El taller del coleccionista
José Luis Serzo — Die Konstruktion eines Windgottes — Öl auf Leinwand
José Luis Serzo — Die Konstruktion eines Windgottes — Öl auf Leinwand
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Eine fantastische Szene über aufgewühltem Meer, unter einem Himmel mit gelblichem Licht.
Komposition und Technik
Das Meer nimmt die untere Hälfte der Leinwand ein. Schaumkronen bewegen sich in unterschiedliche Richtungen. Über dem Horizont erscheint eine rötliche, pfeifenähnliche Form mit einem blauvioletten Schopf. Ihr Schweben bringt ein fantastisches Element in eine ansonsten vertraut wirkende Meereslandschaft.
Die Malerei verbindet die Modellierung der Wolken mit feinen, hellen Strichen, die die Wellen nachzeichnen. Das Querformat dehnt die Bewegung des Wassers aus und stellt ihr die kleine, isoliert am Himmel schwebende Form gegenüber.
Farbe und Licht
Der Himmel vereint Gelb-, Ocker- und Grautöne mit lichten Zonen zwischen dunklen Wolkenmassen. Das Wasser ist in tiefen Grün- und Grautönen gehalten, durchzogen von hellem Schaum. Das Rot des schwebenden Objekts und sein blauvioletter Schopf heben sich von dieser zurückhaltenden Farbigkeit ab.
Titel und Serie
Eine gemalte Inschrift am unteren Rand nennt die Serie „Absurdas Aproximaciones“ und den ausführlichen Werktitel mit seinem Verweis auf Onkel Linuos von Familasia. Das Nebeneinander von Landschaft und unmöglichem Gegenstand lässt das Bild als Szene einer fantastischen Erzählung erscheinen.
Werkdaten
- Künstler: José Luis Serzo (geb. 1977).
- Titel: La construcción de un dios de los vientos, emitidas y provocadas por el tío Linuos de Familasia.
- Datierung: Um 2000.
- Serie: Absurdas Aproximaciones.
- Technik: Öl auf Leinwand.
- Maße: 46 × 27 cm (Leinwand); 50 × 30 cm (mit Rahmen).
- Signatur: „Serzo“, unten rechts.
- Provenienz: Auf dem sekundären Kunstmarkt in Barcelona erworben. Zuvor Privatsammlung.
- Erhaltungszustand: Ausgezeichnet.
- Rahmung: Das Werk wird gerahmt geliefert.
Die Taller-Notiz
Die kleine rötliche Form zieht durch ihre isolierte Lage zwischen Himmel und Meer den Blick auf sich. Wellenkämme und Wolken erzeugen um sie herum eine weite Bewegung, die ihrem Schweben gegenübersteht. Die Inschrift verläuft wie eine erzählerische Zeile am unteren Rand; die Signatur „Serzo“ steht ganz rechts. Der goldfarbene Rahmen begrenzt die Szene, ohne die Kontinuität der Landschaft zu unterbrechen.
