückseite bewahrt die Leinwand auf dem Keilrahmen sowie die Rahmenstruktur. Die Fotografien sind Teil der Zustandsbeschreibung.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003e\u003cspan\u003eAnmerkung der Werkstatt — Ein mit Pinselstrichen aufgebauter Strauß\u003c\/span\u003e\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003eDie Blumen sind aus kleinen gelben, weißen, rosa, roten und violetten Pinselstrichen aufgebaut, die sich über dem Grün des Laubes gruppieren. Aus der Nähe sind die Farbtupfer erkennbar; bei Distanz fügen sie sich zu Blütenköpfen zusammen und verleihen dem Strauß Volumen. Die Vase, in der Mitte der Basis positioniert, kontrastiert durch ihre kompakte Form und ihre kupferartigen Töne mit dem offenen Umriss der Blumen. Der helle, gesprenkelte Hintergrund lässt die Variationen des Pinselstrichs sichtbar und umgibt den Strauß, ohne einen präzisen Raum zu begrenzen.\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54928306405709,"sku":null,"price":170.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0012_35bc4862-9087-49c1-a3f8-12c8c7f59992.jpg?v=1790869416"},{"product_id":"amigo-composicion-floral-gouache-cartulina","title":"Amigó — Nelken vor schwarzem Grund, 20. Jahrhundert — Gouache auf Zeichenkarton","description":"\u003cp\u003eEine ausgesprochen dekorative Blumenkomposition, ausgeführt in Gouache auf Zeichenkarton. Vor einem gleichmäßig schwarzen Hintergrund stehen offene Nelken und Knospen in Rot, Rosa, Gelb, Orange und Violett. Grüne Stängel und Blätter geben der Szene ihre vertikale Gliederung.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDas Fehlen einer Vase, eines Tisches oder anderer räumlicher Anhaltspunkte entfernt das Werk vom traditionellen Stillleben und rückt es in die Nähe der \u003cstrong\u003eornamentalen Malerei\u003c\/strong\u003e. Die Blumen scheinen vor dem dunklen Hintergrund fast zu schweben; dieser intensiviert ihre Farben und betont den grafischen Charakter der Komposition. Kleine aufeinanderfolgende Pinselstriche bilden die Blütenblätter, während Stängel und Blätter mit einem durchgehenderen, dynamischeren Strich gestaltet sind.\u003c\/p\u003e\u003ch3\u003eDie Signatur und die Tradition der Blumenmalerei\u003c\/h3\u003e\u003cp\u003eDas Werk ist unten rechts mit „Amigó“ signiert. Die Komposition steht in der Tradition der dekorativen Blumenmalerei, mit besonderem Augenmerk auf den Farben der Blüten und ihrem Kontrast zum dunklen Hintergrund.\u003c\/p\u003e\u003ch2\u003eWerkangaben\u003c\/h2\u003e\u003cul\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eKünstler:\u003c\/strong\u003e Amigó.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eTitel:\u003c\/strong\u003e Nelken vor schwarzem Grund.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eDatierung:\u003c\/strong\u003e Erste Hälfte des 20. Jahrhunderts.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eTechnik:\u003c\/strong\u003e Gouache auf Zeichenkarton.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eMaße:\u003c\/strong\u003e 31,5 × 24,5 cm.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eSignatur:\u003c\/strong\u003e „Amigó“, unten rechts.\u003c\/li\u003e\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eErhaltungszustand:\u003c\/strong\u003e Guter Gesamtzustand mit kleinen Oberflächenspuren und leichten Abnutzungen am Bildträger.\u003c\/li\u003e\u003c\/ul\u003e\u003ch2\u003eDie Taller-Notiz\u003c\/h2\u003e\u003cp\u003eDie Blüten bilden ein vertikales Band, während sich die schmalen Blätter und Knospen seitlich öffnen. Die Blütenblätter haben gezackte Ränder und kleine helle Pinselstriche, die die aufeinanderfolgenden Schichten jeder Blüte voneinander absetzen. Zwischen den Stängeln und um die gesamte Gruppe bleibt der schwarze Grund sichtbar. Diese Zwischenräume lassen die Silhouetten und Farbwechsel von einer Blume zur nächsten hervortreten.\u003c\/p\u003e","brand":"El taller del coleccionista","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54973648863565,"sku":null,"price":85.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0904\/1841\/3901\/files\/DSC_0063_9f0b6b4a-15d9-468d-b03d-0bed96ea6da8.jpg?v=1791373610"}],"url":"https:\/\/eltallerdelcoleccionista.com\/de\/collections\/bodegones-y-naturaleza-muerta.oembed?page=3","provider":"El taller del coleccionista","version":"1.0","type":"link"}