El taller del coleccionista
Editorial Ramón Sopena — Kichererbse: Zweig, Frucht und Samen — botanische Originalillustration auf Papier
Editorial Ramón Sopena — Kichererbse: Zweig, Frucht und Samen — botanische Originalillustration auf Papier
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Ein Kichererbsenzweig nimmt die Mitte der Komposition ein, begleitet von der isolierten Studie seiner Frucht und Samen. Das Bild entspricht der klaren und funktionalen Sprache der wissenschaftlichen und landwirtschaftlichen Illustration Mitte des 20. Jahrhunderts, die konzipiert war, um eine Pflanzenart innerhalb eines didaktischen Werks visuell zu erklären.
Das Blatt selbst bewahrt die handschriftliche Kennzeichnung „Ramo, fruto y semillas de garbanzo“ (Kichererbsenzweig, Frucht und Samen) sowie redaktionelle Verweise, die es ermöglichen, es mit einer Publikation in Verbindung zu bringen, die den Titel „Agricultura y Ganadería“ (Landwirtschaft und Viehzucht) trägt oder diesem Thema gewidmet ist, wo es als Abbildung 109, Seite 283 erscheinen sollte.
Das Werk
Die Zeichnung wurde auf Papier in einer monochromen Technik in Grautönen ausgeführt, wahrscheinlich Graphit, Tusche oder eine Kombination aus beiden Verfahren, mit dem Ziel einer präzisen, aber leicht im Druck reproduzierbaren Darstellung.
Der Hauptzweig erlaubt es, die Anordnung der Stängel und Blätter der Pflanze zu erkennen, während im unteren Teil eine Frucht und mehrere Samen separat dargestellt sind. Diese Art der Bildorganisation – die komplette Pflanze und unabhängige botanische Details – war in landwirtschaftlichen Handbüchern, Enzyklopädien und populärwissenschaftlichen Werken üblich, wo das Hauptziel darin bestand, die visuelle Identifizierung zu erleichtern.
Die Illustration erhebt keinen Anspruch auf Dekoration. Ihr Interesse liegt gerade in der beschreibenden Klarheit: Die weiche Modellierung und die leichten Schatten ermöglichen es, Volumina zu unterscheiden, ohne die Lesbarkeit des Ganzen zu beeinträchtigen.
Am unteren Rand ist die Inschrift erhalten:
„Ramo, fruto y semillas de garbanzo“
zusammen mit verschiedenen Nummern und Produktionsreferenzen. Auf der Rückseite befinden sich die Vermerke „Agricultura y Ganadería“, „Fig. 109“ und andere Hinweise, die mit ihrer redaktionellen Verwendung verbunden sind.
Vom Original zur gedruckten Seite
Dieses Stück gehört zum gleichen Kontext von redaktionellen Illustrationsoriginalen aus dem Umfeld von Ramón Sopena.
Vor ihrem Druck wurden Zeichnungen wie diese auf separaten Blättern angefertigt und mit Abbildungsnummern, Seitenverweisen und Anmerkungen für die Satz- und Reproduktionsteams versehen.
Das Blatt bewahrt genau diese Arbeitsspuren, die es erlauben, es nicht nur als botanische Darstellung zu verstehen, sondern auch als ein kleines Dokument des spanischen Verlagswesens des 20. Jahrhunderts.
Technisches Datenblatt
Verlag / Herkunft: Verlagsarchiv in Verbindung mit Ramón Sopena, Barcelona
Titel: Ramo, fruto y semillas de garbanzo (Kichererbsenzweig, Frucht und Samen)
Publikation: Agricultura y Ganadería
Redaktionelle Referenz: Abbildung 109, Seite 283
Chronologie: Mitte des 20. Jahrhunderts
Technik: Monochrome Zeichnung auf Papier, wahrscheinlich Graphit und Tusche
Maße: 23 × 16,5 cm
Thema: Botanik, Landwirtschaft, Kichererbse (Cicer arietinum)
Art des Werks: Original einer wissenschaftlichen und redaktionellen Illustration
Autor: Nicht identifiziert
Inschriften: Handschriftliche Publikations- und Reproduktionsverweise auf Vorder- und Rückseite
Erhaltungszustand: Guter Allgemeinzustand, mit leichten Spuren, Montageresten und Anmerkungen, die für ihre redaktionelle Nutzung typisch sind.
Die Notiz aus der Werkstatt
Dieses Stück ist für uns besonders interessant, weil es etwas bewahrt, das normalerweise mit der Veröffentlichung eines Buches verschwand: das physische Original, das vor dem gedruckten Bild existierte.
Der Zweig, die Frucht und die Samen sind genau so angeordnet, wie der Leser eines landwirtschaftlichen Handbuchs sie sehen musste: ohne Zierelemente und mit auf das Wesentliche reduzierten visuellen Informationen. Die Anmerkungen zu Abbildung und Seite unterstreichen zudem ihren dokumentarischen Charakter und ermöglichen es, einen Teil ihrer Funktion innerhalb der Publikation zu rekonstruieren.
Bei dieser Art von Originalen sind die redaktionellen Markierungen keine Fehler, die verborgen werden sollten, sondern ein wesentlicher Teil ihrer Geschichte.
