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El taller del coleccionista

C. Plà — Die Verkündigung, nach Tizian und Jacopo Caraglio — Grafik auf Papier

C. Plà — Die Verkündigung, nach Tizian und Jacopo Caraglio — Grafik auf Papier

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Monochrome Grafik auf Papier mit der Inschrift „C. PLÀ“ in der unteren rechten Ecke der Komposition, die Die Verkündigung nach dem berühmten Modell darstellt, das Tizian im 16. Jahrhundert entwarf und das durch einen Stich von Giovanni Jacopo Caraglio aus dem Jahr 1537 verbreitet wurde.

Die Szene stellt den Moment dar, in dem der Erzengel Gabriel der Jungfrau Maria verkündet, dass sie die Mutter Christi sein wird. Der links kniende Engel hebt eine Hand zum Himmel, während die Jungfrau rechts vor einem Betstuhl die Botschaft mit gelassenem Gesichtsausdruck und gefalteten Händen vor der Brust entgegennimmt.

Im oberen Bereich entfaltet sich eine komplexe Ansammlung engelsgleicher Figuren, die zwischen Wolkenformationen angeordnet sind. In der Mitte erscheint die Taube des Heiligen Geistes, umgeben von einer intensiven Lichtausstrahlung, die die visuelle Achse der Komposition bildet.

Das Werk zeichnet sich durch die Sorgfalt seiner grafischen Ausführung aus. Ein ausgeklügeltes Geflecht aus parallelen Linien, Kreuzschraffuren und Kontrasten zwischen Schwarz und den weißen Aussparungen des Papiers definiert die Volumina der Figuren, die Falten der Gewänder, die Wolken und die architektonischen Elemente.

Das Vorhandensein der Wörter „PLVS“ und „VLTRA“, die in die von den Engeln gehaltenen Säulen integriert sind, verweist auf die kaiserliche Devise Karls V. Diese Besonderheit verbindet die Ikonografie der Szene direkt mit dem historischen Kontext, in dem Tizians Originalkomposition entstand, die später für Kaiserin Isabella von Portugal bestimmt war.

Das originale Renaissance-Gemälde ist verschollen. Seine Komposition erlangte jedoch durch den Stich von Caraglio eine beachtliche Verbreitung und führte zu verschiedenen späteren Interpretationen und Ableitungen.

Das Exemplar trägt die Inschrift „C. PLÀ“ mit Gravis-Akzent, die im unteren rechten Bereich der Zeichnung integriert ist. Die Identität des Signierenden und das exakte grafische Verfahren bleiben unbestimmt.

Technisches Datenblatt

  • Autor oder Signatar dieser Version: C. Plà, Identität noch zu klären.

  • Titel: Die Verkündigung.

  • Originalmodell: Tizian (Tiziano Vecellio), um 1536.

  • Grafische Referenz: Giovanni Jacopo Caraglio, 1537.

  • Zeitraum des Exemplars: Unbestimmt; möglicherweise 20. oder 19. Jahrhundert.

  • Technik: Monochrome Grafik in Schwarz auf Papier. Ausführungsverfahren noch zu identifizieren. Es gibt Anzeichen für eine manuelle Anfertigung, wie etwa Tropfen und ungleichmäßige handgezeichnete Striche.

  • Inschrift: „C. PLÀ“, integriert in die untere rechte Ecke der Komposition.

  • Ikonografie: Die Verkündigung, der Erzengel Gabriel, die Jungfrau Maria, der Heilige Geist und die kaiserliche Devise Plus Ultra.

  • Erhaltungszustand: Weist kleine oberflächliche Unregelmäßigkeiten und verstreute schwarze Punkte in der Nähe des grafischen Feldes auf, deren Ursprung mit dem Ausführungsverfahren zusammenhängen könnte. Bewahrt die gerahmte Montage.

  • Präsentation: Ornamentaler Holzrahmen mit hellem Passepartout.

Anmerkung der Werkstatt

Das besondere Interesse dieses Stücks liegt in seiner Beziehung zu einer der bedeutendsten Kompositionen der grafischen Tradition der venezianischen Renaissance.

Die Adaption von Tizians Werk, das ursprünglich durch Caraglios Stich verbreitet wurde, bewahrt die narrative Intensität des Modells und bietet eine sorgfältige lineare Bearbeitung, die besonders bei den Schraffuren der Gewänder und der zentralen Lichtausstrahlung erkennbar ist.

Die Inschrift „C. PLÀ“ mit ihrem charakteristischen Gravis-Akzent stellt zudem ein interessantes Element für die Untersuchung der Urheberschaft und Zirkulation dieser grafischen Version dar.

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